Ernährungstipps für Schichtarbeiter

Skandinavien bei Nacht - Baum am See, dahinter Berge, Mondlicht und Sternenhimmel

Als Schichtarbeit bezeichnet man die Arbeit zu wechselnden Zeiten. Das kann Wechselschicht (zu unterschiedlichen Tageszeiten) oder Nachtschicht sein.

Inhaltsverzeichnis des Artikels

Sowohl der Schlaf, als auch die Nahrungsaufnahme werden durch die Schichtarbeit beeinflusst. Sie stellen den Schichtarbeiter vor besondere Herausforderungen. Der Organismus muss sich immer wieder umstellen und das kann unter Umständen sehr anstrengend sein. Der wechselnde Rhythmus ist gerade für sensible Menschen belastend.

Die unterschiedlichen Arbeitszeiten wirken sich auf den gesamten Tagesablauf aus. Das kann auch gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. So klagen viele Schichtarbeiter über Einschlafstörungen, Magen-Darmprobleme, Müdigkeit und Abgeschlagenheit oder Herz-Kreislauferkrankungen.

Die außerordentliche körperliche Belastung wird unterschiedlich empfunden und kann je nach Fall Probleme mit sich bringen.

Der richtigen Ernährung kommt eine nicht unerhebliche Bedeutung zu. Vor allen Dingen der richtige Zeitpunkt und die Nahrungszusammenstellung spielen eine entscheidende Rolle. Jeder Mensch folgt seiner inneren Uhr und die körperliche Leistung unterliegt Schwankungen.

Auch der Wach-Schlafrhythmus folgt diesem biologischen Ablauf. Der Körper stellt sich darauf ein und wenn er immer wieder die Gewohnheiten ändern muss, hat das Folgen.

Tipps zur Ernährung

In der Regel werden in einer Schicht zwei Mahlzeiten eingenommen, meistens eine warme und eine kalte Mahlzeit. Bei der Nachtschicht geht man im Durchschnitt von einer Arbeitszeit zwischen 21.00 bis 05.00 Uhr oder 22.00 bis 06.00 Uhr aus. Auch da werden zwei Mahlzeiten eingenommen und zu Hause dann das Frühstück.

Während der Nacht ist der Körper auf Ruhe und Erholung eingestellt, schwere Speisen sind dann schlecht verdaulich und liegen schwer im Magen. Der Nachtarbeiter muss aber trotzdem die volle Leistung bringen.

Der Energiebedarf unterscheidet sich also nicht zum Tagarbeiter. Auch in der Nacht sollte man eine warme Mahlzeit zu sich nehmen. Das sorgt für eine innere Erwärmung und gibt ein gutes Gefühl.

Kleine Zwischenmahlzeiten sorgen dafür, dass der Energiepegel nicht absinkt. Auch während einer Schicht sollten regelmäßige Essenszeiten eingehalten werden, möglichst immer zur gleichen Uhrzeit. Dann kann sich die innere Uhr darauf einstellen.

Die Nahrungszusammenstellung sollte ausgewogen und leicht sein. Zu bevorzugen ist wenig mageres Fleisch, reichhaltig Obst und Gemüse und in geringer Menge Beilagen, wie etwas Reis, Nudeln und Kartoffeln. Eine regelmäßige Nahrungsaufnahme und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr helfen, die unerwünschten Magen-Darmprobleme zu vermeiden.

Zur Zwischenmahlzeit eignen sich Milchprodukte, Obst oder leichte Salate. Vor Schichtende sollte man auf Kaffee und schwarzen Tee besser verzichten, da diese nur aufpeitschen.

Grundinformationen und Hinweise zur Schichtarbeit

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: scandinavian moonlight © Alessia - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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