18. November 2011
Verhaltensforscher haben ermittelt, dass besonders intelligente Menschen zum Drogenkonsum neigen. Demnach sind Kinder mit hohen IQ stark gefährdet, als Jugendlicher und auch Erwachsener zu Drogen zu greifen. Meist dient dabei Nikotin und Cannabis nur als Einstiegsdroge.
Die britischen Forscher fanden heraus, dass es eine enge Verknüpfung gibt, die von Dingen wie Geschlecht und Charakter zwar beeinflusst wird, jedoch bleibt auch im besten Fall das Risiko im Vergleich zu "normalen" Leuten erhöht. Untersucht wurden die Daten von 8.000 Kindern, die im Alter von nicht mehr als zehn Jahren einen IQ-Tests durchgeführt hatten. Nun befragte man die damaligen Kinder einmal im Alter von 16 Jahren und später noch einmal mit 30 Jahren zu ihrer Lebensweise und speziell zum Thema Drogenkonsum. Es zeigte sich ein klarer Zusammenhang zwischen der Intelligenz der nun erwachsenen Kinder und ihrem Risiko für Drogenkonsum. Das Risiko erhöhte sich bei Männern um 50 Prozent. Bei den Frauen war das Risiko sogar noch höher. Im Vergleich zu den männlichen Probanden verdoppelte es sich noch einmal.
Warum aber der IQ sich so stark auf den Hang zum Drogenkonsum auswirkt, ist noch unklar.
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