9. Juni 2010
Die meisten Schüler fiebern ihrem Schulabschluss mit Begeisterung entgegen. Nie wieder fruchtloses Lernen, sondern endlich die Ergebnisse der eigenen Arbeit bestaunen können. Doch ganz ohne Schule geht es selbst während der Ausbildung nicht. Man kann sich das Leben trotzdem so angenehm wie möglich gestalten, indem man die richtige Berufsschule für sich auswählt.
Auszubildende bleiben in der Regel bei ihren Eltern wohnen, verlassen ihre Heimatstadt also nicht wegen der Ausbildung. Lebt man in einer Kleinstadt, so hat sich die Suche nach der geeignetsten Berufsschule eigentlich schon erledigt. In solchen Städten gibt es meist nur eine einzige Einrichtung, die sich mit der theoretischen Ausbildung von Azubis beschäftigt. Jedes ortsansässige Unternehmen schickt seine neuen Mitarbeiter hierher, um sie neben der Praxis adäquat ausbilden zu lassen. Beruf und Arbeitgeber geben auch vor, in welche Klasse man kommt. In solch einem Fall kann man den Unterricht an der Berufsschule als nur insoweit selbst bestimmen, indem man sich für einen bestimmten Ausbildungsplatz entscheidet, der einem wirklich liegt.
Möchte man einen ganz speziellen und eher seltenen Beruf ergreifen, so kann es sein, dass man eine Berufsschule in einem anderen Landkreis oder gar Bundesland besuchen muss, weil es keine adäquate Einrichtung in der Nähe des Ausbildungsbetriebes gibt.
Dann wird der Unterricht jedoch als Block abgehalten, so dass der Azubi nicht ständig pendeln muss. Betriebe in der Nähe der Berufsschule schicken ihre Auszubildenden auch wöchentlich für einige Stunden in den Unterricht, aber auch hier ist das Lernen im Block keine Seltenheit.
In Großstädten hat man meist mehr Auswahl, was die richtige Berufsschule betrifft. Hier kann man sich ausgezeichnet im Internet oder bei der Agentur für Arbeit informieren. Da der Ausbildungsbetrieb bei der Auswahl auch ein Wörtchen mitzureden hat, sollte auch der Personalchef auf das Problem angesprochen werden.
Manche Berufsschulen, wie zum Beispiel Berufskollege, können auch von solchen Schülern besucht werden, die sich nicht in einer beruflichen Ausbildung befinden. In diesem Fall sollte man das Programm der verschiedenen Institutionen genauestens studieren und sich am Ende für die Schule entscheiden, die den eigenen Neigungen am nächsten kommt. Infomaterial erhält man entweder von den Schulen selbst oder auf Messen für Auszubildende und Berufseinsteiger.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
11.11.11 | |
![]() | BERUFSSCHULEN |
22.01.11 | |
![]() | BERUFSSCHULEN |
09.11.10 | |
![]() | BERUFSSCHULEN |
09.09.10 | |
![]() | BERUFSSCHULEN |
02.11.09 | |
![]() | BERUFSSCHULEN |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Berufsschulen Forum

