10. Juni 2010
Wer mit E-Learning Erfolge erzielen möchte, braucht in erster Linie eine Menge Selbstdisziplin. Es gibt in der Regel keine von dritten Personen festgelegten Lerneinheiten, der Schüler muss sich also selbst einen Lernplan erstellen und natürlich auch an diesen halten.
Ein Lernprogramm auf CD-ROM zu kaufen oder sich für einen Onlinekurs einzuschreiben bringt noch keine sichtbaren Fortschritte. Hinter dem E-Learning muss auch wirklich ein durchdachtes Konzept stehen, damit das Projekt gelingen kann.
Daher sollte man sich zuallererst einen großen Kalender zulegen, der gut sichtbar über dem Arbeitsplatz an der Wand beispielsweise angebracht wird. In diesem Kalender werden nun jede Woche die Tage festgelegt, an denen man grundsätzlich Zeit für das E-Learning hat. Noch besser ist es, wenn man gleich feste Uhrzeiten dazu notiert. So kommt man gar nicht erst in Versuchung, die Lerneinheit immer weiter hinaus zu schieben, bis es plötzlich abends ist.
Wie lange man lernen möchte, hängt natürlich von der Menge des Stoffs und der Anzahl der Lerntage ab. Allerdings sollte man spätestens nach 90 Minuten eine längere Pause machen oder es sogar für diesen Tag ganz gut sein lassen. Das Lernen ab PC strengt nämlich nicht nur den Kopf, sondern auch die Augen an.
Die meisten Menschen lernen besser, wenn sie in der Gewissheit leben, ihr Können irgendwann unter Beweis stellen zu müssen. Es ist daher immer sinnvoller, ein E-Learning Produkt zu wählen, bei dem man mit anderen in Kontakt steht. Gibt es einen Lehrer oder Tutoren, der den Schüler über das Internet betreut, so ist das natürlich noch besser. Obwohl die Person nicht direkt anwesend ist, wird sie vom Benutzer als Autoritätsperson wahrgenommen, woraufhin die Leistungsbereitschaft stark ansteigt. Steht am Ende des Kurses zudem auch noch eine Prüfung, so hat man etwas, auf das man hinarbeiten kann.
Wer nicht die Möglichkeit hat, internetgestütztes E-Learning zu betreiben, sollte doch zumindest ein Programm verwenden, bei dem der Lernfortschritt in regelmäßigen Abständen überprüft wird. Manche Systeme arbeiten so, dass höhere "Levels" nicht bearbeitet werden können, wenn der Schüler das Basiswissen noch nicht ausreichend beherrscht. So wird verhindert, dass man punktuell lernt und zwar von allem ein bisschen weiß aber doch nichts wirklich richtig.
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