6. November 2008
Von Tanja Tasci
Auch heute noch stehen lesbische Mütter immer wieder in der Kritik. Doch meist zu Unrecht, denn lesbische Beziehungen sind meist auf sehr viel Harmonie aufgebaut und die Kinder stehen hier im Mittelpunkt des Geschehens.
Immer wieder hört man den Satz: "Kinder sollten in geordneten Verhältnissen aufwachsen." In vielen Köpfen heißt dies auch heute noch Vater, Mutter, Kinder. Alles was von der Norm abweicht wird mit Skepsis betrachtet. Doch diese Vorurteile die auch heute immer wieder lesbischen Müttern entgegen kommen, spiegeln nicht im Geringsten die Realität wieder. Eine lesbische Mutter zu haben, ist für kein Kind schädlich und auch die Partnerin der Mutter wird von den Kindern in den meisten Fällen sehr gut angenommen und es entwickelt sich häufig ein ungeahnter Zusammenhalt innerhalb dieser Familienkonstellation. Zweimal Mama und kein Papa, für Kinder kein Problem, denn Kinder sind nicht voreingenommen und so gehen sie nur danach wer sie liebt und wem sie vertrauen können. Gerade lesbische Mütter schaffen es, dass sich Kinder sicher und geborgen fühlen, dies liegt nicht zuletzt daran, dass lesbische Mütter sich häufig ihr Glück hart erkämpfen mussten.
Beziehungen zwischen Frauen beruhen häufig auf einer enormen Harmonie, die so zwischen Mann und Frau nur selten vorkommt. Kinder spüren die Wärme und die Liebe die in der Beziehung der Mutter steckt und fühlen sich mit zwei Müttern im Haushalt sichtlich wohl. Kinder die angeblich mit der Familienkonstellation große Probleme haben, bekommen diese meistens von Außen aufgebürdet. Auch heute noch gibt es immer wieder Menschen die gleichgeschlechtliche Liebe nicht akzeptieren können und dies auch klar gegen über Kindern äußern die aus solchen Familienkonstellation kommen. Oft ist der gesellschaftliche Druck auf lesbische Mütter und ihre Kinder enorm groß. Familien mit lesbischen Müttern werden trauriger Weise auch heute immer wieder ausgegrenzt, weil sie einfach nicht der Norm entsprechen.
Gerade in ländlichen Gebieten ist der Druck des Umfelds noch deutlicher zuspüren wie in der Großstadt. Lesbische Mütter werden meist noch kritischer unter die Lupe genommen, als Frauen die in einer Partnerschaft mit einem Mann leben. Wie lesbische Mütter mit der Situation umgehen kann sehr unterschiedlich sein, vom offenen Angriff bis hin zum Zurückziehen gibt es viele Facetten. Was immer wieder auffällig ist, lesbische Mütter geben ihren Kindern sehr viel mit, denn sie vermitteln ihren Kindern, dass man sein Leben selbst in die Hand nehmen kann und glücklich werden darf, auch wenn dies dem Umfeld missfällt.
Zwar hat sich in den letzten Jahren einiges getan und sicherlich wurde durch die Medien auch dazu beigetragen, dass die Vorurteile geschmälert wurden und immer mehr Frauen und Männer offen zugeben, dass sie sich vom eigenen Geschlecht hingezogen fühlen. Leider reicht es bei weitem noch nicht aus um lesbischen Müttern wirklich das Leben zu erleichtern, denn immer wieder werden sie mit Vorurteilen konfrontiert und müssen zwangsmäßig damit klar kommen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Toleranz gegenüber lesbischen Müttern erhöht und somit der gesellschaftliche Druck geringer wird.
Hallo,
ich finde zwei Frauen als Eltern für nicht schlimm. Nur sollte auch die Beziehung zum Vater aufrecht erhalten werden. Ni...
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23.12.11 | |
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21.03.11 | |
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04.03.11 | |
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