14. Februar 2012
Weil amerikanische Paare russische Adoptivkinder misshandelt haben, hat die Regierung in Moskau weitere Adoptionen erst einmal untersagt.
Bei einem Fall hatte eine amerikanische Adoptivmutter ein dreijähriges Kind aus Russland so stark misshandelt, dass es in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Dort stellten die Ärzte etliche Prellungen und Verbrennungen zweiten Grades fest. Die Frau wurde nur zu 23 Monaten Gefängnis verurteilt und kann aber schon nach acht Monaten wieder frei sein. Das russische Außenministerium kritisierte das zu milde Urteil, weil normalerweise eine Höchststrafe zwischen fünf bis zehn Jahre möglich ist. In einem zweiten Fall hatte eine Adoptivmutter ihr Kind einfach wieder nach Russland geschickt, weil sie mit dem Kind unzufrieden war.
In die USA werden weltweit die meisten Kinder adoptiert, so stammen viele eben auch aus Russland.
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