2. Juni 2007
„Die Probleme, die Kinder haben – Liebe, Schule, Eltern – haben sich nicht so wahnsinnig verändert.“ Das sagt Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger („Die feuerrote Friederike“ u. a.) im Interview mit dem Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. Aber die Welt, in der die Kinder leben, sei eine andere geworden.
In „geordneten Kreisen“ habe sich der Umgang mit Kindern verbessert. „Aber in sozial schwachen Schichten bleibt einem der Atem weg, um wie viel er schlechter geworden ist“, so Nöstlinger. „Mehr Schulden, mehr Alkohol, mehr Arbeitslosigkeit wirken sich nun mal nicht positiv auf den Umgang aus. Wo früher Strenge war, herrscht heute Verwahrlosung.“
Ihren Optimismus, was Bücher dagegen ausrichten können, hat die heute 70-jährige Autorin sich bewahrt: „Bücher können Kinder trösten, wenn sie merken, dass sie mit ihrem Problem nicht allein sind.“
Nichts gegen diese Hervorragende Autorin, aber hier liegt sie
absolut falsch. Die frühere Strenge gab es nicht immer nur in
Form...
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