30. Juli 2010
Mitten im nordfriesischen Wattenmeer liegt ein kleines Örtchen: das gut 20 Einwohner starke Nordstrandischmoor. Hier sind Schule, Lehrerwohnung und Kirche eins, es gibt regelmäßig Überschwemmungen und am meisten Leben bringen die Besucher in den kleinen Ort. Die kommen allerdings meist nicht über den Damm mit dem Zug, sondern wandern - mitten durchs Watt.
Da kann es auch mal passieren, dass man bis zu den Knöcheln einsinkt. Aber beim Wattwandern sei garantiert noch niemand ertrunken, sagt Wattführer Feddersen, der seit 30 Jahren Spezialist fürs Wattenmeer ist. Der Boden sei dafür unheimlich reich an Leben: "Das gibt es sonst nur noch in den Tropen." Millionen winziger Organismen, kleine Schnecken und Krebse tummeln sich im Boden. Bei größeren Muschelansammlung muss man ein wenig auf seine Füße achtgeben.
Beim Nordsee-Tourismus-Service kann man sich über geführte Wattwanderungen informieren - ein spannendes Barfuß-Vergnügen ist garantiert!
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