30. Juni 2010
Lernen soll zwar eigentlich Spaß machen, tut es aber meistens nicht. In der Regel kann der Schüler nämlich nicht seinen ganz persönlichen Wissensdurst stillen, sondern muss sich auf die vorgegebenen Inhalte einer Prüfung oder Klausur vorbereiten. Mit einigen kleinen Kniffen kann man den Stoff jedoch ganz gut bewältigen.
Zuerst einmal ist es wichtig zu wissen, dass es einige Zeit dauert, bis das Gehirn neue neuronale Verknüpfungen gebildet hat. Je mehr Verknüpfungen zwischen der verschiedenen Sachverhalten bestehen, desto einfacher und schneller kann der gewünschte Inhalt nachher abgerufen werden.
Stupides Auswendiglernen ist daher genau der falsche Weg. Es gibt dabei einfach viel zu wenig Abrufhinweise, um gute Leistungen bei der Abfrage zu erzielen.
Besser ist verteiltes Lernen. Dabei wiederholt man den Stoff über längere Zeit hinweg immer wieder und beschäftigt sich aktiv damit. Was man einmal verstanden hat, behält man viel länger als einen einfach auswendig gelernten Inhalt.
Ein sehr gute Methode besteht darin, schon Wochen vor der Prüfung damit zu beginnen, den Stoff aufzuarbeiten. In der ersten Sitzung reicht es schon, sich einfach durchzulesen, was man während des Semesters oder Schuljahres alles behandelt hat. Allein dadurch wird die Erinnerung aufgefrischt und gefestigt.
Die nächsten Sitzungen verbringt man damit, den Stoff verstehend zusammenzufassen. Das geht am leichtesten, wenn man ein entsprechendes Lehrbuch parat hat. Versteht man etwas nicht, so liest man im Buch nach und schreibt das Ergebnis stichpunktartig auf. Solche "Aha"-Erlebnisse brennen sich tief ins Gedächtnis ein.
Am Ende kann dann ruhig auch das Auswendiglernen von bestimmten Punkten bestehen, sofern man die dahinterstehende Grundidee bereits gänzlich begriffen hat.
Wer es mit dem Lernen übertreibt, wird nachher mit Sicherheit keine gute Note erzielen. Der Mensch kann sich nicht länger als maximal zwei Stunden am Stück auf einen Sachverhalt konzentrieren, dann nimmt die Lernleistung rapide ab. Am besten ist es daher, wenn man jede Stunde ungefähr 15 Minuten Pause einlegt. Länger als vier Stunden pro Tag sollten es jedoch wenn möglich trotzdem nicht sein.
Lernen in letzter Sekunde ist sehr destruktiv, weil es bestehende Gedächtnisinhalte völlig durcheinander bringt. Deshalb lautet die Devise: rechtzeitig anfangen, auch wenns schwerfällt. Prüflinge, die mit dem Stoff bereits eine Woche vor der Klausur fertig sind, gehen viel selbstsicherer und ruhig in die Klausur als hektische Nervenbündel.
Ich finde diesen Text zu wenig ausgeprägt...er ist zwar guat aber es fehlen weitere Informationen.
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