16. Januar 2007
Das Berufungsgericht Ontario hat mit einem Urteil für ein Unikum gesorgt. Demnach hat ein fünfjähriger Junge nun zwei Mütter und einen Vater. Mit diesem Entschluss wurde das vorausgegangene Urteil, dass ein Kind lediglich eine Mutter haben kann, aufgehoben.
Seit 1990 leben die beiden Frauen in einer festen Beziehung. Ende der 90er Jahre beschlossen sie, eine Familie zu gründen. Als Samenspender wurde ein Freund des Paares ausgewählt, der auch Einfluss auf die Erziehung des Kindes haben sollte. Der Gerichtsbeschluss ist in Kreisen von Familienrechtlern umstritten.
Mary E. Douglas von der "Kampagne für das Leben" ist der Ansicht, dass das Urteil ein Schritt zur Zerstörung der Gesellschaft sei.
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