26. September 2011
Immer mehr Studenten wollen die Universität mit einem Bachelor- oder Master-Abschluss verlassen und nicht mehr mit einem Diplom oder Magister.
So haben im Jahr 2010 31 Prozent von den etwa 361.700 Studienabgängern die Universität mit einem Bachelorabschluss verlassen, auf die anderen Abschlüsse entfiel nur noch ein Anteil von 29 Prozent, wie jetzt das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Jahr 2010 konnten auch sieben Prozent mehr als im Jahr 2009 ihren Abschluss schaffen. Hierbei war bei den Masterabschlüssen ein Plus von 28 Prozent zu verzeichnen, bei den Bachelorabschlüssen sogar ein Anstieg um 56 Prozent.
Einen alten herkömmlichen Fachhochschulabschluss absolvierten 16 Prozent, den Abschluss eines Lehramtes, wobei hier auch Bachelor oder Master eingerechnet sind, konnten zehn Prozent erreichen. Sieben Prozent der Absolventen hatten auch promoviert. Wie das Statistische Bundesamt berichtet, zeigt sich nun die sogenannte Bologna-Reform auch hier in Deutschland bei dem Zuwachs dieser Abschlüsse.
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