14. Juni 2011
Mit sieben Jahren hat Poppy zwar noch gar keine Brüste, doch falls ihr Busen ihr mit sechzehn nicht zusagen sollte, kann sie getrost auf einen Gutschein für eine Brustvergrößerung im Wert von umgerechnet 6750 Euro zurückgreifen.
Diesen schenkte die Mutter ihrer kleinen Tochter zum letzten Geburtstag. Geschmacklos? Durchaus. Doch wer einen Blick auf die Mutter des kleinen Mädchens wirft, wundert sich wahrscheinlich nicht mehr. Sarah Burge bezeichnet sich selbst als lebende Barbie-Puppe und hat in ihr künstliches Aussehen bereits mehrere hunderttausend Pfund investiert.
Ihrer zweiten, 15-jährigen Tochter Hannah hatte Burge bereits Botexbehandlungen spendiert. In Großbritannien ist die durchgeknallte Blondine schon seit einiger Zeit für ihren Schönheitswahn bekannt.
Dass die 50-Jährige ihre extreme Einstellung zur plastischen Chirurgie nun aber auch auf ihre minderjährigen Töchter überträgt, geht eindeutig zu weit. Dieser Meinung sind auch die Anhänger einer politischen Kampagne gegen die Sexualisierung von Kindern, die derzeit in Großbritannien durchgeführt wird. Der Verband britischer Schönheitschirurgen ist ebenfalls der Auffassung, Burges Erziehung stelle die plastische Chirurgie in ein falsches Licht und verurteilte die Vorgehensweise der Britin.
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