21. Oktober 2010
Direkt an der Grenze zwischen Europa und Asien befindet sich das Schwarze Meer. Dadurch, dass es durch zahlreiche Flüsse, wie zum Beispiel die Donau, ständig mit Süßwasser versorgt wird, ist der Salzgehalt dieses Meeres ziemlich niedrig. Es eignet sich daher als perfektes Reiseziel für alle, die gerne Urlaub am Strand machen, mit dem Salzwasser jedoch so ihre Probleme haben. Rund um das Schwarze Meer gibt es eine Vielzahl verschiedener Badeorte und touristischer Ziele.
Das Schwarze Meer grenzt an die Türkei, Bulgarien, die Ukraine, Russland sowie Rumänien. Es gibt rund um das Meer herum also nicht nur verschiedene Landschaften, sondern auch zahlreiche Kulturen zu entdecken.
Varna, die drittgrößte Stadt Bulgariens, liegt direkt am Schwarzen Meer. Hier befindet sich auch ein Flughafen, der vor allem von Ferienfliegern aus Mitteleuropa angesteuert wird. Die Touristen werden von hier aus mit Bussen zum Beispiel zum Goldstrand, einer berühmten Partymetropole Bulgariens gebracht. Dabei ist Varna so viel mehr als nur ein Verkehrsknotenpunkt. Es gibt hier ausgezeichnete Badestrände und durch die Größe der Stadt auch ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit Restaurants, Bars, Cafés und Diskotheken.
Geht man die Schwarzmeerküste ein wenig stadtauswärts entlang, so wird man bald auf eine traumhafte Kulisse aus kleinen Fischerdörfern und flach abfallenden Sandstränden stoßen. Die zahlreichen kleinen Buchten laden zum ungestörten Sonnen und Baden ein. Im Hinterland der bulgarischen Schwarzmeerküste kann man hingegen grüne Wiesen und sogar richtige Wälder vorfinden. Diese Landschaft eignet sich hervorragend zum Wandern oder Mountainbiken.
Für Türkeiurlauber ist das Schwarze Meer ein ganz besonderer Tipp. Die große Masse an Touristen verbringt ihre Ferien im Süden des Landes an der Mittelmeerküste, meist um Antalya herum. Die Nordküste ist dagegen noch vergleichsweise unberührt, hierher kommen in der Regel nur einige Türken, um Urlaub im eigenen Land zu machen. An der türkischen Schwarzmeerküste kann man stundenlang einfach am Meer entlang laufen, die langen, breiten Strände machen es möglich. Für das Auge gibt es lange, felsige Landzungen, die man im Wasser aufgrund der gefährlichen Strömung lieber meiden sollte. Auf diesen Klippen befinden sich teilweise hübsche, kleine Städtchen, deren Minarette man schon von Weitem in der Sonne funkeln sehen kann. Soviel Idylle und Kultur findet man an der türkischen Mittelmeerküste höchst selten.
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