Dumme Männer - Studie zeigt, wie Männergehirne beim Gespräch mit einer Frau abschalten

Von Cornelia Scherpe
2. Januar 2012

Eine Studie belegt nun, was so manche Frau sich wohl schon das ein oder andere Mal gedacht hat: Während ein Mann mit einem weiblichen Gegenüber spricht, nimmt seine Denkleistung mehr und mehr ab. Das Reden mit einer Frau lässt das Männergehirn langsam in den Lehrlauf gehen.

Die Studie aus den Niederlanden ließ Männer einmal mit Geschlechtsgenossen und einmal mit Frauen reden. Die Gespräche wurden aufgezeichnet und analysiert. Zudem musste jeder Mann nach den verschiedenen Gesprächen einige Tests absolvieren, in denen seine geistigen Leistungen getestet wurden.

Ergebnis der Analyse der Gespräche und der Tests: Der Mann büßt beim Gespräch mit weiblichen Personen einige kognitive Fähigkeiten ein, beim Gespräch mit einer männlichen Person jedoch nicht. Die Testergebnisse fielen nach Gesprächen mit Frauen deutlich schlechter aus.

Doch warum ist das so? Die Forscher haben die These, dass der Mann schlicht die Signale der Frau zu sehr interpretiert. Er achtet auf Worte, Tonfall, Mimik und Gestik und versucht in jedem Signal einen Sinn zu sehen. Am Liebsten versucht er, aus den Signalen zu lesen, dass sie ihn mag und ihn hoch schätzt. Diese Überinterpretation vernebelt für einige Zeit die übrigen geistigen Fähigkeiten. Das geistige Nachlassen ist aber zum Glück nur vorübergehend.