21. April 2010
Viele Menschen sind der Meinung, dass man lediglich aus Sachbüchern etwas lernen könne. Fakt ist jedoch, dass das Lesen von Romanen ganz genauso zur Allgemeinbildung beiträgt. Manche Werke sind heute so bekannt, dass man sie als gebildeter, interessierter Mensch einfach gelesen haben muss. Daher werden sie, zum Leidwesen der Schüler, auch sehr häufig im Unterricht behandelt.
Besonders William Shakespeare gehört zu den Autoren, mit denen man sich unbedingt einmal beschäftigt haben sollte. Es gibt wohl kaum einen Schriftsteller, der weltweit mehr Ruhm genießt als dieser Mann. Shakespeare hat nicht nur einen, sondern gleich unzählige Klassiker verfasst, die auch heute noch mit großer Begeisterung gelesen werden. Problematisch dabei ist, dass Shakespeare ursprünglich für die Bühne schrieb, man hat also keinen Roman, sondern ein Drama vor sich. Trotzdem sollte man sich die Mühe machen und die Originalversion lesen anstatt auf eine abgeänderte Form zurückzugreifen. Nur so kann man den Zauber der Worte wirklich erfassen.
Natürlich ist es nicht unbedingt notwendig, die englische Ausgabe zu lesen. Die altertümliche Sprache ist nämlich sogar für jemanden, der fließend Englisch spricht, überaus schwer zu verstehen.
Shakespeares größtes und berühmtestes Werk dürfte wohl Romeo und Julia sein. Darin geht es um die Liebesgeschichte zweier Menschen, deren Familien aufs Blut miteinander verfeindet sind.
Man wird schnell merken, dass auch ein Klassiker durchaus spannend zu lesen sein kann. Weitere wichtige Werke von Shakespeare sind Hamlet, Don Quijote und Ein Sommernachtstraum.
Von Leo Tolstoi stammt ein weiteres, weltbekanntes Werk, dass man unbedingt gelesen haben sollte. In Krieg und Frieden geht es um die Napoleonischen Kriege aus Sicht russischer Adliger.
Es werden sowohl Schlachten, als auch gemütliche Teestunden beschrieben, wodurch der Roman einen etwas merkwürdigen Charakter erhält. Für Tolstoi sollte man sicher daher ausreichend Zeit nehmen.
Wenn man von berühmten Klassikern spricht, darf ein Mann natürlich auf keinen Fall fehlen. Die Rede ist von Johann Wolfgang von Goethe, dem wohl berühmtesten deutschen Literaten aller Zeiten. In Die Leiden des jungen Werther beschreibt er den verzweifelten Kampf eines heranwachsenden Mannes um eine verheiratete Frau. Das Buch ist in Briefform gehalten und gibt damit einen sehr tiefen Einblick in das Seelenleben der Hauptfigur.
Also, ich bin schon etwas verwundert zu lesen, dass Don Quijote von Shakespeare sein soll ... Ich glaube da hat unser Allgemeinbildungsverfech...
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