13. Oktober 2010
Weiße Strände und türkisblaues Meer, so stellt man sich den perfekten Badeurlaub vor. Die Fidschi-Inseln sind daher für alle Sonnenhungrigen das absolute Nonplusultra. Der Archipel zählt zu den traumhaftesten Reisezielen weltweit, kein Wunder beim Blick auf die grüne Idylle und die langen, einsamen Strände. Wirtschaftlich gesehen gehört Fidschi fast noch zu den Entwicklungsländern, der Tourismus boomt jedoch.
Der größte Kostenfaktor dürfte für deutsche Touristen wohl der Flug sein. Meist tummeln sich auf Fidschi australische und US-amerikanische Besucher, für sie ist die Anreise bei Weitem nicht so lang und kostspielig.
Auf den Inseln selbst gibt es Unterkünfte in allen Preiskategorien. Wer mit dem Flug sein Budget schon beinahe überstrapaziert hat, der findet mit Sicherheit ein günstiges Hostel oder zumindest ein einfaches Bed-and-Breakfast.
Für die meisten Urlauber bedeutet Fidschi jedoch absoluten Luxus, deshalb darf die Reise auch durchaus ihren Preis haben. Man findet auf den bewohnten der insgesamt über 300 Inseln zahlreiche High-Class-Resorts, wo man den Gästen jeden Wunsch von den Augen abliest.
Bevor die Inseln von den Engländern besiedelt wurden, verspeisten die Ureinwohner auch gerne einmal Menschenfleisch. Urlauber brauchen jedoch schon lange keine Angst mehr davor haben, als Snack zu enden. Auf Fidschi spricht man Englisch und auch sonst hat sich die Kolonialzeit in vielen Bereichen niedergeschlagen. Besonders deutlich wird dies bei einem Besuch in Suva auf der Insel Viti Levu. Suva ist die Hauptstadt der Fidschi Inseln, weshalb sie sich auf dem größten Eiland befindet.
Die Stadt erinnert an ein kleines englisches Städtchen, die Gassen sind stark verwunden und man kann während eines Bummels viele winzige Fachwerkhäuschen bestaunen.
Wer ein paar typisch einheimische Produkte kaufen möchte, stattet am besten den Markt einmal einen Besuch ab. Hier gibt es auch ausgefallene Kleidung zum kleinen Preis zu kaufen. Die 120.000 Einwohner- Stadt verfügt natürlich auch über zahlreiche Cafés, Restaurants und Geschäfte.
Sollte man während seines Fidschi-Urlaubs einmal eine Kokosschale mit einer merkwürdigen Flüssigkeit darin angeboten bekommen, so sollte man den Drink freundlich entgegen nehmen und ihn möglichst in einem Zug austrinken. Kawa ist ein Wurzelgetränk, das bei den Inselbewohnern eine ganz besondere Bedeutung hat. Es wird Gästen als Willkommensgruß gereicht. Die Geste zu verschmähen wäre überaus unhöflich.
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