Schüler von öffentlichen Schulen müssen an Pflichtfächern teilnehmen

Paradisi-Redaktion
Von Paradisi-Redaktion
12. September 2012

Es ist ein Unterschied, ob man Schüler in einer öffentlichen oder in einer privaten Schule ist. Dies mussten jetzt die Eltern eines 14-jährigen Schülers in Berlin feststellen.

So ging es um die Teilnahme an dem Unterrichtsfach Ethik, was in den öffentlichen Schulen in Berlin ein Pflichtfach ist. Aber die Eltern des Schülers hielten diesen Unterricht für eine reine Zeitverschwendung, denn Schüler an einer Privatschule brauchen diesen Unterricht nicht besuchen. So klagten die Eltern vor dem Verwaltungsgericht, denn sie sahen darin eine Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes. Dem konnten sich die Richter aber nicht anschließen und wiesen die Klage ab.

Im Einzelfall können sich Schüler zwar vom Unterricht befreien lassen, doch dafür müssen schwerwiegende Gründe vorliegen, was hier nicht der Fall war. Zudem gebe es für Privatschulen andere Regelungen.