27. Juli 2009
Der Borkenkäfer sorgt im Nationalpark des Bayerischen Walds für ein riesiges Waldsterben, doch ist die Meinung über die Schäden unterschiedlich, so sind Umweltschützer froh darüber, weil dadurch der Wald verjüngt wird, und die Mitglieder einer Bürgerbewegung sehen darin die größte Katastrophe. Aber schon seit vielen Jahren gibt es Meinungsverschiedenheiten zwischen diese beiden Parteien.
Im Jahr 1970 wurde durch Unterstützung von Bernhard Grzimek, der von 1970 bis 1973 der Beauftragte der deutschen Bundesregierung für den Naturschutz war, von der Bayerischen Landesregierung der erste deutschen Nationalpark ins Leben gerufen. Damals kamen auch verstärkt Touristen in den Bayerischen Wald, der wie ein Urwald glich.
Im Bayerischen Wald ist, besonders nachdem der "Eiserne Vorhang" fiel, wieder vermehrt der Luchs anzutreffen. Wölfe leben auch dort, aber vorwiegend auf der tschechischen Seite und sogar Elche hat es hierhin verschlagen. Zusammen mit den Nationalpark Sumava, der auf der tschechischen Seite liegt, hat der Nationalpark eine Größe von 93.000 Hektar, was der Insel Rügen entspricht.
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