Tipps zur Vorbereitung auf die Einschulung

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  • von Paradisi-Redaktion
Rückenansicht Mädchen mit Schultasche an ihrem ersten Schultag mit kleinerer Schwester an der Hand

Menschen machen in jungen Jahren viele Veränderungen durch. Der gravierendste Einschnitt dürfte dabei die Einschulung sein. Plötzlich ist man täglich unter anderen Menschen, muss Leistung zeigen und Verantwortung übernehmen. Damit Kinder diesen großen Schritt unbeschadet überstehen, sollten die Eltern viel Zeit in eine sanfte Vorbereitung investieren.

Die meisten Kinder haben vor der Einschulung noch nie eine Leistungssituation erlebt, geschweige denn mit Gruppendruck zu kämpfen gehabt. Obwohl Erwachsene diese Tatsache gerne ignorieren, sind Kindergruppen unter sich ebenfalls komplexe soziale Gebilde. Nicht selten hört man den Spruch, dass Kinder ausgesprochen grausam sein können.

Daher ist es sinnvoll, seinem Nachwuchs ein positives Sozialverhalten zu vermitteln. Die Kleinen sollten stets dazu ermutigt werden, offen und freundlich auf andere Kinder zuzugehen, nicht aggressiv zu sein und sich zu integrieren.

Auf der anderen Seite müssen die Eltern jedoch stets ein offenes Ohr haben, wenn der Schulanfänger Probleme mit seinen Klassenkameraden hat oder vielleicht sogar gemobbt wird. Gegen so etwas ist nicht einmal ein Erwachsener gewappnet, ganz zu schweigen von einem 6-jährigen Kind.

Viel vorlesen und das Schreiben üben

Um sich gut integrieren zu können, sollte der Nachwuchs möglichst auf einem Wissensstand mit seinen Klassenkameraden sein. Kinder schämen sich oft, wenn sie in der Schule nicht mithalten können und ziehen sich mehr und mehr zurück. Man sollte vor der Einschulung daher viel Vorlesen, schon einmal die Buchstaben erklären und zeigen, wie man den eigenen Namen schreibt. Wichtig ist, dass dies alles in einer spielerischen Atmosphäre geschieht, Druck wird der Vorschüler noch früh genug erfahren müssen.

Das Kind sollte den Schulweg bereits kennen

Selbst wenn das Kind mit dem Bus zur Schule gebracht wird, muss es immer ein paar Meter zu Fuß auf dem Schulweg zurücklegen. Die Strecke sollte im Vornherein mehrmals zusammen abgelaufen werden, damit sich der aufgeregte Schulanfänger nicht verläuft.

Muss der Nachwuchs seine Fahrkarte selbst kaufen, ist es ratsam, mit ihm den Wert einzelner Geldstücke zu besprechen. Das ist auch dann nützlich, wenn es in der Schule zum Beispiel einen Kiosk gibt.

Je mehr ein Kind über den neuen Schulalltag weiß, desto weniger Angst hat es auch. Kleinen Hasenfüßen kann man beispielsweise das Gelände zeigen, wenn noch keine anderen Kinder dabei sind, so fühlt es sich besser vorbereitet und damit auch weniger hilflos.

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  • Bildnachweis: first day at school © Sandor Jackal - www.fotolia.de

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