Unzufrieden als Hausfrau?

Gast
Dagmar51

Ich würd mal gern die Meinungen von einigen Müttern und Hausfrauen hier hören. Ich bin jetzt seit etwa dreissig Jahren Hausfrau und tue den Job wirklich gerne! Bin ja nicht nur Hausfrau, sondern auch Mutter. ich kann das eigentlich nicht nachvollziehen, wie man so unendlich unglücklich damit werden kann. Das kommt immer nur davon, wenn man sich von anderen einen Wurm ins Ohr setzen lässt, man müsse sich selbst verwirklichen!

Gast
Irma04

Gedankenaustausch

Hallo Dagmar51,
bin seit 25 Jahren Hausfrau, die Kinder sind aus dem Haus.
Würde mich gerne mit Frauen in ähnlicher Situation austauschen.
LG Irma

Gast
rona

Dagmar

Es ist leider bei vielen so.man kann in tiefste depressionen fallen.mein tipp viel in die frische luft, seilschaften gründen, kaffeehaus, frauenrunden, auch kfb.kath.frauenbewegung.usw.ich mach das auch.
lb.grüsse rona

Gast
Irma04

Nicht so leicht

Danke Dagmar für deine Tipps. Mein Mann und ich haben vor 27 Jahren in einem Dorf (ca. 1000 Einwohner) gebaut und seitdem sitze ich hier fest. Da mein Mann sich ausschließlich um seine Karriere gekümmert hat waren Kinder, Haus und Garten mein Job. Es ist seine Heimatgemeinde, doch er hat keine Familie mehr hier. Es ist schwer Fuß zu fassen in einer Gemeinde, die in sich verflochten und verheiratet ist (bei vielen Familien kommen beide Partner aus dem Ort und haben demnach ihre Verwandten, ehemaligen Schulkollegen, Freunde hier). Das nächste ist, dass nur zählt wer "arbeitet". Ich arbeite/te auch, aber eben zu Hause und ohne Bezahlung oder Rentenanspruch, Urlaub.......
Für die Seniorengruppe bin ich nicht alt genug, sonst gibt es hier nicht viel wo man alleine hingehen könnte ohne seinen Partner.
Irma

Gast
Mutterchen

Hausfrauendasein aufpeppen

Hallo an alle Hausfrauen!

Kinder, Familie, Herd, Putzen, das alles kenne wir ja zur Genüge. Doch irgendwie erkennt niemand, dass wir einem (harten) Fulltime Job nachgehen. Stellt euch mal vor, ihr würdet bezahlt werden, incl. Nachtzuschlag, Wochenendzuschlag, Feiertagszulage, etc. und dann auch noch Urlaubsanspruch-wäre ein hübsches Sümmchen jeden Monat!

Nein mal ernsthaft, eigentlich machen wir das doch gerne! Ich zumindest, nur die Abwechslung fehlt, mal raus kommen aus dem Alltagstrott und trotzdem alles unter einen Hut kriegen. Außer Haus arbeiten kommt (für mich) nicht in Frage und von zu Hause aus arbeiten - naja, auch nicht wirklich das Nonplusultra, schließlich möchte man ja nicht nur ein bißchen eigenes Geld verdienen, sondern auch Kontakte knüpfen!

Ich für meinen Teil habe eine perfekte Lösung gefunden, um alles unter einen Hut zu kriegen, Spaß zu haben und auch noch Geld dabei zu verdienen. So ist das Hausfrauenleben so richtig schön!

Gast
Huebse

Hallo Irma

Bin seit 27 Jahren verheiratet, habe 2 Kinder großgezogen, die jetzt aus dem Haus sind. Habe bis zur Wende immer gearbeitet. Meinen alten Betrieb gibt es nicht mehr. Mein Mann hat sich vor vielen Jahren selbstständig gemacht.
Ich führe eine gute Beziehung, bin es gewohnt viel allein zu sein. Meine Hobbys sind kochen, lesen und Freunde treffen. Mir geht es gesundheitlich nicht immer gut, mache aber das beste daraus. Suche gleichgesinnte Frau zum Gedankenaustausch. LG Huebse

Gast
Wölfin

Hallo Huebse

Hallo,
ich bin ganz frisch (seit einem halben Jahr) zur Hausfrau gekürt worden, bin von meinem Elternhaus sofort zu meinem inzwischen Verlobten gezogen. Naja, von "kaum-mal-die-Wäsche-machen-und-ab-und-an-mal-kochen" hin zu "Den-kompletten-Haushalt-für-zwei-Personen-schmeißen" war nicht sooo einfach, aber ich hab mich eigentlich schnell dran gewöhnt und mache das auch gerne. Besonders Kochen macht mir Spaß. Man ist ja doch unabhängiger und entscheidet einfach viel mehr, wie wenn man noch bei den Eltern wohnt.
Wenn da nur nicht die Stimmen von außerhalb wären, die einem immer wieder einreden, dass der Verlobte schließlich auch mal was machen sollte, dass er faul sei und dass dies und jenes nicht gut gehen könne. Das verletzt irgendwie, und obwohl man es in einen Sack schmeißen und den dann zugeschnürt in die Abfalltonne werfen möchte, nagt dann doch immer zwischendurch mal der Zweifel. Ab und an bin ich schon jetzt unzufrieden damit, dass er seine Zeit vor dem Computer verbringen kann und ich derweil waschen, putzen, kochen, nebenbei meine Sachen für die Uni machen und dann auch noch die Sachen machen kann, die er machen wollte (ich machs gleich, Schatz... ;-) ).

Ich glaube, wenn da wirklich nichts von Außen käme, wäre ich glücklicher mit meiner Lage. Aber gerade meine Eltern sind da sehr - ich sage mal - sorgenvoll.

Gast
Ulrike

Stimmt

Auch ich entschied mich nach der Geburt meines ersten Kindes erstmal zu Hause zu bleiben. Der Druck, sich erklären und behaupten zu müssen für diesen Schritt, war und ist groß. Die öffentliche Meinung und der Zeitgeist reden einem ständig ins Gewissen: Du kannst doch nicht so einfach nichts tun, etc. Was es bedeutet, aktiv sein Leben mit kleinen Kindern zu verbringen und daneben den Haushalt zu schmeißen, kann ich rückblickend nur als die schönste Aufgabe meines Lebens beschreiben. Und als die anstrengendste (von wegen Nichtstun…). Ich würde mich wieder genau so entscheiden. Denn ich habe jeden Tag mit meinen Kindern genossen, jeden Entwicklungsschritt mit ihnen gefeiert, mich ihnen gelacht und geweint. Und nun haben wir eine bombenfeste Beziehung voller Empathie, Zuneigung und gegenseitiger Achtung. Meine Kinder sind nun 6 und 10 und ich fasse – nach einigen kleineren Nebenjobs - beruflich gerade wieder Fuß. Aber weiterhin nur so, dass ich noch Zeit für meine Familie habe. Mein Mann stand in der Berufsfrage hinter mir. Wir mussten uns natürlich finanziell einschränken, doch wenn immer es möglich ist, ihr kostbaren Mütter und Hausfrauen, steht eure Frau zu Hause und lasst euch nicht von dummen Äußerungen aus der Bahn werfen. In jedem Job seid ihr ersetzbar, nicht aber als Mutter. Eure (kleinen) Kinder – vor allem die Kinder unter drei Jahren! - brauchen euch dringender als irgend ein anderer Mensch auf der Welt. In jedem Job seid ihr ersetzbar, nicht aber als Mutter!!! Menschen sind wichtiger als Jobs oder Dinge! Eine bezahlte Erzieherin oder Tagesmutter kann eure Mutterliebe nicht geben, sie kann nicht auf die gleiche Weise auf euer Kind eingehen wie ihr es könnt und damit Empathie in ihm anlegen. Urvertrauen und Bindungsfähigkeit entstehen durch die Mutter und nicht in der Krippe. Ich finde, die aktuelle öffentliche Diskussion geht völlig an der Wahrheit vorbei…

Gast
sonnetina

Hausfrau

Hausfrau ist ein wichtiger Job. man hält die ganze familie zusammen. ginge ich arbeiten wäre ich sicher nicht ausgeglichen weil ich kein ohr für mann und kinder habe,´. bist du nicht gut auf knallt es in der ganzen familie. wiso gibt es heute so viel scheidungen weil jeder überfordert ist von arbeit und runderum. aber Politik möchte die kinder ganzen tag bereuen und kein famielieleben mehr haben weil die Eltern nicht fähig sind die kinder gebildet zu erziehen. aber wo bleibt das menschliche wenn es vor lauter ganztagbetreung schon bei Kleinkinder kein .familienleben mehr gibt

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