9. Februar 2012
In Deutschland haben im vergangenen Jahr 2011 etwa acht Prozent der 820.000 Leiharbeiter neben ihrem Lohn auch staatliche Unterstützung durch Arbeitslosengeld II erhalten, wie das Bundesministerium für Arbeit berichtet. Dies waren somit 7.000 mehr als im Jahr 2010.
Für viele Arbeitnehmer bedeutet die Zeitarbeit oftmals auch ein Einstieg nach einer Arbeitslosigkeit in eine dauerhafte Beschäftigung, doch liegen die Löhne bei den Leiharbeitern öfters niedriger als bei der sogenannten Stammbelegschaft. Dies wollen die Gewerkschaften ändern und fordern eine Gleichstellung aller Arbeitnehmer. Die letzte Tariferhöhung für Leiharbeiter war im Mai 2011, wo sie in Westdeutschland 2,6 und im Osten 3,6 Prozent mehr Lohn erhielten.
So liegen die unteren Tariflöhne von Zeitarbeitern im Westen bei 7,89 Euro pro Stunde und in Ostdeutschland bei 7,01 Euro, was somit ohne die staatliche Unterstützung oftmals nicht zum Leben ausreicht.
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