Weltweit leben viele Kinder in Armut, dabei sind etliche Kinder mangelernährt und haben noch nicht einmal Zugang zu sauberem Trinkwasser. Laut dem UNICEF Jahrsbericht gibt es vielerorts keine sanitären Einrichtungen und noch nicht einmal die einfachste medizinische Versorgung.
Kinder sterben durch kriegerische Auseinandersetzungen, durch mangelnde Hygiene und fehlenden Schutzimpfungen sowie durch Hunger. Unter anderem sorgt auch die Ausbreitung von Aids für eine hohe Elternsterblichkeit und macht die Kinder zu Waisen.
Viele Kinder in der dritten Welt können keine Schule besuchen und die Zukunftsperspektiven sind sehr gering. Entwicklungsländer sind auch immer wieder von Naturkatastrophen oder Ernährungskrisen betroffen. Ein hoher Bevölkerungszuwachs ist auf die mangelnde Familienplanung zurückzuführen.
Mangel- oder Unterernährung schwächt die Betroffenen, dies macht die Eltern arbeitsunfähig und führt wiederum in die Arbeitslosigkeit. Oft sind aber auch gar keine Arbeitsmöglichkeiten vorhanden. Die Kinder sind die Leidtragenden und ein Entkommen aus dem Teufelskreislauf ist kaum möglich.
Hilfsorganisationen probieren durch Spenden und Patenschaften für Kinder zu helfen. Aber trotz allen Hilfemaßnahmen ist die Kinderarmut weltweit noch erschreckend hoch. In vielen Entwicklungsländern kann man von einer absoluten Armut sprechen, da noch nicht einmal die Grundbedürfnisse befriedigt werden können.
Unterernährte Mütter können ihre Kinder nicht stillen und ein Großteil der Kindersterblichkeit, auch der Mütter, geht auf Unterernährung zurück. Armut wirkt sich nachteilig auf die Entwicklung der Kinder aus. Viele arme Kinder haben kein richtiges Dach über dem Kopf.
Hinzu kommt oft eine emotionale Vernachlässigung. Diese Kinder werden nicht gefördert und erfahren manchmal auch keine Zuwendung, sie erfahren Armut in allen Bereichen. Arme Kinder haben keine Spielsachen, kein Zugang zu Medien und schon gar nicht eine kindgerechte und unbeschwerte Kindheit.
Sie besuchen keine Schule und können meist nicht Lesen und Schreiben. Schulen sind zu weit entfernt oder Bücher und Schulmaterial zu teuer. Oft müssen Kinder auch ihre Familien finanziell unterstützen und arbeiten gehen.
Laut Berichten zufolge lebt die Hälfte aller Kinder weltweit in Armut. Eine menschenwürdige Kindheit ist nicht möglich und oft erfahren die Kinder auch noch Gewalt. Trotz vielen lobenswerten Versuchen die Not zu lindern, kommt bei vielen Kindern keine Hilfe an. Die Situation scheint ausweglos und den Betroffenen bleibt nur die Lethargie und Resignation.
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28.03.13 | |
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