23. Januar 2005
Das deutsche Jugendinstitut (DJI) in München bricht eine Lanze für die Patch-work-Familien: Wenn Kinder von Geschiedenen in einer neuen Familie leben, kommt es darauf an, wie gut der Kontakt zum getrennt lebenden Elternteil ist, heißt es in einem Bericht der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau.
Bisher hält sich hartnäckig die Meinung, Kinder würden unter dem ständigen „Beziehungswechsel“ leiden. Die Studie „Stieffamilien in Deutschland“ des DJI räumt aber mit diesem Vorurteil auf: „Da ist nichts dran. Viele der Patchwork-Kinder profitieren sogar von den zusätzlichen Sozialbeziehungen in einer solchen modernen Großfamilie“, sagt Markus Teubner, einer der Autoren.
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