9. November 2009
Eine Studie des Forschungs-Institutes empirica ermittelte, dass zwei Drittel deutscher Kinder- und Jugendlichen im Wohneigentum der Eltern aufwächst, also nicht zur Miete. Und das, obwohl die Wohn-Eigentumsquote in den alten Bundesländern bei unter 50 Prozent liegt und im Osten noch viel geringer ist. Zudem ziehen junge Erwachsene immer seltener von zu Hause aus, sondern leben später zur Miete gemeinsam im Haus der Eltern mit.
Vier von fünf Deutschen wünschen sich eine Eigentumswohnung, da es mittlerweile aber fast unmöglich ist, sich als Ausbildungs- oder Studienanfänger ein Eigenheim zu leisten, bleiben viele noch im Hotel Mama wohnen. Bei den 40 bis 44-Jährigen besitzen 56 Prozent der Ost- und Westdeutschen ein Eigenheim. Danach steigt die Kurve bei den Westdeutschen stark an und fällt im Osten, was eine Studie auf die historischen Entwicklung in DDR und BRD zurückführt.
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