21. Oktober 2011
Britische Forscher fanden heraus, dass sich der Intelligenzquotient (IQ) eines Menschen während der Pubertät noch verändern kann, das heißt sich verbessern aber auch verschlechtern kann. Bei einer Studie, an der 33 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 12 bis 16 Jahren teilgenommen hatten, wurde ein sogenannter IQ-Test durchgeführt und gleichzeitig die Gehirnstruktur mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) aufgezeichnet. Nach vier Jahren kamen die Jugendlichen erneut zu dem Test zusammen und so wurde neben der IQ-Veränderung, die sich einerseits sowohl im sprachlichen wie auch im nicht-sprachlichen Bereich zeigte, auch bei der Gehirnstruktur eine Veränderung registriert. So stellte man bei einigen eine starke Verbesserung, bei anderen auch Verschlechterungen fest, was man sich bislang noch nicht erklären kann.
Aber fest steht, dass sich die Intelligenz der Kinder weiter entwickelt, so dass man sogenannte "Leistungsschwache" nicht vorzeitig einfach abschreiben kann, denn dies kann sich im Laufe der Jahre noch grundlegend ändern. Ob auch bei Erwachsenen noch Veränderungen möglich sind, dies sollen zukünftige Studien noch belegen.
Bei den Ermittlungen des IQ wurde einmal der sprachliche Sektor (also Ausdruck), mathematisches Können, Allgemeinwissen und das Gedächtnis erfasst. Beim nicht-sprachlichen Teilbereich mussten die Teilnehmer beispielsweise fehlende Elemente in einem Bild erfassen oder ein Puzzle lösen.
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