24. Februar 2007
Bald müssen Deutschlands Schulkinder den Tatsachen wieder ins Auge blicken: Die Vergabe der Zwischenzeugnisse steht bevor.
Viele haben nicht nur Angst vor den schlechten Zensuren, sondern auch vor den Reaktionen ihrer Eltern. Eine Umfrage des Marktforschungsinstituts iconkids & youth im Auftrag des Apotheken-Postermagazins medizini hat ergeben, dass sich die Mehrheit der Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren (60,5 Prozent) darüber ärgert, wenn sich ihre Eltern über ihre Noten aufregen.
Mehr noch als die Mädchen fürchten offenbar die Jungs die Noten-Schelte. Von ihnen sagen 62,1 Prozent, sie störe es (total), wenn sich ihre Eltern über ihre Zensuren aufregten. Bei den weiblichen Befragten sind dies mit 58,7 Prozent etwas weniger.
Die Umfrage ergab zudem, dass sich die Schulkinder mit zunehmendem Alter immer mehr über Noten-Kritik ihrer Eltern aufregen. Sind es bei den Acht- bis Neunjährigen bereits über 60 Prozent (61,1 Prozent), sind es bei den Zehn- bis Zwölfjährigen sogar 64,5 Prozent. Nur 2,6 Prozent der befragten Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren gaben an, es störe sie „überhaupt nicht“, wenn ihre Väter und Mütter an ihren Noten herumnörgelten.
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