20. Januar 2011
Wer Schmetterlinge wirklich liebt, der sieht sie sich nicht in Büchern an oder noch schlimmer: aufgespießt in einem Schaukasten. Wahre Fans der bunten Falter sehen die Tiere am liebsten so, wie es von der Natur vorgesehen wurde: frei fliegend über einer bunten Blumenwiese. Verständlich ist allerdings, dass man nicht immer nur einheimische Exemplare beobachten möchte. Schmetterlingsgärten auf der ganzen Welt bieten ihren Besuchern die Möglichkeit, auch exotische Falter zu bestaunen.
Für Schmettterlingsfreunde, die nicht allzu weit reisen möchten, empfiehlt sich ein Ausflug in den Schmetterlingsgarten „Jardin Mariposa“ auf Teneriffa. So hat man die Möglichkeit, den Abstecher mit einem gemütlichen Badeurlaub zu verbinden. Der Schmetterlingsgarten befindet sich im Norden der beliebten Urlaubsinsel, ganz einsam gelegen an einem Steilhang über der Küste. Besucher erblicken auf der einen Seite das Meer und auf der anderen den höchsten Berg Teneriffas, den Pico del Teide. Eingebettet in diese malerische Landschaft ist der Garten schon an sich eine wahre Oase für Erholungssuchende. Er wurde mit allerlei mediterranem Gewächs bepflanzt, so dass man bei einem Streifzug über das Gelände an zahlreichen Palmen, Hibisken und auch Weinreben vorbeikommt. Sogar exotische Früchte wie Papayas und Mangos gedeihen prächtig auf der sonnigen Anhöhe. Kein Wunder, dass sich die Hunderte von Schmetterlingen, die hier leben, einfach pudelwohl fühlen. Der "Jardin Mariposa" ist übrigens nicht nur ein attraktives Ausflugsziel für Naturfreunde, der Garten beinhaltet auch ein Therapiezentrum, in dem gestresste Menschen inmitten dieser grünen Lunge wieder zu sich selbst finden können.
Außerhalb Europas sind es vor allem die "Butterfly Gardens" in British Columbia, die es den Schmetterlingsfans angetan haben. Die Anlage ist ganz nach amerikanischem Vorbild ein wenig größer und vor allem eindrucksvoller als ähnliche Einrichtungen in Deutschland oder anderen Staaten. Die "Butterfly Gardens" locken nämlich nicht nur mit vielen bunten Flattermännern, sondern auch einer tropischen Landschaft, die viel mehr beinhaltet als nur exotische Pflanzen. Besucher der "Butterfly Gardens" haben so zum Beispiel die Möglichkeit, einen Flamingo aus wenigen Metern Entfernung hautnah erleben zu können. Da Schmetterlinge nicht zur natürlichen Nahrung der Flamingos und der anderen dort lebenden Vögel gehören, leben die verschiedenen Arten friedlich nebeneinander und schaffen damit eine farbenfrohe Idylle, die Ihresgleichen sucht. Obwohl das "Butterfly Gardens" wirklich sehr gut konzipiert wurde, wäre es wohl übertrieben, nur wegen der Anlage in die USA zu fliegen. Ist man jedoch sowieso schon auf dem amerikanischen Kontinent, lohnt sich der Ausflug allemal.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
22.03.11 | |
![]() | SCHMETTERLINGSGäRTEN |
11.02.11 | |
![]() | SCHMETTERLINGSGäRTEN |
27.12.10 | |
![]() | SCHMETTERLINGSGäRTEN |
15.12.10 | |
![]() | SCHMETTERLINGSGäRTEN |
28.03.10 | |
![]() | SCHMETTERLINGSGäRTEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Schmetterlingsgärten Forum

