2. Februar 2011
Nicht nur für Uhren und Schokolade ist die Schweiz weit über den deutschsprachigen Raum hinaus bekannt. Auch die verschneiten Berge haben es zahlreichen Urlaubern und Touristen angetan. Während die einen die Gebirgslandschaft für eine Flotte Abfahrt nutzen, machen sich die anderen viel lieber an einen Aufstieg. Kletterfans finden in der Schweiz zahlreiche Klettergebiete für Anfänger als auch für Fortgeschrittene.
Die Schweiz erscheint ihren zahlreichen Besuchern häufig als ein ganz besonders idyllisches Fleckchen Erde. Schon seit Langem hält sich der Staat aus den internationalen Konflikten heraus und hat sich dadurch eine Neutralität geschaffen, wie man sie auf der Welt kaum ein zweites Mal findet. Kein Wunder, dass sich Reisende hier so geborgen und sicher fühlen.
Durch die starke Unabhängigkeit der Schweiz gibt es jedoch auch einige Fallen, in die Touristen immer wieder tappen. Wer auf Kletterurlaub in die Schweiz fährt, sollte darauf achten, keine allzu wertvollen Gegenstände wie zum Beispiel Ausrüstung einzukaufen. Zwar sind die hochwertigen Artikel in der Schweiz um einiges günstiger, die Zollgebühren lassen jedoch jedem noch so abgebrühten Gipfelstürmer den Atem stocken.
Achtet man ein wenig auf seine Einkäufe, kann man in der Schweiz einen traumhaften Kletterurlaub verleben. Besonders beliebt ist beispielsweise das Areal Ponte Brolla. Geklettert wird am Rovine del Castelliere, einem runden, hügelartigen Gipfel, der in den Sommermonaten sehr grün ist. Durch den starken Bewuchs klettert man in einer sehr idyllischen Umgebung. Man findet in Ponte Brolla vornehmlich leichte Routen, ein paar mittelschwere sind jedoch auch vorbei. Das Klettergebiet ist international sehr beliebt und zieht nicht nur einzelne Kletterer, sondern auch Reisegruppen und Kurse an. Ponte Brolla ist daher das optimale Klettergebiet für Anfänger oder Familien mit Kindern, da es in der Umgebung noch viel mehr zu erleben gibt als nur den Rovine del Castelliere.
Für Sportkletterer und alle anderen, die die Herausforderungen suchen, eignet sich hingegen das Klettergebiet Grimmelwald. Erreicht werden kann der Einstieg nur per Seilbahn. In Grimmelwald klettert man an einer überhängenden Wand, was nicht nur jede Menge Kraft und Ausdauer, sondern auch eine ausgefeilte und sichere Technik erfordert. Klettern sollte hier nur, wer bereits fit im neunten Grad ist. Wer sich das noch nicht zutraut, findet in der Nähe von Grimmelwald auch leichtere Routen mit Schwierigkeitsgrad sechs und sieben.
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