1. März 2011
Unsere heutige Gesellschaft eröffnet viele Wege, wie die eigene Arbeitskraft gewinnbringend eingesetzt werden kann. So gibt es auch zahlreiche Freiberufler und freie Mitarbeiter, welche dank dieser Arbeitsform ihren Lebensunterhalt bestreiten. Doch wo hat man überhaupt die besseren Verdienstaussichten, so dass am Ende des Monats über mehr Geld verfügt werden kann?
Um sich überhaupt über die Möglichkeiten des Einkommens bewusst zu werden, ist es zunächst einmal hilfreich, diese beiden Begriffe voneinander abzugrenzen.
Ein Freiberuf ist eine selbstständige Tätigkeit, welche nicht der Gewerbeordnung unterworfen ist. Diese Trennung von der Gewerbeordnung hat einige Vorteile, welche sich auch direkt auf das Einkommen eines Freiberuflers auswirken. So muss beispielsweise kein Gewerbe gemeldet, keine Buchführung betrieben oder die Mitgliedschaft bei einer Kammer eingegangen werden. Noch wichtiger ist aber die Tatsache, dass Freiberufler keine Gewerbesteuer zahlen müssen und so auch direkt Geld sparen. Eine genaue Definition des Freiberuflers fällt hingegen schwer. So ist dieser eine Person mit hoher fachlicher Qualifikation, welche ihr Können und Wissen für die Allgemeinheit einsetzt. Den Freiberuflern werden deshalb beispielsweise Ärzte, Anwälte, Architekten und Schriftsteller zugeordnet.
Ein freier Mitarbeiter ist hingegen jede Arbeitskraft, welche regelmäßig für nur ein Unternehmen tätig wird, ohne in dieses eingegliedert zu sein. So erfüllt man beispielsweise als Architekt regelmäßig Projekte für ein Unternehmen. Allerdings erhält man hierfür kein Gehalt, sondern lediglich eine Entlohnung für die Anfertigung des jeweiligen Projekts. Freie Mitarbeiter haben deshalb den Vorteil, teils auf hohe Vergütungen für einzelne Unternehmungen hoffen zu können. Gleichzeitig kann der eigene Arbeitsumfang selbst bestimmt und selbstständig gearbeitet werden. Gleichzeit sind freie Mitarbeiter stark vom jeweiligen Unternehmen und der derzeitigen wirtschaftlichen Lage abhängig. So kann davon ausgegangen werden, dass es sowohl sehr ertragsreiche als auch kaum ertragsreiche Monate geben kann.
Der Vergleich, welche dieser beiden Arbeitsformen denn nun die besseren Verdienstmöglichkeiten biete, ist pauschal natürlich nicht möglich. Dafür sind diese beiden Arten von Arbeitsverhältnissen einfach zu verschieden. Allerdings besitzen Freiberufler in der Regel mehr Sicherheit, da ein festes Arbeitsverhältnis eingegangen werden kann, welches regelmäßige fixe Einnahmen verspricht. Freie Mitarbeiter können hingegen auf kurzfristige hohe Gewinne hoffen, welche nicht zuletzt auch stark an die eigenen Fähigkeiten und persönliche Belastungsfähigkeit geknüpft sind.
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