2. Oktober 2007
Wer seinem Gedächtnis dauerhaft auf die Sprünge helfen will, darf leichten Stress beim Lernen nicht scheuen. Das rät der Neurobiologe Prof. Henning Scheich in der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau.
Nur Lob und Spaßerlebnisse brächten keinen dauerhaften Lernerfolg. Wird das Gehirn gefordert, steigt der Blutspiegel von Cortisol und anderen Stresshormonen. In geringer Menge wirkt dies beflügelnd auf die Aufnahmefähigkeit des Gehirns. Aber auf die Dosis kommt es an: Wenn der Cortisol-Spiegel zu stark ansteigt, kehrt sich der Effekt um.
Professor Scheich: "Wichtig ist, dass der Lernende auf einer Art gefordert ist, die er als angenehm empfindet. Etwas Stress muss einfach sein."
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