Geographische Aspekte, höchste Gipfel und Tourismus bekannter Bergketten (Gebirgszüge)

Himalaya Gebirge, dahinter orange-roter Himmel im Sonnenuntergang

Infos zu den Alpen und Anden, dem Himalaya, den Rocky Mountains und Co

  • ,
  • von Paradisi-Redaktion

Als Gebirgszüge werden zusammenhängende Bergketten oder eine Abfolge von hohen Berggipfeln bezeichnet. Sie liegen in größeren Gebirgen. Weltweit gibt es einige bekannte Bergketten bzw. Gebirgszüge, die zahlreiche Touristen anlocken. Informieren Sie sich über geographische Aspekte, die höchsten Gipfel und Tourismusangebote bekannter Bergketten.

Bergketten - Generelle Merkmale

Spricht man von Gebirgszügen, sind damit zusammenhängende Bergketten oder mehrere aufeinander folgende Berggipfel in Gebirgen gemeint. Die Bezeichnung kommt aber auch für lange Faltengebirge mit Parallelketten zur Anwendung. Die Begriffe Gebirgszüge oder Bergketten werden in Hochgebirgen gebraucht, während in Mittelgebirgen von Höhenzügen bzw. Höhenrücken die Rede ist.

Entstehung

Zur Bildung von parallelen Bergketten und gezackten, langen Bergkämmen kommt es aufgrund von gebirgsbildenden Kräften. Neben der Richtung der Schubkraft und den sich daraus bildenden Gebirgsfalten spielen bei der linienförmigen Struktur meist auch geologische Störungslinien der oberen Erdkruste eine Rolle. Diese verlaufen zwischen den einzelnen Bergketten.

Das zum Teil zerriebene Gestein erodiert in den Störungszonen leichter, was zur Bildung von größeren Flusstälern führt. Durch diese Längstäler wird der Trend zur Entstehung von parallelen Bergketten noch verstärkt.

Gesteinsarten und Bergformen

Innerhalb der Bergketten kann es zur Entstehung von unterschiedlichen Gesteinsarten kommen. In den zentralen Alpen sind besonders

  • metamorphe Schiefer
  • Gneise sowie
  • granitische Gesteine

vorherrschend; südlich und nördlich überwiegen Kalkalpen. Durch diese Variation kommt es zu unterschiedlichen Ausprägungen von Erosionen - diese wiederum sorgen für verschiedene Bergformen. Bedeutende Faktoren sind

  • geologische Störungslinien
  • Gewässertypen
  • Exposition und Hangneigung
  • Gesteinsschichtung
  • Klima und
  • Höhenlage.

Schroffe Wände und große Schuttkegel finden sich dabei etwa bei den Dolomiten, während Schiefer zu sanften Kuppen und Bergformen führt.

Es gibt viele verschiedene Gesteinsarten
Es gibt viele verschiedene Gesteinsarten

Arten von Bergketten

Bergketten findet man in den verschiedensten Gebirgen rund um den Erdball. Dazu gehören zum Beispiel

Weitere Hochgebirge mit Bergketten sind die Karpaten, der Kaukasus und die Alpen.

Zunächst einmal werfen wir einen groben Blick auf Europa...

Die atemberaubendsten Berge und Gebirge in Europa

Von den Pyrenäen über die Alpen bis zum Uralgebirge: Der europäische Kontinent beheimatet zahlreiche imposante Gebirgsketten, Berge und auch Vulkane. Einige besonders Atem beraubende Exemplare möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Ural

Schon die östliche Grenze zwischen Europa und Asien wird durch ein riesiges Gebirge gesetzt: Den Ural, welcher sich mehr als 2000 Kilometer in Nord-Süd-Ausdehnung durch Russland schlängelt. Welche Berge und Erhebungen von Ural und Kaukasus dabei tatsächlich noch zu Europa gezählt werden und welche nicht, darüber sind sich selbst Geographen uneinig.

Alpen

In der Mitte Europas und quer durch mehrere Länder zieht sich ein weiteres Gebirgsmassiv: Die Alpen. Je nach Region und Land werden sie beispielsweise als

bezeichnet. Darüber hinaus gibt es viele weitere Bezeichnungen. Die Alpen gelten als höchstes Gebirge Mitteleuropas; hier befinden sich einige der schönsten Gipfel des Kontinents.

Der mit genau 2.962 Metern höchste Berg Deutschland ist die Zugspitze, dicht gefolgt von der Alpspitze mit rund 2.600 Metern. Letztere bietet dank der neuen Besucherplattform "Alpspix" fantastische Panoramablicke in Schwindel erregender Höhe.

So richtig hoch hinaus geht's in den Französischen sowie Schweizer Alpen: Der Mont Blanc, zu deutsch etwa "Weißer Berg", ist mit 4.810 Metern der höchste Berg Mitteleuropas. Und auch die Schweiz ist bekannt für zahlreiche Viertausender, von denen das Matterhorn mit 4.478 Metern nicht der höchste, wohl aber einer der beliebtesten Gipfel ist.

Sierra Nevada

Doch wer Atem beraubende Berge erklimmen möchte, der muss nicht unbedingt in die Alpen reisen: Ein ganzes Stück weiter südlich befindet sich die spanische Sierra Nevada, zu deutsch "Schnee bedeckte Wüste".

Dieses Gebirge macht seinem Namen alle Ehre - und bietet mit seinem Gipfel, dem Muhacén, auf rund 3.482 Metern eisige Temperaturen, während das umliegende Land noch sommerlich warm ist.

Pyrenäen

Ein weiteres lohnenswertes Ziel sind die mitunter weit zerklüfteten, abenteuerlich anmutenden Pyrenäen. Hier finden Bergfans mehr als 200 Gipfel von über 3.000 Metern Höhe. Der bekannteste und zugleich höchste unter ihnen ist der Pico de Aneta im spanischen Aragonien.

Ätna, Krakatau, Mount St. Helens und Stromboli - Die gefährlichsten Vulkane der Welt

Oldonyo Len'gai, Vulkan in Tansania, davor zwei Giraffen
Oldonyo Len'gai © doraemon - www.fotolia.de

Der Ätna, Europas höchster und aktivster Vulkan, schleudert wieder Lava in die Luft. Riesige Rauchwolken stehen am Himmel über dem rund 3323 Meter hohen Berg auf Sizilien. Immer wieder bricht der Ätna aus. Mal wird der Flugverkehr behindert, mal werden Gebäude durch den Lavastrom zerstört. Seit Juni 2013 zählt der Vulkan zum Weltkulturerbe der UNESCO. Auch in anderen Teilen der Welt brodelt es tief im Inneren. Es gibt heute noch weltweit etwa 1500 aktive, in den letzten 10.000 Jahren ausgebrochene Vulkane auf der Erdoberfläche. Dazu kommen noch zahlreiche submarine Vulkane, von denen es vermutlich noch viel mehr gibt.

Der Stromboli in Sizilien

Zu den bekannteren zählt neben dem Ätna auch der Stromboli nördlich von Sizilien. Er befindet sich auf der gleichnamigen Insel, die nur 12,6 Quadratkilometer groß ist, und ragt mehr als 900 Meter über die Wasseroberfläche. Ruhm erlangte er durch den Film mit Ingrid Bergman aus dem Jahre 1949.

Eyjafjallajökulls und Mount St. Helens

Island gilt als die Vulkaninsel schlechthin. Die Aschewolke des Eyjafjallajökulls legte im Frühjahr 2010 in Teilen Europas den Flugverkehr lahm. Noch größere Auswirkungen hatte der Ausbruch Mount St. Helens im US-amerikanischen Bundesstaat Washington im Jahr 1980. Eine gewaltige Explosion zerstörte die oberen 400 Meter des Berges vollständig. 57 Menschen verloren damals ihr Leben.

Kilauea, Batu Tara und Krakatau

Der Kilauea auf Big Island, der größten Insel Hawaiis, zählt zu den aktivsten Vulkanen der Erde. Seit 1983 quillt Lava aus dem Erdinneren nach oben und fließt in kontinuierlichen Strömen ab. Recht unerforscht ist dagegen der Batu Tara in Indonesien. Der daueraktive Vulkan liegt auf Komba Island abseits gängiger Schifffahrtswege. Die Küstenlinie der Insel ist so steil, dass Anlanden praktisch unmöglich ist. Ebenfalls in Indonesien befindet sich der Krakatau, dessen Ausbruch 1883 auf den umliegenden Inseln 165 Städte und Dörfer zerstörte und mehr als 36.000 Menschen tötete.

Llaima, Puyehue, Nyiragongo und Sakurajima

Auch in Südamerika, dort befinden sich in Chile die Vulkane Llaima und Puyehue, Afrika (Nyiragongo) oder in Japan (Sakurajima) kommt es immer wieder zu solch einem Naturereignis. Vor der Pazifikinsel Tonga brach 2009 der Unterwasservulkan Hunga Ha'apai aus und sorgte für riesige Dampfsäulen und Rauchwolken, die aus dem Meer empor schossen.

Wodurch verheerende Ausbrüche von Supervulkanen wirklich ausgelöst werden

Lavasee am Erta Ale-Vulkan in der Danakil Wüste in Äthiopien
Lavasse im Erta Ale Vulkan, Danakil Wüste, Äthiopien © Rainer Albiez - www.fotolia.de

Die Eruption eines Supervulkans, bei der per Definition mindestens 1000 Kubikkilometer Magma Material ausgestoßen würde, könnte gravierende Auswirkungen auf das Klima der Erde haben.

Wodurch es zu einer solchen Superexplosion kommt, war bislang aber nicht eindeutig geklärt, zumal ein Überdruck durch Zulauf neuer Magma bei einer Kammerdicke von mehreren Kilometern und einer Breite von bis zu 100 oder mehr Kilometern dafür schlichtweg nicht ausreichen würde.

Zwar ist bekannt, dass auch tektonische Spannungen und andere Mechanismen eine Supereruption begünstigen können. Allerdings seien auch diese nicht ausreichend ausschlaggebend.

Die neuen Erkenntnisse der Forschung

Wie zwei internationale Forscherteams in Artikeln im Fachmagazin "Nature Geoscience" erklären, scheinen Dichteunterschiede in der Magmakammer für den Ausbruch eines Supervulkans verantwortlich zu sein.

Damit ist gemeint, dass flüssiges Magma eine geringere Dichte als das umliegende Gestein hat, wodurch es ähnlich wie ein mit Luft gefüllter Ball unter Wasser nach oben gedrückt werden könne.

Bestätigt wurde diese These von Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich, die die Dichte des Magmas diverser Supervulkane mithilfe von Röntgenstrahlen bestimmten, sowie von Wissenschaftlern der Universität in Genf, die anhand von Computermodellen und Daten zu Supervulkanen 1,2 Millionen Simulationen bezüglich Supereruptionen durchführten.

Nun hoffe man, auf Basis der neuen Erkenntnis, drohende Ausbrüche "schlafender" Supervulkane besser abschätzen zu können.

Im Folgenden gehen wir genauer auf die bekanntesten Gebirgszüge ein.

Anden

Bei den südamerikanischen Anden (Cordillera de los Andes) handelt es sich um die längste Gebirgskette der Welt. Von ihnen wird der südliche Teil der Amerikanischen Kordilleren gebildet.

Die Anden erstrecken sich auf einer Länge von rund 7.500 Kilometern - ein echter Superlativ, der auch von den Rocky Mountains oder dem Himalaya-Gebirge nicht übertroffen wird. Durch ihre enorme Ausdehnung durchqueren die Anden zahlreiche Länder des südamerikanischen Kontinents.

Geographische Aspekte

Die Anden erstrecken sich über die südamerikanische Westküste von Venezuela im Norden über die Staaten

Dabei erreicht die gewaltige Gebirgskette eine Ausdehnung von rund 7.500 Kilometern, die von den Tropen bis in die Außertropen reicht. Damit sind die Anden länger als die 4.800 Kilometer langen Rocky Mountains und das Himalaya-Karakorum-Hindukusch-Gebirgssystem, das insgesamt 4.440 Kilometer lang ist. Ihre maximale Breite erreichen die Anden zwischen Bolivien und Chile mit 600 Kilometern.

Unterteilt werden die Anden in mehrere Abschnitte. Dazu gehören

  • die nördlichen Ausläufer wie das Küstengebirge Cordillera Costanera in Ecuador und die Cordillera de Merida in Venezuela
  • die westlichen Kordilleren
  • die östlichen Kordilleren
  • die Zentralkordilleren sowie
  • die südlichen Ausläufer wie das Küstengebirge Cordillera de la Costa in Chile.

Den südlichsten Ausläufer des Gebirges bildet Cordillera Darwin auf Feuerland.

Kakteen am Salzsee von Uyuni in den bolivianischen Anden
Kakteen am Salzsee von Uyuni in den bolivianischen Anden

Höchste Berge der Anden

In den Anden liegen mehrere Berge, die eine Höhe von mehr als 6.000 Meter erreichen. Als höchster Berg gilt der an der argentinisch-chilenischen Grenze befindliche Aconcagua, der 6.962 Meter über dem Meeresspiegel liegt. Insgesamt bilden die Anden das siebthöchste Gebirge der Erde.

Weitere Berge in den Anden, die über 6.000 Meter Höhe erreichen, sind der Nevado Huascaran und der Nevado Yerupaja mit 6.768 bzw. 6.634 Metern in Peru. Zwei weitere 6.000-er befinden sich in Bolivien.

Dabei handelt es sich um den Sajama mit 6.542 Metern und den Nevado Illimani mit 6.483 Metern Höhe. In Ecuador liegt zudem der 6.310 Meter hohe Chimborazo, der der höchste Berg des Landes ist.

Ein weiteres Merkmal der Anden sind die noch aktiven Vulkane des Gebirges. Dazu zählen vor allem der 5.897 Meter hohe Cotopaxi, der in Ecuador liegt, der Nevade del Huila in Kolumbien (5.364 Meter) und der Tungurahua, der sich ebenfalls in Ecuador befindet (5.010 Meter).

Weit über die bewohnbaren Hochebenen hinaus ragen somit die Gipfel und Vulkane der südamerikanischen Anden. Der Aufstieg in diese luftigen Höhen ist indes erfahrenen Bergsteigern vorenthalten - mit ein wenig Glück finden sich hier sogar historische Kultstätten des Inka-Volkes.

Klimazonen, Flora und Fauna

  • Tropischer bis subtropischer Urwald in der Tierra Calinta
  • Kaffee- und Tabakplantagen in den mittleren Höhenlagen und
  • die kühle Tierra Friera mit ihren typischen Nebelwäldern:

Die Anden bieten eine außerordentliche Vielfalt, sowohl landschaftlich als auch in Bezug auf ihre Klimazonen. In ihrer enormen Breiten- und Längenausdehnung finden hier zahlreiche Menschen, Tiere und Pflanzen einen einzigartigen Lebensraum. Bekannt sind die Anden auch für ihre Bewohner, die hier in erstaunlichen Höhenlagen eine ganz eigene Kultur mit unverwechselbarer Kleidung, Musik und auch Sprache etabliert haben.

Auf bis zu 3.500 Metern Höhe bauen sie erfolgreich Kartoffeln und Getreide an, halten Rinder oder die berühmten Alpakas. Diese Tiere sind für ihr besonders weiches Fell bekannt, welches auch frostigen Temperaturen trotzen kann.

Neben den verschiedenen Lama- und Alpakaarten sind hier auch

  • der gleichnamige Andenkondor
  • niedliche Chinchillas und Degus
  • das imposante Gürteltier oder sogar
  • Raubkatzen wie der Puma

zu Hause.

Tourismus in den Anden

Touristisch sind die faszinierenden Anden noch nicht allzu stark erschlossen. Es gibt aber durchaus einige beliebte Tourismusziele und Sehenswürdigkeiten. Dazu zählt besonders die alte Inkastadt Machu Picchu in den peruanischen Anden, die durchschnittlich von 2.000 Gästen pro Tag besucht wird.

Weitere interessante Reiseziele sind

  • der Titicaca-See, auch "Auge der Anden" genannt, im peruanisch-bolivianischen Grenzgebiet
  • die kolumbianische Hauptstadt Bogota mit ihren barocken Kirchen und Palästen
  • die bolivianische Silberstadt Potosi
  • die Atacama-Wüste in Chile
  • der Lago de Llanquihue am Vulkan Osorno sowie
  • die Nationalparks Cotopaxi und Sangay in Ecuador.

Als günstigste Zeit für eine Reise in die Anden gelten die Monate Mai bis September, da zu dieser Zeit meist angenehme Bedingungen herrschen.

Wie die südamerikanischen Anden entstanden

Rückansicht Kopf eines Mannes mit Hut in den Anden
Bauer in den Anden © chris74 - www.fotolia.de

Die höchsten Gebirge auf der Erde finden wir im Himalaya. Aber auch die südamerikanischen Anden erreichen zum Teil eine Höhe von fast 7.000 Metern, so ist der Aconcagua mit 6.960 Metern der höchste Berg in den Anden, gefolgt vom Chimborazo mit 6.310 Metern. Die Anden sind mit 7.500 Kilometern das längste zusammenhängende Gebirge der Welt und sie entstanden durch das Aufeinanderstoßen von zwei Platten, so einmal die Südamerikanische Platte und die Nazca-Platte, die sich dann unter die Südamerikanische Platte schob und diese stauchte und anhob.

Bislang glaubte man, dass dies vor etwa sechs bis zehn Millionen Jahren ziemlich schnell geschah, doch neuere Erkenntnisse zeigen, dass dieser Vorgang doch sehr langsam vor sich ging, weil man vorher nicht die Klimaänderungen berücksichtigt hatte. So gehen die Wissenschaftler jetzt davon aus, dass die Anden sich in den letzten 40 Millionen langsam aber stetig bis zu ihrer heutigen Höhe entwickelt haben.

Rocky Mountains

Übersetzt bedeutet der Begriff Rocky Mountains "Felsengebirge". Bei den Rocky Mountains, auch liebevoll "Rockies" genannt, handelt es sich um ein ausgedehntes Faltengebirge, das sich im westlichen Nordamerika befindet und die mächtigste Bergkette Nordamerikas bildet.

Geographische Aspekte

Geographisch befinden sich die Rocky Mountains in den US-Bundesstaaten

  • New Mexiko
  • Colorado
  • Wyoming
  • Idaho und
  • Montana

sowie in Westkanada. Darüber hinaus werden neben den eigentlichen Rocky Mountains mehrere Gebirgsketten in Kanada und Alaska wie die Columbia Mountains und die Alaska-Ketten dem Gebirge hinzugerechnet.

Zum Teil zählt man auch die mexikanischen Gebirgszüge Sierra Madre Oriental und Sierra Madre Occidental zu dem Rocky Mountains. Dagegen werden die Sierra Nevada, die Kaskadenkette und die Coast Mountains klar abgegrenzt.

Die Rocky Mountains durchqueren einige bedeutende Flüsse. Dazu gehören unter anderem

  • der Yukon
  • der Rio Grande
  • der Colorado River
  • der Missouri River
  • der Columbia River und
  • der Yellowstone River.

Landschaft und Fauna

Mit Ausnahme des berühmten Yellowstone Nationalparks ist es in diesem Gebirge meist feucht und wolkig: Regen ist kein seltener Gast in den Rocky Mountains. Häufige Niederschlage sorgen dafür, dass insbesondere die unteren Ebenen leuchtend grün und gut bewachsen sind. Kleine Bäume und Sträucher, aber auch Seen prägen hier das Landschaftsbild.

Einige Tausend Meter weiter oben beginnt der typische Bewuchs mit

Ab etwa 4.00 Metern Höhe nimmt die Vegetation deutlich ab - hier herrschen ähnliche Verhältnisse wie in Alpen und Tundra. Im Sommer sind die karg bewachsenen Gipfel wie der Mount Elbert beliebte Ziele von Bergsteigern - selbstverständlich nur nach entsprechender Vorbereitung auf die dünne Höhenluft.

Höchste Berge der Rocky Mountains

Als höchster Berg der Rocky Mountains gilt der Mount McKinley. Dieser erreicht eine Höhe von 6.194 Metern. Namensgeber für den Berg war der amerikanische Präsident William McKinley (1843-1901). Ebenfalls zu den höchsten Bergen des Gebirges zählen der kanadische Mount Logan, der eine Höhe von 5.959 Metern erreicht, sowie der Mount Elbert im Bundesstaat Colorado mit einer Höhe von 4.401 Metern.

Tourismus

Neben dem Bergbau stellt der Tourismus die wichtigste wirtschaftliche Einnahmequelle in den Rocky Mountains dar. So ist das spärlich besiedelte Gebiet ein beliebtes Reiseziel, das jedes Jahr von Millionen Menschen besucht wird. Als besondere Attraktionen gelten die zahlreichen Nationalparks wie

  • der Rocky-Mountain-Nationalpark
  • der Yellowstone-Nationalpark oder
  • der Grand-Teton-Nationalpark.

Sie laden zu Streifzügen durch die Natur, zum Wandern oder Campen. Einer der bekanntesten Orte ist hier der Yellowstone Park mit seinen berühmten Wildtieren vom Wolf bis zum Grizzlybär. Und auch Angler und Bootsfahrer kommen hier während der Sommersaison voll auf ihre Kosten.

Weitere Sehenswürdigkeiten bieten die Royal Gorge Bridge und der 4.301 Meter hohe Pikes Peak. In den Wintermonaten ist der Skisport in den Rocky Mountains von großer Bedeutung.

So findet man dort attraktive Skigebiete wie zum Beispiel in

  • Vail
  • Aspen
  • Park City
  • Breckenridge
  • Copper Mountain
  • Keystone und
  • Sun Valley in den USA

sowie Whistler Mountain und Lake Louise in Kanada. Als Region für besonders hohe Ansprüche hat sich Aspen einen Namen gemacht: Hier sind, so sagt man, zwecks besseren Komforts selbst die Bürgersteige beheizt.

Himalaya

Beim Himalaya handelt es sich um das größte Gebirge der Welt. Auch der höchste Berg der Welt befindet sich dort. Die Bezeichnung Himalaya entstammt dem Sanskrit und bedeutet übersetzt "Heimat des Schnees".

Geographische Aspekte

Himalaya Gebirge, dahinter orange-roter Himmel im Sonnenuntergang
Himalaya Gebirge, dahinter orange-roter Himmel im Sonnenuntergang

Der Himalaya liegt in Asien und erstreckt sich vom Tibetischen Hochland bis zum indischen Subkontinent. Das riesige Gebirge erreicht eine Ausdehnung von 3.000 Kilometern, die von Pakistan nach Birma verlaufen. Die maximale Breite des Gebirgszuges liegt bei 350 Kilometern.

Seinen Anfang nimmt der Himalaya beim Khyber-Pass in Zentralasien, wo er von der pakistanisch-afghanischen Grenze und dem Karakorum an der indischen Grenze sowie an Bhutan, Nepal und Tibet entlang verläuft. Von dort aus führt der Gebirgszug weiter zum Patkai-Gebirge zwischen dem indischen Bundesstaat Assam und Birma sowie zum Hengduan-Gebirge, welches die Südflanke der Ostabdachung des Tibetischen Hochlandes bildet. Durch den Himalaya wird Südasien vom restlichen Kontinent getrennt.

Achttausender-Berge

Der Himalaya ist nicht nur das größte Gebirge der Erde, sondern beherbergt auch die größten Berge unseres Planeten. So befinden sich dort zehn der insgesamt vierzehn Berge, die mehr als 8.000 Meter hoch sind. Höchster Berg der Erde ist der Mount Everest. So erreicht er eine Höhe von 8.848 Metern über dem Meeresspiegel.

Weitere Achttausender im Himalaya sind

Tourismus im Himalaya

Trotz seiner schwindelerregenden Höhen lockt der Himalaya jedes Jahr zahlreiche Touristen an. So tummeln sich allein im Gebiet des Mount Everest jährlich bis zu 40.000 Trekking-Touristen, die den höchsten Berg der Welt bewundern wollen.

Allerdings hat der Tourismus auch seine Schattenseiten, denn der viele Müll, der dabei entsteht, bleibt häufig in der Landschaft des Gebirges zurück. So gilt der Mount Everest mittlerweile nicht nur als größter Berg, sondern auch als größte Müllkippe der Welt.

Mount Kenya: Sensationelle Aussicht für anspruchsvolle Kletterer

Afrikanischer Elefant von links in Natur mit Sträuchern im Hintergrund am Fluss
elefant © Haya Kilray - www.fotolia.de

Das Mount-Kenya-Massiv ist eine der eindrucksvollsten Landschaften in Ostafrika. Wanderer genießen wilde Schluchten und faszinierende Pflanzenwelt. Wer den zweithöchsten Berg des Kontinents erklimmen möchte, braucht jedoch gute Kondition. Die Routen bieten abenteuerliche Herausforderungen, die auch versierten Kletterern einiges abverlangen. Ohne ortskundigen Führer geht am Mount Kenya deshalb gar nichts.

Nachdem die Bergsteiger auf einer Buckelpiste das Tor zum Nationalpark erreicht haben, beginnt zunächst ein komfortabler Aufstieg in den Bergwald. Während die Rufe von Affen aus dem Dickicht schallen, zeigt Elefanten-Dung den Weg nach oben. Die erste Übernachtung findet im Old Moses Camp statt: auf 3300 Meter Höhe und bei bitterer Kälte.

Am zweiten Tag beginnt dann der spektakuläre Teil der Tour. Vorbei an Wänden aus Vulkangestein und meterhohen Blumenwäldern führt der Weg zum Shiptons Camp. Die Höhe von 3.700 Metern macht sich jetzt körperlich bemerkbar: Kopfschmerzen und Erschöpfung zwingen selbst >erfahrene Bergsteiger zum Abstieg. Die letzten drei Stunden zum Gipfel schaffen nur die wenigsten.

Great Dividing Range

Die Great Dividing Range ist auch unter den Bezeichnungen Eastern Highlands, Großes Australisches Scheidegebirge oder Australisches Bergland bekannt. Sie bildet den größten Gebirgszug des australischen Kontinents und grenzt die Ostküste vom Inland ab. Darüber hinaus übt der Gebirgszug beträchtlichen Einfluss auf das australische Klima aus.

Geographische Aspekte

Die Great Dividing Range verläuft vom Nordosten von Queensland über die Ostküste durch den Bundesstaat New South Wales bis nach Victoria im Südosten des Landes. Von dort aus geht es nach Westen zu den Ausläufern des Grampian Mountains in der australischen Zentralebene. Doch reicht die Great Dividing Range sogar noch weiter bis zur Insel Tasmanien.

Zur Great Dividing Range zählen sämtliche Hochgebirgsbereiche Australiens. Die höchsten Abschnitte befinden sich im Süden von New South Wales sowie im Osten von Victoria. Sie werden auch als Australische Alpen bezeichnet.

Einen beträchtlichen Teil der Great Dividing Range bilden Nationalparks und Naturschutzgebiete. Dazu gehören unter anderem

  • der Alpine-Nationalpark
  • der Brisbane-Ranges-Nationalpark
  • der Blue-Mountains-Nationalpark und
  • der Sundown-Nationalpark.

Höchste Berge

Im Gebiet der Great Dividing Range befindet sich mit dem Mount Kosciuszko auch der höchste Berg des australischen Festlands. Er erreicht eine Höhe von 2.228 Metern und liegt in den Snowy Mountains in New South Wales.

Als höchster australischer Berg gilt auch der 2.745 Meter hohe Mawson Peak, der sich auf der Insel Heard befindet. Diese zählt allerdings nicht zum australischen Kontinent.

Als Namensgeber für den Mount Kosciuszko diente der polnische Nationalheld Tadeusz Kosciuszko (1746-1817). Eingerahmt wird der Berg von dem Kosciuszko-Nationalpark.

Nicht weit entfernt liegt auch der zweithöchste Berg des australischen Kontinents: der Mount Townsend. Er ist mit 2.209 Metern nur etwas kleiner als der Mount Kosciuszko.

Tourismus

Ein beliebtes Tourismusziel innerhalb der Great Dividing Range bilden die Australischen Alpen, zu denen wiederum die Snowy Mountains gehören. Diese gelten als Tourismuszentrum Australiens für den Wintersport. So findet man dort attraktive Wintersportorte wie

  • Thredbo
  • Mount Hotham und
  • Falls Creek.

In diesen Breitengraden findet die Wintersportsaison in den Monaten Juni bis Oktober statt. Ein weiteres beliebtes Tourismus-Ziel ist der Alpine-Nationalpark, der sich gut zum Wandern, Radfahren und Fischen eignet.

Atlas

Beim Atlas-Gebirge handelt es sich um ein Hochgebirge im Nordwesten von Afrika. Seinen Namen erhielt es aus der griechischen Mythologie. So stand dort der Titan Atlas, der der Legende nach zu Stein erstarrt war und das Himmelsgewölbe auf seinen Schultern tragen musste.

Geographische Aspekte

Das Atlas-Gebirge besteht aus mehreren versetzten Gebirgszügen, die sich aus Becken und Hochebenen zusammensetzen. So erstreckt sich das Gebirge von der marokkanischen Atlantikküste über Algerien bis nach Nordtunesien und erreicht dabei eine Ausdehnung von mehr als 2.000 Kilometern.

Zu den Gebirgsketten, in die sich das Atlas-Gebirge gliedert, gehören

  • der 1.000 Kilometer lange Tellatlas, der auch Kleiner Atlas genannt wird, und direkt am algerischen Mittelmeer liegt,
  • das rund 350 Kilometer lange Rif an der marokkanischen Mittelmeerküste,
  • der bis 3.340 Meter hohe Mittlere Atlas sowie
  • der Hohe Atlas inmitten Marokkos, der eine maximale Höhe von 4.165 Metern erreicht.

Weitere Gebirgsketten des Atlas-Gebirges sind

  • der Saharaatlas in Nordalgerien
  • der Antiatlas in Südwestmarokko sowie
  • der vulkanische Djebel Siroua, der sich ebenfalls in der Südhälfte von Marokko befindet.

In Tunesien liegen lediglich Ausläufer des Saharaatlas und des Tellatlas.

Höchste Berge des Atlas

Die höchsten Stellen des Atlas-Gebirges werden im Hochatlas erreicht. Höchste Erhebung dieses Gebirgszuges bildet der Toubkal, der mit 4.165 Metern der höchste Berg von Marokko ist und im Nationalpark Toubkal liegt. Da in den Wintermonaten regelmäßig Schnee auf dem Toubkal fällt, lässt sich dort sogar Wintersport betreiben.

Auch bei Bergsteigern ist der Berg, der im Sommer leicht zu bezwingen ist, sehr beliebt. Weiter östlich vom Toubkal befindet sich mit dem Jbel M'Goun der zweithöchste Berg Marokkos.

Tourismus

Auch im Atlas-Gebirge hat sich der Tourismus mittlerweile fest etabliert. Zu den abwechslungsreichen Angeboten zählen vor allem

Ein besonders begehrtes Reiseziel ist die Bergoase Tafraoute inmitten der felsigen und kargen Landschaft des Antiatlas. Zu ihren Attraktionen gehören ihre roten Häuser und die roten Granitfelsen. Von Tafraoute aus lassen sich Wandertouren zur Schlucht von Ait Mansour oder ins Ammeln-Tal unternehmen.

Karpaten

Als Karpaten bezeichnet man ein Hochgebirge, das in Mitteleuropa, Südosteuropa und Osteuropa liegt. Sie bilden die Fortsetzung der Alpen. Woher der Name Karpaten, der vorrömischen Ursprungs ist, stammt, ließ sich bisher nicht klären.

Geographische Aspekte

Die Bezeichnung Karpaten wird zumeist auf den 50 – 350 Kilometer breiten Gebirgsbogen beschränkt, der beim slowakischen Bratislava von der Donau bis zum Eisernen Tor in Westrumänien verläuft. Mitunter zählen jedoch auch die Gebirge und Hochländer an der Innenseite des Gebirgsbogens zu den Karpaten.

Die Gesamtlänge der Karpaten liegt bei rund 1.300 Kilometern. Der Gebirgszug wird in einzelne Abschnitte untergliedert. Dazu gehören unter anderem die Kleinen Karpaten nordöstlich vom Wiener Becken, die in die Beskiden übergehen.

Diese verlaufen zwischen Polen und der Slowakei und erreichen eine Höhe von mehr als 2.600 Metern in der Hohen Tatra. Südlich von der Hohen Tatra befindet sich die Niedere Tatra mit einer Höhe von 2.045 Metern.

An der Biegung des Karpatenbogens nach Südosten hin liegen die Waldkarpaten, die größtenteils zur Ukraine gehören. In Rumänien werden die Waldkarpaten von den Ostkarpaten fortgesetzt. Den Anschluss an die Ostkarpaten bilden wiederum die Südkarpaten.

Ebenfalls zu den Karpaten gezählt werden das Retezatgebirge und das Banater Gebirge an der Grenze zu Serbien. In den Ost- und Südkarpaten befindet sich zudem das Plateau von Transsilvanien, das auch unter dem Namen Siebenbürgen bekannt ist.

Zu den verschiedenen Staaten, die Anteil an den Karpaten haben, gehören

Bekannte Städte in den Karpaten sind

  • die slowakische Hauptstadt Bratislava
  • Ostrava (Tschechien)
  • Kosice (Slowakei)
  • Zakopane (Polen)
  • Ploiesti (Rumänien)
  • Czernowitz (Ukraine) und
  • Vrsac (Serbien).

Höchste Berge der Karpaten

Die Karpaten haben zumeist den Charakter eines Mittelgebirges. Eine Ausnahme bildet allerdings die Hohe Tatra, deren Maximalhöhe bei 2.654 Metern liegt. So gilt die Hohe Tatra als kleinstes Hochgebirge von Europa. Höchster Berg des Gebirges ist der Gerlachovsky stit, auch Gerlachsspitze oder Gerlsdorfer Spitze genannt.

Er markiert mit 2.654 Metern über dem Meeresspiegel die höchste Stelle der Karpaten. Gleichzeitig ist er der höchste mitteleuropäische Berg östlich von den Alpen.

Als zweithöchster Berg der Karpaten gilt der Moldoveanu im Fagaras-Gebirge in den Südkarpaten, der mit 2.544 Metern über Meereshöhe auch der höchste Berg Rumäniens ist. Weitere hohe Berge befinden sich mit

  • dem 2.535 Meter hohen Negoiu
  • dem 2.527 Meter hohen Vistea Mare und
  • dem Lespezi (2.522 Meter)

ebenfalls im Fagaras-Gebirge.

Tourismus

Verglichen mit den Alpen, steckt der Tourismus in den Karpaten noch eher in den Kinderschuhen. Dennoch sind einige Gebiete touristisch geprägt. Dazu gehört vor allem die Hohe Tatra.

So stellt sie sowohl in Polen als auch in der Slowakei ein bedeutendes Tourismusziel dar. Während in der kalten Jahreszeit Wintersportfreunde dort auf ihre Kosten kommen, finden in den Sommermonaten Wanderer ausgezeichnete Bedingungen vor.

Wichtige Tourismuszentren in der Hohen Tatra sind das polnische Zakopane und Tatranska Lomnica in der Slowakei. Darüber hinaus befinden sich in den Karpaten mehrere Nationalparks.

Kaukasus

Unter dem Kaukasus versteht man ein Hochgebirge in Eurasien, das eine Länge von rund 1.100 Kilometern erreicht. Es liegt zwischen dem Schwarzen Meer und dem Kaspischen Meer.

Geographische Aspekte

Der Kaukasus erstreckt sich vom Schwarzen Meer im Westen bis zum Kaspischen Meer im Osten. Zu den vier Staaten, die Anteil an dem Hochgebirge haben, gehören

  • Russland
  • Georgien
  • Aserbaidschan und
  • Armenien.

Im Nordteil des Kaukasus befinden sich die russischen Teilrepubliken Tschetschenien, Dagestan, Nordossetien, Adygea, Karbadino-Balkarien, Inguschien sowie Karatschajewo-Tscherkessien. Des Weiteren ist die Russische Föderation mit der Oblast Stawropol und dem Kraj Krasnodar an dem Gebirge beteiligt.

Zum georgischen Teil im Westen des Kaukasus gehören die autonomen Republiken Ascharien und Abchasien sowie das autonome Gebiet Südossetien. Im südlichen Teil des eurasischen Gebirges liegen Armenien und Aserbaidschan.

Unterteilt wird der Kaukasus in

  • den Nordkaukasus
  • den Großen Kaukasus
  • den Kleinen Kaukasus
  • die Transkaukasische Senke sowie
  • das Talysh-Gebirge.

Der Kleine Kaukasus gilt allerdings nicht als eigenständiges Gebirge, sondern bildet einen Bestandteil der nordanatolischen-nordiranischen Kettengebirge.

Der Große Kaukasus erreicht eine Länge von mehr als 1.100 Kilometern sowie eine Breite von 160 Kilometern. Auf seiner Nordseite ist die Kette der Schwarzen Berge zu finden, während weiter südlich der Weidekamm und der Felsenkamm liegen. Südlich der Bergketten teilt man den Kaukasus in vier Teilbereiche ein.

Dabei handelt es sich um

  • den westlichen Schwarzmeerkaukasus, der auch als Pontischer Kaukasus bezeichnet wird
  • den Hochgebirgskaukasus, in dem sich die größten Berge des Gebirges befinden, sowie
  • das Suramigebirge und
  • den Kaspischen Kaukasus.

Die Unterteilung der Hauptkette erfolgt durch die Georgische Heerstraße. Wichtige Flüsse, die ihren Ursprung im Kaukasus haben, sind unter anderem

  • der Kuban
  • der Terek
  • der Alasani
  • der Aras
  • der Enguri
  • der Kuma und
  • der Rioni.

Zu den bedeutendsten Seen der Region zählt der Sewansee. So ist er der größte Süßwassersee des Kaukasus.

Wichtige Städte im Kaukasus-Gebiet sind die georgische Hauptstadt Tiflis, die aserbaidschanische Hauptstadt Baku, die armenische Hauptstadt Eriwan sowie Wladikawkas, Grosny, Sochumi und Sotschi. Der Kaukasus wird zu den Faltengebirgen gezählt und besteht aus Graniten und Gneisen. Sein Gebiet ist reich an Erdgas und Erdöl, was zu großem wirtschaftlichem Interesse für die Region führt, aber auch Konfliktpotential birgt.

Höchste Berge des Kaukasus

Höchste Erhebung des Kaukasus ist der Elbrus. Er ist gleichzeitig auch der höchste Berg von Russland. Der Elbrus verfügt über zwei Gipfel.

Während der Westgipfel 5.642 Meter hoch ist, erreicht der Ostgipfel eine Höhe von 5.621 Metern. Weitere hohe Berge des Kaukasus sind der Dychtau mit 5.302 Metern und der Schchara, der mit 5.201 Metern der höchste Berg Georgiens ist.

Tourismus

Mittlerweile gibt es auch im Kaukasus zahlreiche Tourismus-Angebote. So lassen sich dort

unternehmen. Auch für Wintersportler bietet das eurasische Hochgebirge vielfältige Möglichkeiten. So finden die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi am Fuße des Kaukasus statt. Die Schnee-, Bob- und Rodelwettbewerbe werden dann in der Region Krasnaja Poljana, ca. 70 Kilometer östlich von Sotschi, ausgetragen.

Alpen

Die Alpen bilden das größte und zugleich höchste Gebirge von Europa. In einem Bogen verlaufen sie vom Ligurischen Meer bis hin zum Pannonischen Becken.

Geographische Aspekte

Die Alpen erreichen eine Länge von rund 1.200 Kilometern sowie eine Breite zwischen 150 – 200 Kilometern. Die Gesamtfläche der Alpenregion beträgt ca. 200.000 Quadratkilometer. Von West nach Ost erreichen die Alpen eine Ausdehnung von 750 Kilometern, von Nord nach Süd etwa 400 Kilometer.

Begrenzt wird die Alpenregion von

  • der Kleinen Ungarischen Tiefebene
  • der Poebene
  • dem Golf von Genua, dem Rhonetal
  • dem Schweizer Mittelland sowie
  • dem Oberlauf der Donau.

Im Südwesten trifft der Alpenbogen beim Golf von Genua auf den Apennin und umschließt die Poebene. Außerdem kommt es zu einer Verzweigung des Bogens zum schweizerischen und französischen Jura.

Im Osten findet der Alpenbogen vor dem Berg- und Hügelland Westpannoniens sein Ende. In der nordöstlichen Region trennt das Wiener Becken an der Donau die Alpen von den Karpaten. Weiter südöstlich erfolgt der Übergang in das Dinarische Gebirge. In Österreich und Deutschland gehen die Alpen in das Alpenvorland über.

Zu den Staaten, die Anteil an den Alpen haben, gehören

Blick auf die Alpen in Slowenien im Winter, Schnee
Blick auf die Alpen in Slowenien im Winter, Schnee

Untergliederung der Alpen

Die Alpen lassen sich auf verschiedene Weise untergliedern. So teilt man sie im deutschsprachigen Raum in Westalpen und Ostalpen ein. Dabei finden vor allem die geologischen Unterschiede Berücksichtigung, zu denen es beim Übergang zwischen Österreich und der Schweiz kommt.

In Frankreich und Italien werden die Alpen dagegen in drei Bereiche aufgeteilt. So spricht man dort neben den Westalpen und den Ostalpen auch von den Zentralalpen. Danach reichen die Westalpen vom Mittelmeer bis zum Aostatal und dem Mont Blanc, während sich die Zentralalpen zwischen dem Aostatal bzw. Mont Blanc und dem Brennerpass befinden.

Das Gebiet der Ostalpen umfasst den Bereich vom Brennerpass bis nach Slowenien. Darüber hinaus lassen sich die Alpen nach Regionen einteilen. Dabei wird zwischen den inneralpinen Regionen, den Voralpen und dem Alpenvorland unterschieden.

Gebirgszüge und Gebirgsgruppen

Die Alpen setzen sich aus mehreren Gebirgszügen und Gebirgsgruppen zusammen. Dazu gehören auch die Ostalpen, die von der Schweiz über Österreich, Liechtenstein, Deutschland und Italien bis nach Slowenien reichen. Ihrerseits setzen sich die Ostalpen aus den Nordalpen, den Südalpen und den Zentralalpen zusammen.

Westlich von der Linie Bodensee - Rhein - Splügenpass - Comer See befinden sich die Westalpen, die beim Golf von Genua bis zum Apennin reichen und die Poebene umfassen. Sie verlaufen von der Schweiz über Frankreich und Monaco bis nach Italien. Da die Westalpen höher sind als die Ostalpen, befinden sich auf ihrem Gebiet auch die höchsten Berge des Gebirges.

Höchste Berge der Alpen

Die höchsten Berge der Alpen erreichen Höhen von mehr als 4.000 Metern. Mit einer Höhe von 4.807 Metern ist der Mont Blanc zwischen Frankreich und Italien der höchste Berg des Alpengebirges und gleichzeitig der EU. Ob er auch als höchster Europas angesehen werden kann, oder stattdessen der 5.642 Meter hohe Elbrus im Kaukasus, hängt davon ab, wie man die innereurasischen Grenzen definiert.

Zweithöchster Berg der Alpen ist die Dufourspitze in den Walliser Alpen. Sie erreicht eine Höhe von 4.634 Metern. Weitere 4000-er Berge sind

  • das Nordend (4.609 Meter)
  • die Zumsteinspitze (4.563 Meter)
  • die Signalkuppe (4.556 Meter)
  • der Dom (4.545 Meter) und
  • der Liskamm (4.527 Meter)
Berge in Alpen unter blauem Himmel, von Nebel umgeben
Berge in Alpen unter blauem Himmel, von Nebel umgeben

Tourismus in den Alpen

Kaum ein Gebirge dürfte touristisch so gut erschlossen sein, wie die Alpen. So bietet das Hochgebirge sowohl Winter- als auch Sommerurlaubern beste Erholungsmöglichkeiten.

Eine zentrale Rolle für den Tourismus spielt der Wintersport. So gibt es in den Alpen zahllose Wintersportorte, an denen man unterschiedlichen Aktivitäten nachgehen kann.

Aber auch in den Sommermonaten lässt es sich in den Alpen vortrefflich

Für viele Alpengemeinden ist der Tourismus mittlerweile sogar die einzige Einnahmequelle. Allerdings wird auch kritisiert, dass der Massentourismus negative Auswirkungen auf die Alpenlandschaft hat.

UNESCO: Italienische Dolomiten werden in die Liste der Kultur- und Naturerbe aufgenommen

Das Welterbekomitee der UNESCO konnte letzte Woche mitteilen, dass die italienischen Dolomiten nun in die Liste der Kultur- und Naturerbe mit aufgenommen wird. Beschlossen wurde diese Aufnahme durch das derzeit in Sevilla (Spanien) tagende Gremium der UNESCO.

Die Dolomiten erhielt diese besondere Auszeichnung aufgrund dessen, dass sie eine der schönsten Gebirgslandschaften der Erde seien. Eine Auszeichnung, die sicher zu einigen Freudenausrufen der italienischen Bevölkerung geführt hat.

Gedränge auf 3450 Metern, um Schweizer Jungfraujoch zu besteigen

Die Jungfraubahnen in der Schweiz hatten sich eigentlich eine Besucherbeschränkung auferlegt, allerdings haperte es an der Kommunikation. Nun kam es letzte Woche zu Platzproblemen auf 3450 m Höhe. 6000, statt kalkulierter 5000 Personen, besuchten das Jungfraujoch.

Durch die hohe Lage hatten sich einige Touristen übergeben müssen; sobald ein Zug eintraf, stürzten die Besteigungswilligen sich auf die Plätze. Nun sorgt sich die Verwaltung darum, dass das Passagieraufkommen besser bewältigt wird und solche Vorkommnisse der Vergangenheit angehören.

Der Montblanc geht auf Wanderschaft und wird kleiner

Verschiedene Wetterlagen verändern die Höhe des Montblanc

Landschaftsbild verschneite Bergspitzen
Snowy mountain peaks © MAXFX - www.fotolia.de

Der Montblanc, der in Frankreich liegt, ist mit über 4.800 Metern der höchste Berg in den Alpen. Nach offiziellen Messungen ist er jetzt 4.810,45 Meter hoch, was aber 45 Zentimeter weniger sind, als man vor zwei Jahren noch gemessen hatte. Auch hat man bei den neuesten Messungen festgestellt, dass der Gipfel um 26 Meter weiter gen Osten Richtung Italien gewandert ist, aber trotzdem noch auf französischer Seite steht.

Wie die Wissenschaftler aber sagen, hängt die Höhe nur vom Wetter ab und da der letzte Sommer sehr heiß war sind auch die Eismassen mehr geschmolzen, was aber nicht mit dem allgemeinen Klimawechsel zusammenhängt, denn im Jahr 2001 war der Montblanc sogar nur 4.808,49 Meter hoch gewesen, also etwa zwei Meter niedriger als heute.

Manche Experten betrachten aber den Montblanc nicht als den höchsten Berg Europas, denn wenn der Kaukasus noch dazu gerechnet wird, so ist der Ebrus, ein Doppelgipfel im Kaukasus, mit seinen 5.642 Metern der Höchste. Die Messung im September wurde vom Nationalen Geographischen Institut mit Hilfe des globalen Satellitennavigationssystems GPS durchgeführt.

Zum höchsten Berg Spaniens kann man mit der Seilbahn fahren

Beeindruckende Aussicht vom Berg Teide auf der Insel Teneriffa - Auffahrt mit Seilbahn möglich

Der höchste Berg Spaniens ist mit 3.718 Metern der Teide auf der kanarischen Insel Teneriffa. Wer dort hinauf nicht wandern möchte, der kann auch die Seilbahn benutzen, die den Besucher von der Talstation, die sich auf 2.356 Metern befindet, innerhalb von acht bis zehn Minuten zur Bergstation befördert. Viele Besucher haben dann mit der dünneren Luft erst einmal Probleme, doch der Ausblick, klares Wetter vorausgesetzt, entschädigt für alles.

Preis, Uhrzeiten und Wissenswertes

Für die Hin- und Rückfahrt sind pro Person 25 Euro zu zahlen und die Gondel geht von 9.00 bis 17.00 Uhr, wenn die Wetterbedingungen es zulassen. Wer allerdings bis zum eigentlichen Gipfel, der dann noch etwa 200 Meter höher liegt, wandern will, der muss sich vorher eine spezielle Sondergenehmigung besorgen, die aber mehrere Tage vorher über die Geschäftsstelle des Teide-Nationalparks in Santa Cruz beantragt werden muss.

Aber auch von der Bergstation "La Rambleta" hat man nur etwa eine Stunde Zeit um zur Aussichtswarte "Mirador de La Fortaleza" und zurück über einen schmalen Steinpfad zu wandern, weil ein längerer Aufenthalt nicht erlaubt ist.

Übrigens wird Menschen mit Herzproblemen und Bluthochdruck die Benutzung der Seilbahn ausdrücklich abgeraten, damit Gesundheitsprobleme vermieden werden. So sollten sie vielleicht lieber eine kleine Wanderung um den sogenannten "Finger Gottes", der sich auf der Höhe der Talstation und nicht weit entfernt ist, machen.

Pyrenäen

Die Pyrenäen sind eine rund 430 Kilometer lange Bergkette, welche Teile Frankreichs sowie Spaniens umfasst. Und auch der Ministaat Andorra befindet sich mitten in den pyrenäischen Höhenlagen.

Mit

  • Bergen von bis zu 3.400 Metern Höhe (der Pico de Maneto)
  • zahlreichen noch intakten Gletschern
  • steilen Abhängen und
  • alpinen Höhenlagen

sind die Pyrenäen allein für Naturfreunde eine Reise Wert. Einen ganz besonderen Namen hat sich die Bergregion auch bei Abenteuerurlaubern gemacht - und das zu Recht: Kaum ein anderes Gebirge Europas hält so viel Action und Abwechslung inmitten einer herrlichen Landschaft bereit.

Wandern in den Pyrenäen

Schon eine Wandertour kann in den Pyrenäen alles andere als gewöhnlich sein. Während zahlreiche ausgeschilderte Wege zur privaten Wanderung locken, empfiehlt sich in anspruchsvollen Gegenden die Begleitung eines echten Profis.

Veranstalter von Abenteuerreisen beispielsweise haben die Höhenlagen der spanisch-französischen Bergkette schon lange im Programm: Zwischen

laden versteckte Bergdörfer zu einer willkommenen Rast.

Downhill und Canyoning

Wer es ein bisschen actionreicher möchte, der findet in den Pyrenäen hervorragende Rennradstrecken - oder steile Abfahrt für das Downhill Rennen. Ein ganz besonderes Erlebnis ist auch das Canyoning, wie es beispielsweise im südlichen Naturpark Sierra de Guara angeboten wird. Hier können Abenteuerlustige zwischen zerklüfteten Felsen und tiefen Schluchten auf Entdeckungstour durch die Pyrenäen gehen.

Wanderreiten

Und auch für Tierfreunde bietet die faszinierende Bergwelt eine einzigartige Umgebung: Auf so genannten Trail- oder Wanderritten lässt sich die schroffe Schönheit dieses Gebirges hoch zu Ross genießen.

Kilimandscharo

Der Kilimandscharo wird auch als Mount Kilimanjaro, Kilimanjaro oder Kilimandscharo-Massiv bezeichnet. Von 1902 bis 1964 trug das Bergmassiv zudem die Bezeichnung Kaiser-Wilhelm-Spitze. Seit 1987 zählt die Landschaft des Berges zum Weltnaturerbe der UNESCO.

Giraffe in der Wildnis, im Hintergrund der Kilimandscharo
Giraffe in der Wildnis, im Hintergrund der Kilimandscharo

Geographische Aspekte

Mit einer Höhe von 5.895 Metern ist der Kilimandscharo das höchste Bergmassiv von Afrika. So befindet sich dort mit dem Kibo der größte Berg des afrikanischen Kontinents.

Geographisch liegt der Kilimandscharo im Nordosten von Tansania, nordwestlich von Daressalam, unweit der kenianischen Grenze. Die Entfernung zum nordwestlich gelegenen Viktoriasee beträgt rund 560 Kilometer. 350 Kilometer weiter südlich liegt der Äquator.

Im Westen grenzt der Kilimandscharo an die Hochländer von Tansania und Kenia, während im Süden die Massai-Steppe zu finden ist. Nach Osten hin fällt das Bergmassiv langsam zum Indischen Ozean ab. 70 Kilometer südwestlich vom Kilimandscharo liegt der Mount Meru, der eine Höhe von 4562 Metern über dem Meeresspiegel erreicht.

Insgesamt umfasst das Kilimandscharo-Bergmassiv eine Fläche von 80x60 Kilometern. Zu den wichtigsten Städten in der Umgebung des Kilimandscharos zählen

  • Moshi
  • Marangu und
  • Arusha.

Höchste Gipfel des Kilimandscharo

Mit einer Höhe von 5.895 Metern ist der Kibo nicht nur der höchste Gipfel des Kilimandscharo, sondern auch des gesamten afrikanischen Kontinents. Der Gipfel des Kibo trägt den Namen Uhuru Peak.

Auf dem Plateau des Gipfels befindet sich der Kibo-Krater, der 2,4 Kilometer groß ist. Rund 10 Kilometer östlich vom Kibo ist der Mawenzi zu finden. Der Name Mawenzi bedeutet übersetzt "Der Dunkle".

Über einen Gletscher verfügt der 5.148 Meter hohe Berg allerdings nicht. Ein weiterer großer Berg des Massivs befindet sich mit dem 3.962 Meter hohen Shira etwa 15 Kilometer westlich vom Kibo.

Gewässer

Das Kilimandscharo-Massiv verfügt über eine Vielzahl an Gebirgsbächen. Diese entstehen u.a. am Gipfel des Kibo und fließen die Berghänge in sämtliche Richtungen hinab.

Später vereinigen sich die Bäche zu kleinen Flüssen, aus denen schließlich der Pangani und der Galana hervorgehen. Zu den größten Seen des Kilimandscharo gehören der Jipe-See und der Chala-See.

Flora und Fauna

Auf seiner Oberseite besteht der Kilimandscharo aus

  • Gletschern
  • Schneefeldern und
  • Frostschuttwüsten.

Darunter sind jedoch Graslandschaften zu finden, die in Strauchland übergehen. Ein typisches Merkmal des Kilimandscharo ist seine einzigartige Pflanzenwelt. So gedeihen dort u.a.

Auch die Tierwelt ist reichhaltig vertreten. Zum Beispiel leben in dem Gebiet

  • Elefanten
  • Löwen
  • Leoparden
  • Nashörner
  • Zebras
  • Affen
  • Büffel
  • Buschböcke
  • Enten
  • Gänse
  • Ibisse
  • Störche und
  • Pelikane.

Geschichte

Erstmals in Europa erwähnt wurde der Kilimandscharo im Jahr 1846 von dem deutschen Missionar Johannes Rebmann (1820-1876). Von ihm stammte auch die Bezeichnung des Bergmassivs sowie der meisten Gipfel, deren Namen er von seinem afrikanischen Begleiter erhielt.

1889 konnte der deutsche Afrikaforscher Hans Meyer (1858-1929) zusammen mit dem Österreicher Ludwig Purtscheller (1849-1900) und dem einheimischen Bergführer Yohani Kinyala Lauwo den Kibo erstmalig besteigen. Zu Ehren des deutschen Kaisers Wilhelm II. (1859-1941) wurde die höchste Stelle des Berges "Kaiser-Wilhelm-Spitze" genannt. Während der deutschen Kolonialzeit von 1885 – 1918 galt der Kilimandscharo sogar als höchstes Bergmassiv des Deutschen Reiches.

Internationale Bekanntheit erreichte der Kilimandscharo auch durch Ernest Hemingways Roman "Schnee auf dem Kilimandscharo". Dieser wurde im Jahr 1952 verfilmt und zählt zu den Hollywood-Klassikern.

Tourismus am Kilimandscharo

Der Kilimandscharo gilt als beliebtes Tourismusziel. So sind dort Jahr für Jahr ca. 20.000 Besucher zu verzeichnen.

In der Hochsaison kommen etwa 500 Touristen am Tag. Daher bildet der Tourismus auch eine wichtige Einnahmequelle für die dort ansässige Bevölkerung. Viele Einheimische arbeiten als Führer oder Träger.

Zahlreiche Touristen betätigen sich auch als Bergsteiger. Für die Besteigung des Kibo muss allerdings eine Gebühr entrichtet werden. Da es erforderlich ist, sich an das Höhenklima zu gewöhnen, dauert das Besteigen des Berges in der Regel 5–7 Tage.

Auf dem Gebiet des Kilimandscharo-Massivs befindet sich seit 1977 der Kilimandscharo-Nationalpark, der neben den Bergen auch die Regenwälder des Gebietes umfasst. Der rund 756 Quadratkilometer große Nationalpark dient dazu, die einzigartige Flora und Fauna des Kilimandscharo für die Zukunft zu bewahren.

Grundinformationen und Hinweise zu Bergen

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Quellenangaben

  • Bildnachweis: Sunset in Himalayan mountain © Galyna Andrushko - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: A rock in Antarctica © serge_t - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Uyuni Salt Flat on the Bolivian Andes at sunrise © fabio lamanna - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Sunset in Himalayan mountain © Galyna Andrushko - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Vogel, Alps, Slovenia, Europe. © kasto - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: nebelmeer © tm-pictures.ch - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Giraffe in front of Kilimanjaro mountain © byrdyak - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Weitere Artikel zum Thema