26. Juni 2008
Mit deutscher Hilfe ist es einem australischen Zoo erstmals gelungen, eine Nashorn-Eizelle künstlich zu befruchten. Der Zoo in Dubbo im australischen Bundesstaat New South Wales teilte dazu mit, dass dies ein Durchbruch für die Artenerhaltung sei, wenn es dadurch zu einem Zuchterfolg käme.
Man hatte sich schon einige Zeit mit Hilfe des Berliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) darum bemüht, nun ist es geglückt mit der Befruchtung eines Spitzmaul-Nashorns. Bislang gibt es aber noch keine Methode, um das befruchtete Ei einem Muttertier einzupflanzen, weshalb man die befruchtete Eizelle in flüssigen Stickstoff tiefgefroren hat, bis die notwendige Technik besteht.
Von den fünf noch vorhandenen Nashornarten, sind die Spitzmaul-Nashörner eine und es leben zur Zeit noch 3725 Tiere in freier Wildbahn. Im Zoo in Australien sind elf Tiere.
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29.01.12 | |
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