21. Juli 2010
Nicht nur Schüler finden zahlreiche Gründe, warum es gerade ungünstig ist, zu lernen oder sich fortzubilden. Auch Erwachsene sind sehr erfinderisch darin, ihre Ambitionen auf einen höheren Schulabschluss beispielsweise auf die lange Bank zu schieben. Schließlich bräuchte man jemanden, der auf die Kinder aufpasst, wenn man selbst in die Abendschule geht und so weiter und so fort. Mit Fernunterricht haben solche Ausflüchte jedoch keine Chance mehr.
Der große Vorteil an Fernunterricht ist natürlich, dass man sich seine Zeit komplett frei einteilen kann. Wer frühmorgens am besten lernt, der erledigt sein Pensum eben noch vor der Arbeit. Nachtmenschen hingegen können sich problemlos auch nach Einbruch der Dunkelheit an den Schreibtisch setzen. Und wenn einmal gar keine Zeit ist, dann verschiebt man die Lerneinheit eben auf den nächsten Tag.
Bevor man sich Hals über Kopf in das Abenteuer Fernunterricht stürzt, sollte man sich jedoch in Ruhe Gedanken darüber machen, welche Form von Unterstützung man selbst beim Lernen am dringendsten benötigt.
Möchte man beispielsweise eine Sprache lernen, so sollte man sich eventuell für eine Form von Fernunterricht entscheiden, bei der auch einige Stunden Präsenzunterricht vorgesehen sind. Dabei trifft man sich zusammen mit einigen anderen Kursteilnehmern und einer Lehrkraft in der Nähe des Wohnortes und übt das bereits Gelernte noch einmal zusammen. Der große Vorteil hierbei ist, dass man eine ausgebildete Lehrkraft zur Seite hat, die vor allem auf die Aussprache achtet und diese, wenn nötig, auch korrigiert.
Eine andere Möglichkeit ist, internetgestützten Fernunterricht zu wählen und sich zumindest für einen Kurs zu entscheiden, bei dem die Lerneinheiten auf CD geliefert werden. So hört man zumindest, wie es sich richtig anhören muss und kann selbstständig üben, die eigene Aussprache anzupassen.
Für reine Lernfächer wie Geschichte beispielsweise, genügt es, wenn man sich für eine sehr einfache Form von Fernunterricht entscheidet. Dazu gehört ein Set mit dem zu lernenden Stoff und eventuell einige Übungsaufgaben, anhand derer man den eigenen Lernfortschritt feststellen kann.
Unklarheiten kann man leicht selbst aus der Welt schaffen, indem man einfach in einem Lexikon oder Schulbuch nachschlägt.
Wenn es hingegen ums Verstehen geht, wie zum Beispiel bei Mathematik oder Physik, so ist ein Tutorium über das Internet fast zwangsweise nötig. Um den Fernunterricht erfolgreich abschließen zu können, muss der Schüler stets einen Ansprechpartner haben, der bei Verständnisproblemen auf die Sprünge hilft.
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