Mögliche Gesundheitsrisiken der Schichtarbeit und wertvolle Gesundheitstipps

Schichtarbeit ist nur selten beliebt. Manch einer mag sich zwar über die Bonusszahlungen und flexible Lebensgestaltung freuen. Neben der ständig wechselnden Belastung fürchten viele Arbeitnehmer aber auch die gesundheitlichen Gefahren, welche von der Schichtarbeit ausgehen. Zumindest einigen davon kann man durch ein starkes Immunsystem, für welches man vor allem auch auf eine gesunde Ernährung achten sollte, vorbeugen. Erfahren Sie, welche gesundheitliche Risiken mit der Schichtarbeit einhergehen, und was man als Schichtarbeiter besonders in Sachen Ernährung beachten sollte.

Schichtarbeiter sind gesundheitlichen Risiken ausgesetzt - es gilt, vorzubeugen

Gesundheitliche Risiken durch Schichtarbeit

Schichtarbeit ist in unterschiedlichen Branchen vertreten. Und auch wenn es dafür gute Gründe gibt, leiden die entsprechenden Arbeitnehmer nicht selten unter gesundheitlichen Problemen. Besonders Wechselschicht- und Nachtschichtarbeiter sind davon betroffen.

In der Regel braucht der Mensch die Nachtruhe, damit der Körper sich erholen und regenerieren kann. Kommt es zu Nachtschichten sowie ständig wechselnden Arbeitszeiten, wird dieser natürliche Biorhhythmus gestört, was Folgen für den Körper sowie den Geist mit sich bringt.

Schlafstörungen

Das gesundheitliche Hauptrisiko schlechthin sind natürlich Schlafstörungen. Dabei ist es überraschenderweise egal, ob in Form von nächtlicher Dauer- oder Wechselschichten gearbeitet wird.

Dauerschichten zu nächtlicher Stunde entsprechen nicht unserem natürlichen Schlafrhythmus und unserer biologischen Uhr. Aufgrund dieser Tatsache ist es den meisten Menschen nicht möglich, auch nach jahrelanger nächtlicher Dauerschicht tagsüber jene Schlafqualität zu erreichen, wie sie nachts zu verzeichnen wäre.

Aber auch Wechselschichten provozieren Schlafstörungen. So muss sich der betroffene Arbeitnehmer ständig an neue Schlafrhythmen und Arbeitszeiten gewöhnen.

Sobald allerdings eine Anpassung eingetreten ist, wird die Arbeitszeit in der Regel wieder gewechselt. Die Folge sind Schlafstörungen, welche sich am deutlichsten an starken Problemen beim Einschlafen erkennen lassen.

Begleiterkrankungen

Die folgenden Erkrankungen können einerseits Begleiterscheinungen der Schlafstörungen, oder aber auch eigene Krankheitsbilder sein, welche eine separate Behandlung benötigen. Neben den Schlafstörungen sorgt Schichtarbeit häufig auch für Kopfschmerzen, welche bis hin zum Auftreten von Migräneattacken reichen können.

Des Weiteren klagen viele Schichtarbeiter über Depressionen. Ein negatives psychisches Wohlbefinden wird dabei einerseits mit der Tatsache in Verbindung gebracht, dass der jeweilige Arbeitnehmer oft tagelang keinem Sonnenlicht ausgesetzt ist.

Gleichzeitig wird aber auch die soziale Isolation, welche das Ergebnis ungünstiger Arbeitszeiten sein kann, als ein Auslöser von Depressionen und ähnlichen psychischen Erkrankungen gewertet.

Daneben leidet zudem das gesamte Herz-Kreislaufsystem unter den ungewöhnlichen Arbeitszeiten. Viele Schichtarbeiter leiden beispielsweise unter Bluthochdruck, da der Körper sich ständig unter Druck gesetzt fühlt.

Die Schichtarbeit ist auch häufig mit Übergewicht verbunden. Vor allem Nachtarbeiter führen einen ungesunden Lebensstil mit üppigeren, ungesünderen Mahlzeiten und zu wenig Bewegung, häufig gepaart mit hohem Nikotinkonsum. Ein höheres Gewicht stellt oftmals die Basis für weitere Folgeerkrankungen dar, wie etwa Diabetes und die bereits er

wähnten Herzerkrankungen.

Negative Verhaltensweisen

Neben diesen direkten gesundheitlichen Risiken neigen Schichtarbeiter aber auch eher dazu, aus gesundheitlicher Sicht negative Verhaltensweisen an den Tag zu legen. So sollen mit Alkohol beispielsweise Probleme beim Einschlafen beseitigt und mit Hilfe von Drogen ein Wachzustand erreicht werden, welchen man in der Nacht sonst einfach nicht e

rreichen kann.

Fazit

Insgesamt dürfte nun klar geworden sein, dass Schichtarbeiter zahlreichen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind. Sobald einem bewusst wird, dass trotz einer bewussten Gegensteuerung die körperliche Belastung zu groß wird, sollte deshalb ein Wechsel der Arbeitsstelle der eigenen Gesundheit zuli

ebe erfolgen.

Gesundheitstipps für Schichtarbeiter

Um die Gesundheitsrisiken für Schichtarbeiter möglichst gering zu halten, sollte zum einen auf eine günstige Gestaltung der Schichtarbeit geachtet werden, was vor allen Dingen den Wechsel zwischen den einzelnen Schichten betrifft. Als besonders günstig gilt dabei folgender Turnus:

  • 12 Stunden Tagesschicht
  • 24 Stunden frei
  • 12 Stunden Nachtschicht
  • 48 Stunden frei

Entscheidend ist, in einen Block so wenig Nachtschicht wie möglich zu legen. Zudem sollten Schichtarbeiter auf folgende Punkte achten:

  • die Familie sollte die Schichtarbeit akzeptieren und entsprechend Rücksicht nehmen
  • die Schichtarbeiter sollten die Vorzüge der Schicht wahrnehmen
  • das Bewegungsverhalten sollte angepasst werden, beispielsweise durch entsprechende Kurse an Nachmittag etc.
  • schlechte Angewohnheiten der Kollegen, beispielsweise das Rauchen, sollten nicht übernommen werden
  • es gibt diverse Angebote, die Arbeitgeber den Schichtarbeitern aus den Bereichen Entspannung, Sport und Ernährungsberatung zur Verfügung stellen, und die eine gesunde Lebensweise bestmöglich unterstützen können

Auch die richtige Ernährung kann dabei helfen,

gesund zu bleiben...

Ernährungstipps für Schichtarbeiter

Als Schichtarbeit bezeichnet man die Arbeit zu wechselnden Zeiten. Das kann Wechselschicht (zu unterschiedlichen Tageszeiten) oder Nachtschicht sein.

Sowohl der Schlaf, als auch die Nahrungsaufnahme werden durch die Schichtarbeit beeinflusst. Sie stellen den Schichtarbeiter vor besondere Herausforderungen.

Der Organismus muss sich immer wieder umstellen und das kann unter Umständen sehr anstrengend sein. Der wechselnde Rhythmus ist gerade für sensible Menschen belastend.

Die unterschiedlichen Arbeitszeiten wirken sich auf den gesamten Tagesablauf aus. Das kann auch gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen. So klagen viele Schichtarbeiter über Einschlafstörungen, Magen-Darmprobleme, Müdigkeit und Abgeschlagenheit oder Herz-Kreislauferkrankungen.

Die außerordentliche körperliche Belastung wird unterschiedlich empfunden und kann je nach Fall Probleme mit sich bringen. Der richtigen Ernährung kommt eine nicht unerhebliche Bedeutung zu.

Vor allen Dingen der richtige Zeitpunkt und die Nahrungszusammenstellung spielen eine entscheidende Rolle. Jeder Mensch folgt seiner inneren Uhr und die körperliche Leistung unterliegt Schwankungen.

Auch der Wach-Schlafrhythmus folgt diesem biologischen Ablauf. Der Körper stellt sich darauf ein und wenn er immer wieder die Gewohnheiten ändern muss

, hat das Folgen.

Tipps zur Ernährung

In der Regel werden in einer Schicht zwei Mahlzeiten eingenommen, meistens eine warme und eine kalte Mahlzeit. Bei der Nachtschicht geht man im Durchschnitt von einer Arbeitszeit zwischen 21.00 bis 05.00 Uhr oder 22.00 bis 06.00 Uhr aus. Auch da werden zwei Mahlzeiten eingenommen und zu Hause dann das Frühstück.

Während der Nacht ist der Körper auf Ruhe und Erholung eingestellt, schwere Speisen sind dann schlecht verdaulich und liegen schwer im Magen. Der Nachtarbeiter muss aber trotzdem die volle Leistung bringen.

Der Energiebedarf unterscheidet sich also nicht zum Tagarbeiter. Auch in der Nacht sollte man eine warme Mahlzeit zu sich nehmen. Das sorgt für eine innere Erwärmung und gibt ein gutes Gefühl.

Kleine Zwischenmahlzeiten sorgen dafür, dass der Energiepegel nicht absinkt. Auch während einer Schicht sollten regelmäßige Essenszeiten eingehalten werden, möglichst immer zur gleichen Uhrzeit. Dann kann sich die innere Uhr darauf einstellen.

Die Nahrungszusammenstellung sollte ausgewogen und leicht sein. Zu bevorzugen ist

Eine regelmäßige Nahrungsaufnahme und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr helfen, die unerwünschten Magen-Darmprobleme zu vermeiden. Zur Zwischenmahlzeit eignen sich

Vor Schichtende sollte man auf Kaffee und schwarzen Tee besser verzichten, da diese anregend wirken.