Wie anstrengend sind Pflegekinder wirklich?

Gast
molli

Hallo Ihr,

meine Frau möchte gerne ein Pflegekind bei uns aufnehmen. Ein zweites Kind hat leider nicht geklappt, für eine Adoption sind wir zu alt und nun erscheint meiner Frau dieses als guter Weg. Meine Frage ist aber nun- und ich bitte um ehrliche Antworten- wie anstrengend ist das? Sind das nicht immer total kaputte Kinder? Und wie ist das, wenn sie weg gehen? Wäre toll, wenn ihr mir ein paar Erfahrungen schildert!
Liebe Grüße

Gast
Diana

Anstrengend ist es schon

Hallo molli

Natürlich ist es anstrengender als leiblichr Kinder zu erziehen. Aber es lohnt sich. Na ja total kaput sind sie nicht, aber einen Vergangenheit haben sie schon, sonst währen es keine Pflegekinder. Ihr müsst mit dieser Situation umgehen können. Aber darauf werdet ihr vom Jugendamt in Semenaren vorbereitet. Also keine Angst, versucht es doch einfach. Nach den Semenaren könnt ihr gemeinsam entscheiden ob ihr diesen Schritt wagen wollt. Aber wenn Ihr es tut, dann sollte es entgürtig sein, denn wenn ihr es dann wieder weggebt, weil Ihr nicht mit dieser besonderen Situation zurecht kommt macht ihr das Kind vielleicht wirklich "kaput". Also überlegt es Euch gut. Und ob Ihr es behalten könnt oder nicht, dass weiß man nie vorher. Aber genießt die Zeit in der Ihr das Kind auf seinem Weg begleiten könnt und selbst wenn ihr es nicht behalten könnt, könnt ihr den Kontakt zu den Kind halten und vielleicht ein anderse Kind aufnehmen. Es gibt einfach zuwenige die Pflegekinder aufnehmen. Das find ich sehr Schade. Wir sind seit 4 Jahren Pflegeeltern und haben die Endscheidung nie bereut. Allerdings mussten wir berher keines unserer beiden Pflegekinder wieder abgeben.

Moderator Kermit ist online
Kermit
  • 1507 Beiträge
  • 1511 Punkte

Hallo Diana!

Ich wollte dir nur meine Hochachtung aussprechen für die Bereitschaft, das Engagement, die Nerven, die Gutmütigkeit... Pflegekinder aufzunehmen!

Der Beitrag von Molli ist schon 2 1/2 Jahre alt, ich hoffe, sie hat damals die richtige Entscheidung getroffen. Und ich hoffe, dass deine Antwort hier wieder ein paar Menschen zum Nachdenken anregt.

Viele Grüße
Kermit

Gast
Diana

Danke Kermit

Hallo Kermit

Ja du hast recht Nerven kostet es wirklich, aber es lohnt sich echt. Hast du Kontakt zu Pflegeeltern oder seid ihr selber welche?
Ich hoffe auch, dass Molli damals die richige Entscheidung getroffen hat und diese auch nicht bereut. Vielleicht liest sie ja diese Nachricht und beantwortet uns diese Frage.

Liebe Grüße
Diana

Gast
Anja

Plegemutter

Wir hatten einen 2,5 J. alten, leiblichen Sohn. Wir haben einen 2. Sohn zur Pflege bekommen. Er war ein Frühchen und wir heben ihn direkt nach seiner Krankenhauszeit aufnehmen dürfen. Ich bereue es nicht! Er ist mein Engel und ja er hat auch sein Päckchen mitgebracht. Seine Eltern sind während der Schwangerschaft nich gerade sensibel mit ihm umgegangen und so Kahm er in der 31 ssw zur Welt. Er brauchte KG und Frühförderung, alles nicht weiter tragisch. Er ist gerade 2J geworden und macht sich toll. Wir müssen ihn nicht mehr abgeben und wir lieben ihn wie ein leibliches Kind. Er bekommt das selbe wie der Große und die Jungs weichen kaum mehr als 2Meter voneinander. Ich kann es nur empfehlen, wenn man sich genau informiert und sich wirklich mit dem Herzen darauf ein lässt. Viel Glück.

Mitglied Barbarossa ist offline - zuletzt online am 09.10.13 um 12:27 Uhr
Barbarossa
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Anstrengend sind Pflegekinder

Kann man nicht sagen muss man erleben :D --> sehr anstrengend

Gast
Nathalie

Pflegekind aufnehmen

Hallo,

wir haben seit über 2 Jahren ein Pflegekind (als Baby zu uns gekommen). Ich würde es aus momentaner Sicht NIE wieder machen. Aber nicht weil das Kind schwierig ist. Sie ist ein super Kind. Wir haben Probleme mit den leibl. Eltern und dem Gericht. Momentan der reinste Nervenkrieg. Überlegt euch das bitte ganz gut.

Gast
kiki

Pflegekind?

Hallo.
Ich kann dir nur soviel sagen͵ ich bin 19 und war selbst pflegekind. Es war für meine pflegeeltern alles andere als leicht! Wenn meine pflegemutter mich lobte hielt ich es für ironie und dacht sie will mich lächerlich machen dies dachte ich immer bei ihr. (Ich kahm erst mit 8) mein pflegevater war nett aber hatte wenig zeit und ich hasste ihn dafür dass er seiner frau alles erzählte. Ich hatte schlagstörungen machte mit 12 noch ins bett. Ich hatte KEINE sozialen kontakte mit 13 brachte die polizei mich nachhause ich war trotzig hatte schlafstörungen und zog mich so zurück dass ich sie nicht an mich kahmen.

Wenn du ein pflegekind wirklich wie dein eigenes lieben willst gebe ich dir folgende regeln
-hab genug aufmerksamkeit
-hab mit dem pflegekind nicht mehr als 3kinder!
-bau vertrauen.lanhsam auf
-nimm es erns
-Schlag es niemals selbst wenn es dich beklaut!
-Geh mit ihm mit zu nem psychodoc (getrennt zu werden von den eltern ist immer schlimm)
-greif härter durch
-Und die meinung der nachbarn müssen dir egal sein

Ich hoffe du schaffst das das ist eine gute sache , wirklich nur du solltest niemals vergessen das kind wird dich niemals wie seine mutter lieben aber anders verstehst du?

Mitglied Suzie ist offline - zuletzt online am 20.03.14 um 17:54 Uhr
Suzie
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Wie seine eigene Mutter lieben, das kann man so nicht sagen. Es kommt darauf an, wie es die Mutter erlebt hat. Wenn das Kind in eine liebevolle Familie kommt (so wie ich es hier ehrlich empfinde) wird es die Familie auch lieben, eben auch die Pflegemutter. Hut ab und Daumen hoch für diese Entscheidung! Ganz großen Respekt von meiner Seite und alles alles Gute!

Gast
Kalli

Nie wieder

Wir haben seit 2 Jahren ein Pflegekind.
Anstrengend ist untertrieben, es ist eine Herausforderung täglich aufs neue.
Wir würden diesen Schritt nicht noch einmal machen, daher ist es gut zu überlegen ein fremdes Kind bei sich aufzunehmen.

Mitglied Annette1986 ist offline - zuletzt online am 05.05.17 um 15:01 Uhr
Annette1986
  • 3 Beiträge
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Es kommt auf das Kind an, kann man sich vorher etwa mehr Informationen über das Kind holen? Wer die Eltern sind, warum wohnt es nicht bei ihnen, wie hat das Kind sich soweit mit anderen Kindern und Erwachsenen verhalten usw.?
Und dann mit dem kühlen Kopf entscheiden ...

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