14. Dezember 2010
Leider kann man viele einheimische Tiere nur noch in Büchern oder auf dem Fernsehbildschirm bewundern. Viele Arten wie zum Beispiel Bären und Wölfe sind bereits fast ausgestorben, ein Umstand, der größtenteils dem Menschen zuzuschreiben ist. Durch Wilderei und gezielte Jagd auf die Tiere kann man sie heute nicht mehr in heimischen Gefilden antreffen.
Dass die betroffenen Arten noch nicht ganz von der Bildfläche verschwunden sind, ist den Menschen zu verdanken, die einen Schutzraum für eben diese Tiere geschaffen haben. In speziellen Wildparks können die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung leben und sind gleichzeitig vor dem Menschen geschützt. Denn nicht nur Wilderer und Jäger sind Feinde der Wildtiere, sondern auch Autos, Züge und die Umweltverschmutzung.
Glücklicherweise gibt es innerhalb Deutschlands relativ viele Wildparks, die sich um das Fortbestehen der einzelnen Arten kümmern. Die Schönsten und Interessantesten sollen im Folgenden kurz dargestellt werden.
Der Wildpark in Bad Mergentheim ist unter anderem dafür bekannt, dass er über die größte Artenvielfalt in ganz Europa verfügt. Nirgendwo kann man mehr einheimische Tiere in geschütztem Umfeld bestaunen als hier. Ein weiteres Highlight des Parks ist, dass Besucher die Möglichkeit haben, direkt mit den Tierpflegern auf Streifzug durch den Park zu gehen. So kann man die Tiere nicht nur aus der Ferne betrachten, sondern kommt vielleicht ein bisschen näher an sie heran als andere Besucher. Darüber hinaus wissen die Tierpflege allerlei Interessantes, was nicht auf den Informationstafeln verewigt wurde. Außerdem gibt es in Bad Mergentheim auch eine Haustiervorführung, bei denen die Mitarbeiter des Wildparks zeigen, wozu Ochsen, Pferde und Co. in früheren Zeiten verwendet wurden.
Ebenfalls ein lohnendes Ausflugsziel ist der Wild-Park in der Lüneburger Heide. Auch hier kann man die Tiere nicht nur in ihrem Gehege bestaunen, sondern auch sehr viel Wissenswertes über sie lernen. So erfährt man beispielsweise, dass nicht nur Hunde und Pferde in der Lage sind, Tricks zu lernen und auf besondere Weise mit dem Menschen zu interagieren, sondern auch Waschbären, Greifvögel und viele andere.
Der Wildpark Poing lockt zwar nicht mit attraktiven Shows, dafür kann man hier jedoch ein ganz anderes Highlight erleben. Obwohl Rehe und anderen Rotwild von Natur aus besonders scheu sind, hat man in Poing die einmalige Möglichkeit, die Tiere direkt aus der Hand zu füttern. Auch die Eichhörnchen sind so zutraulich, wie man es sonst nur im Film sieht.
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