15. Juni 2010
Durch Brainstorming lassen sich viele und teilweise sogar wirklich innovative Ideen finden. Damit der unbeteiligte Betrachter die gefundenen Ergebnisse jedoch auch richtig interpretieren kann, müssen diese in einer ansprechenden Form dargestellt werden.
Am einfachsten ist es natürlich, zur Darstellung der Brainstorming-Produkte ein großes Poster heranzuziehen. Dabei sollte jedoch keinesfalls das Papier verwendet werden, auf dem auch schon die Ideen gesammelt wurden. Dieses Skizzenblatt ist zu unübersichtlich und vor allem unstrukturiert, um es dem Betrachter so zu präsentieren.
Die gefundenen Ergebnisse müssen konkretisiert, gekürzt und verknüpft werden, bevor sie auf einem neuen Poster vermerkt werden. Hierbei sollte man den gesamten räumlichen Spielraum ausnutzen und zusammengehörende Gedanken beispielsweise auf eine Seite schreiben. Auch das Arbeiten mit verschiedenen Farben hat sich bei dieser Form der Darstellung bewährt.
Etwas professioneller wirkt es, wenn man einen Overhead zur Vorstellung der Produkte verwendet. Auf den speziellen Folien können Schaubilder erstellt werden, die auch für ein größeres Publikum gut sichtbar sind. Des Weiteren kann man gute Effekte erzielen, wenn man Folien übereinander legt und so beispielsweise Zusammenhänge deutlicher darstellt.
Werden abwaschbare Stifte verwendet, so ist auch ein Ändern verschiedener Punkte in letzter Minute noch möglich.
Die anspruchsvollste und auch beeindruckendste Variante ist natürlich die Erstellung einer Bildschirmpräsentation am Computer. Hierbei ergibt sich der Vorteil, dass auch die Erarbeitung der Ergebnisse auf einigen Folien dargestellt werden kann. So erlebt der Betrachter Schritt für Schritt mit, wie sich das Brainstorming entwickelt hat. Durch Animationen und Effekte lassen sich die einzelnen Punkte noch besser in Szene setzen.
Beim Brainstorming kommt es darauf an, möglichst viele gute Ideen zu sammeln. Allerdings steht hierbei weniger die Qualität als die Quantität im Vordergrund. In erster Linie möchte man so viele Einfälle wie möglich bekommen, ob diese auch etwas taugen, wird erst später analysiert.
Bei der Präsentation sollte dieser Prozess jedoch möglichst schon abgeschlossen sein. Niemand möchte einfach eine ellenlange Liste seltsamer Einfälle hören. Daher ist es wichtig, sich gemeinsam mit der Gruppe zu überlegen, welche Kernaspekte wirklich Potential haben und welche eben nicht. In die Präsentation kommen nur solche Ideen, die man auch kompetent vertreten kann.
Obwohl Brainstorming eigentlich eine Gruppenarbeit ist, sollten die Ergebnisse von maximal zwei Teilnehmern vorgestellt werden, da sich der Zuhörer sonst nicht mehr auf das Wesentlich konzentrieren kann.
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