17. März 2010
Erziehungsberatungsstellen sind Einrichtungen, die staatlich anerkannt sind und ambulant arbeiten. Sie wollen Familien unterstützen und ihnen bei Erziehungsfragen und Erziehungsproblemen helfen. Der Besuch einer Erziehungsberatungsstelle ist immer freiwillig und kostenlos. Erziehungsberatungsstellen können sowohl von den Eltern als auch von den Kindern in Anspruch genommen werden.
Es gibt Erziehungsberatungsstellen in kommunaler und freier Trägerschaft, auch konfessionelle Einrichtungen bieten eine Erziehungsberatung an. In einer Familie kann es immer mal wieder zu einer Konfliktsituation kommen, welche die Betroffenen vor scheinbar unlösbare Probleme stellt. In einer Erziehungsberatungsstelle arbeiten Fachkräfte, die auf solche Situationen spezialisiert sind. Sie bieten eine Beratung und auch Hilfestellung bei der individuellen Problematik an. Es gibt viele Gründe um eine Erziehungsberatungsstelle aufzusuchen. Dies können vorhandene oder auch vermutete Probleme sein, wie zum Beispiel Entwicklungsstörungen des Kindes, Beziehungsprobleme, Leistungs- und Lernschwächen oder Verhaltensauffälligkeiten des Kindes. Eine Erziehungsberatungsstelle strebt immer eine Klärung an und erarbeitet mit den Betroffenen Lösungsmöglichkeiten, um diese dann auch praktisch umzusetzen. Die Aufgaben einer Erziehungsberatungsstelle sind im Kinder- und Jugendhilfegesetz geregelt. Es kann viele Gründe geben warum eine Familie eine Erziehungsberatung in Anspruch nehmen will, vielleicht weil die Eltern sich trennen oder sich scheiden lassen. Eine Familie kann mit der Behinderung eines Kindes überfordert sein oder es können auch einfach nur Fragen zur Entwicklung und Erziehung des Kindes auftauchen.
Die richtige Erziehungsberatungsstelle zu finden ist nicht unbedingt einfach. Im Vorfeld ist es gut sich Gedanken zu machen, vielleicht sprechen gute und persönliche Gründe zum Beispiel für eine konfessionelle Einrichtung. In jedem Fall sollte man sich angenommen, aufgehoben und verstanden fühlen. Da die Eltern und Kinder die Einrichtung freiwillig aufsuchen, ist in der Regel auch eine gute Mitarbeit vorhanden. Die Erziehungsberatungsstellen arbeiten mit qualifiziertem Fachpersonal, wie Psychotherapeuten für Jugendliche, Psychologen, Sozialpädagogen aber auch Heilpädagogen, Ärzten und Fachkräften mit besonderen Zusatzausbildungen. Manche Mitarbeiter haben sich für die Behandlung bestimmter Zielgruppen qualifiziert. So kann jeder Themenbereich abgedeckt werden. Ein erstes unverbindliches Gespräch kann Aufschluss geben, was für ein Gefühl man der Einrichtung gegenüber hat. Da die Inanspruchnahme freiwillig ist, ist sie auch nicht verpflichtend und man kann wechseln und sich eine andere Einrichtung ansehen. Es besteht ein rechtlicher Anspruch auf die Beratungsleistung.
Hier habe ich mich telefonisch und per E-mail beraten lassen. Habe zwei Kinder (3 J. und 5 J). Da ich in einer Krise steckte, wollte ich da ke...
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