19. September 2004
Das Hormon Cortisol hat Einfluss auf das Lernen.
In den Stunden nach Mitternacht, wenn wir im Tiefschlaf liegen, ist seine Konzentration im Blut normalerweise am geringsten. Das scheint wichtig zu sein, damit das Gehirn am Tag aufgenommenes Wissen verfestigt, berichtet das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.
Der Neuroendokrinologe Prof. Jan Born und der Psychologe Dr. Werner Plihal haben an der Universität Lübeck nachgewiesen, dass das Gehirn schlechter speichert, wenn der Cortisol-Spiegel erhöht ist. Dies ist zum Beispiel in Phasen starker Gefühle wie Angst, Stress oder Trauer der Fall. Das passt zu der Erkenntnis, dass stressfreier, ausreichender Schlaf gut für das Gedächtnis ist.
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