15. August 2004
"Weg von der Routine" heißt das Rezept, wenn man im höheren Lebensalter das Gehirn in Schwung halten will. Beispiel für Menschen, die ein Musikinstrument beherrschen: "Üben Sie neue Stücke ein, statt die alten zu wiederholen", rät der Altersforscher Prof. Wolf D. Oswald, Direktor des Instituts für Psychogerontologie an der Universität Erlangen-Nürnberg im Apothekenmagazin Senioren Ratgeber.
Der Alltag bietet viele Gelegenheiten: Kopfrechnen statt Taschenrechner zum Beispiel. Nur so erhöht sich die Aktivität zwischen den Nervenzellen, und nur so wachsen zwischen ihnen neue Verbindungen. Die frühere Annahme, dass das alternde Hirn diese Fähigkeit verliere, ist nach neuen Forschungen widerlegt.
"Neuroplastizität" nennen Wissenschaftler das Phänomen, dass sich ein Gehirn sein Leben lang an das anpasst, was wir von ihm fordern.
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