Nebenjobs - Möglichkeiten, Suche, rechtliche Hinweise

Junge, dunkelblonde Frau liegt auf dem Bauch, stützt Kopf in Hand und steckt Geldschein in Sparschwein

Rund um den Nebenjob: Verdienstmöglichkeiten, Unterschiede zum Minijob und Co

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  • von Paradisi-Redaktion

Viele Menschen sind mit ihrem Einkommen nicht zufrieden. Eine Möglichkeit, die eigenen Einnahmen mit relativ wenig Zeitaufwand zu erhöhen, ist dabei die Annahme eines Nebenjobs, auch Nebentätigkeit genannt. Doch auch als alleiniger Job, beispielsweise als Schüler oder Student, ist es möglich, einen Job auszuüben, in solch einem Fall spricht man auch von einem Minijob. Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten. Lesen Sie, was einen Nebenjob auszeichnet und woran man seriöse Angebote erkennen kann.

Der Nebenjob - Definition und Merkmale

Bei einem Nebenjob - auch Nebenbeschäftigung genannt - handelt es sich um eine Beschäftigung gegen Entgelt, der man neben der hauptberuflichen Beschäftigung nachgeht. Gibt es Grenzen bezüglich der Einkommenshöhe sowie der Arbeitsdauer, spricht man auch von einer geringfügigen Beschäftigung bzw. vom Minijob. Solch einem Job können beispielsweise auch Studenten nachgehen.

Auf die Unterschiede zum Minijob gehen wir im Folgenen noch etwas genauer ein...

Unterschiede zum Minijob

Zunächst einmal handelt es sich bei beiden Tätigkeiten um so genannte Nebentätigkeiten. Dies heißt, dass sie auch neben einer Haupttätigkeit ausgeführt werden können, in einem solchen Fall aber genehmigungspflichtig sind. In diesem Punkt unterscheiden sich Nebenjobs und Minijobs demnach nicht.

Einkommenshöhe

Der Unterschied ist vielmehr in der Höhe des möglichen Einkommens zu suchen.

  • Bei einem Minijob verdient der Arbeitnehmer monatlich maximal 450 Euro. Dies bedeutet wiederum auch, dass es zu keinerlei Sozialabgaben kommt, was sich positiv auf den tatsächlichen Stundenlohn des Arbeitnehmers auswirkt.

  • Bei einem Nebenjob gibt es hingegen keine solche Einkommensschranke. Ein Nebenjob kann deshalb auch ein Einkommen von mehr als 450 Euro einbringen.

    Sobald dieser Grenzwert allerdings überschritten wird, fallen auch Sozialabgaben an, welche der Arbeitnehmer tragen muss. Eine Überschreitung der monatlichen 450 Euro-Grenze lohnt sich deshalb erst, wenn das erwartete Einkommen diesen Wert deutlich übersteigt. Anderenfalls arbeitet man zwar einige Stunden mehr als bei einem Minijob, verfügt unterm Strich aber nahezu über dasselbe Einkommen.

Zeitlicher Rahmen

Darüber hinaus können sich Nebenjobs und Minijobs auch hinsichtlich des zeitlichen Rahmens unterscheiden, in welchem sich diese vollziehen. Ein Nebenjob kann auch ein kurzfristiges und befristetes Arbeitsverhältnis sein, welches nur für kurze Zeit besteht. So suchen beispielsweise Schüler und Studenten Nebenjobs für den Zeitraum der Sommer- oder Semesterferien, da hier keine weiteren Verpflichtungen bestehen.

Ein Minijob stellt hingegen ein langfristiges Arbeitsverhältnis dar bzw. zumindest eine Zusammenarbeit, welche langfristig geplant ist. Ein Minijob ähnelt deshalb hinsichtlich der Verpflichtung eher einer regulären Arbeitsstelle, mit deren Bestehen ebenso langfristig gerechnet wird.

Insgesamt sind die Grenzen bei derartigen Nebenverdiensten oft fließend. Die zwei Hauptcharakteristika, die Einkommenshöhe und zeitliche Dauer sorgen aber in diesem Fall dafür, dass Nebenjobs und Minijobs doch recht klar voneinander getrennt werden können. Nichtsdestotrotz existieren aber natürlich auch Arbeitsverhältnisse, welche beider dieser Kategorien zugeordnet werden könnten.

Minijobber fühlen sich im Job wohl

Die überwiegende Mehrheit der deutschen Minijobber ist zufrieden mit ihrer Arbeit. 70 Prozent fühlen sich im Job wohl, so eine aktuelle Auswertung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin.

Dies zeige laut den Experten, dass der Minijob meist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse der Arbeitnehmer sei. Dazu diene die kleine Arbeit als gutes Sprungbrett in den ersten Arbeitsmarkt. Jeder dritte Minijobber konnte so im Jahr 2009 in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wechseln. Fast die Hälfte sogar bei dem Arbeitgeber, bei dem er den Minijob vorher inne hatte.

Die Arbeit wird in Deutschland als geringfügige Beschäftigung geführt und im Volksmund auch 400-Euro-Job genannt. Nach dem Sozialversicherungsrecht ist das Beschäftigungsverhältnis sozialversicherungsfrei.

Minijobber und Arbeitnehmer auf 400-Euro-Basis bekommen auch bei Schwangerschaft und Krankheit Lohn

Eine Arbeitskraft auf 400-Euro-Basis hat die gleichen Rechte wie jeder andere Arbeitnehmer. Kommt es aufgrund von Krankheit oder Schwangerschaft zu einem Arbeitsausfall, muss der Lohn weiterhin gezahlt werden, so Anita Käding vom Bund der Steuerzahler Berlin. Darüber sind sich viele Arbeitgeber nicht bewusst.

Jedoch besteht die Möglichkeit, dass sich Arbeitgeber das Geld von der Minijob-Zentrale zurückerstatten lassen. Im Krankheitsfall können bis zu 80 Prozent des Arbeitsentgeldes zurückerstattet werden, bei Schwangerschaft sogar bis zu 100 Prozent. Hierzu können die Erstattungsanträge von der Internetseite der Minijob-Zentrale heruntergeladen werden.

Die Minijob-Grenze wird in Zukunft auf 450 Euro angehoben

Das Bundeskabinett hat jetzt einen Gesetzesentwurf gebilligt, wonach die Verdienstgrenze für Minijobs künftig von 400 auf 450 Euro erhöht wird. Während sich die FDP und CDU schon seit langem für die Erhöhung einsetzte und den Beschluss lobte, wurde das Vorhaben vom Deutschen Gewerkschaftsbund scharf kritisiert.

Ihrer Ansicht nach führt eine solche Erhöhung nämlich nur dazu, dass in Zukunft noch mehr Menschen im Niedriglohnsektor mit Stundenlöhnen unter acht Euro arbeiten. Auch das Argument der schwarz-gelben Koalition, dass Minijobber durch die Anhebung mehr Geld verdienen könnten, schmetterte der DGB mit der Begründung ab, wonach das durchschnittliche Einkommen der Minijobber derzeit nicht bei 400 sondern bei 260 Euro liegt.

Auch künftig müssen die Minijobber keine Sozialabgaben leisten und der Arbeitgeber zahlt pauschal 30 Prozent für Renten- und Krankenversicherung sowie die Steuern.

Frauen stehen auf Minijobs – Das kann gefährlich sein aber wird hingenommen

Viele Frauen, vor allem, wenn sie verheiratet sind, bevorzugen Minijobs. Da müssen nur wenige Stunden gearbeitet werden, so dass ausreichend Zeit für Familie und Kinder bleibt. Außerdem gibt es für solche Jobs steuerrechtliche Begünstigungen und sie ermöglichen eine hohe Flexibilität.

Experten warnen jedoch davor, sich über Jahre hinweg mit einem 400 bzw. 450 Euro Job über Wasser zu halten. Denn hier fehlt die spätere Rentenabsicherung, was insbesondere nach einer Scheidung oder bei drohender Arbeitslosigkeit zum Problem werden kann.

Zudem ergeben sich bei der Suche nach einer richtigen Arbeitsstelle selbst für gut ausgebildete Frauen erhebliche Nachteile, wenn sie jahrelang in einem Minijob tätig waren. Arbeitgeber halten solche Frauen dann für wenig attraktiv.

Minijobs auf dem Vormarsch - auch Ärzte arbeiten auf Geringverdienerbasis

Minijobs nehmen zu. Inzwischen sind sogar schon Ärzte davon betroffen. Innerhalb von elf Jahren hat der Anteil der Ärzte, die auf Geringverdienerbasis arbeitet enorm zugenommen und ist auf 6100 Ärzte gestiegen. Bei den Krankenschwestern arbeiteten im Jahr 2000 noch 19.600 auf Minijob-Basis, im Jahr 2011 waren es schon 54.600. Bei den Sprechstundenhilfen beträgt der Anteil 113.000 Helferinnen.

Während es sich bei den Ärzten meist um einen Nebenjob handelt, könnte es bei den Beschäftigten im Krankenhaus, oder in einer Arztpraxis auch um eine Aufspaltung mehrerer Tätigkeiten handeln.

Auch in Form des Freiberufs oder der freien Mitarbeit kann man sich etwas dazuverdienen...

Bessere Verdienstmöglichkeiten als Freiberufler oder freier Mitarbeiter

Unsere heutige Gesellschaft eröffnet viele Wege, wie die eigene Arbeitskraft gewinnbringend eingesetzt werden kann. So gibt es auch zahlreiche Freiberufler und freie Mitarbeiter, welche dank dieser Arbeitsform ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Doch wo hat man überhaupt die besseren Verdienstaussichten, so dass am Ende des Monats über mehr Geld verfügt werden kann? Um sich überhaupt über die Möglichkeiten des Einkommens bewusst zu werden, ist es zunächst einmal hilfreich, diese beiden Begriffe voneinander abzugrenzen.

Merkmale des Freiberufs

Ein Freiberuf ist eine selbstständige Tätigkeit, welche nicht der Gewerbeordnung unterworfen ist. Diese Trennung von der Gewerbeordnung hat einige Vorteile, welche sich auch direkt auf das Einkommen eines Freiberuflers auswirken. So muss beispielsweise kein Gewerbe gemeldet, keine Buchführung betrieben oder die Mitgliedschaft bei einer Kammer eingegangen werden.

Noch wichtiger ist aber die Tatsache, dass Freiberufler keine Gewerbesteuer zahlen müssen und so auch direkt Geld sparen. Eine genaue Definition des Freiberuflers fällt hingegen schwer.

So ist dieser eine Person mit hoher fachlicher Qualifikation, welche ihr Können und Wissen für die Allgemeinheit einsetzt. Den Freiberuflern werden deshalb beispielsweise

zugeordnet.

Merkmale der freien Mitarbeit

Ein freier Mitarbeiter ist hingegen jede Arbeitskraft, welche regelmäßig für nur ein Unternehmen tätig wird, ohne in dieses eingegliedert zu sein. So erfüllt man beispielsweise als Architekt regelmäßig Projekte für ein Unternehmen. Allerdings erhält man hierfür kein Gehalt, sondern lediglich eine Entlohnung für die Anfertigung des jeweiligen Projekts.

  • Freie Mitarbeiter haben deshalb den Vorteil, teils auf hohe Vergütungen für einzelne Unternehmungen hoffen zu können.
  • Gleichzeitig kann der eigene Arbeitsumfang selbst bestimmt und selbstständig gearbeitet werden.
  • Das bedeutet auch, dass freie Mitarbeiter stark vom jeweiligen Unternehmen und der derzeitigen wirtschaftlichen Lage abhängig sind.

So kann davon ausgegangen werden, dass es sowohl sehr ertragsreiche als auch kaum ertragsreiche Monate geben kann. Der Vergleich, welche dieser beiden Arbeitsformen denn nun die besseren Verdienstmöglichkeiten biete, ist pauschal natürlich nicht möglich. Dafür sind diese beiden Arten von Arbeitsverhältnissen einfach zu verschieden.

Allerdings besitzen Freiberufler in der Regel mehr Sicherheit, da ein festes Arbeitsverhältnis eingegangen werden kann, welches regelmäßige fixe Einnahmen verspricht. Freie Mitarbeiter können hingegen auf kurzfristige hohe Gewinne hoffen, welche nicht zuletzt auch stark an die eigenen Fähigkeiten und persönliche Belastungsfähigkeit geknüpft sind.

Viele Deutsche machen sich nebenberuflich selbständig

80 Prozent der Deutschen bevorzugen bei Nebenjob Selbstständigkeit

Brünette Frau mit strenger Brille, Rollkragen und zurückgebundenem Haar, dahinter rothaarige Frau in Bluse
serious business © Franz Pfluegl - www.fotolia.de

Besonders in den Zeiten der Wirtschaftskrise wollen sich viele Deutsche noch durch einen lukrativen Nebenerwerb etwas hinzu verdienen. Hier liegt die Selbständigkeit bei 80 Prozent der Befragten an erster Stelle, wobei als Hauptgrund eben das zusätzliche Geld lockt, aber auch eigene Verantwortung oder eine sogenannte "Selbstverwirklichung" stehen dabei im Vordergrund. Frauen erhoffen sich dadurch auch eine flexible Gestaltung des Berufs- und auch Privatlebens.

Nicht nur positive Meinungen

Es gibt aber auch kritische Stimmen, so bewerten etwa 70 Prozent eine Selbständigkeit als riskant und manche glauben auch, dass es kompliziert ist dies in die Tat umzusetzen, so dass die Selbständigkeit durch Abschaffung von Bürokratie und Steuervorschriften vereinfacht werden sollte, wie auch Professor Dietmar Harhoff, Vorsitzender des Instituts für Innovationsforschung, sagt.

Besonders viele in den neuen Bundesländern sind an einer Selbständigkeit interessiert. Auch hängt dies vom Alter ab, so würden 28 Prozent der bis zu 30 Jahren alten Beschäftigten sich selbständig machen, aber nur 15 Prozent der über 50-Jährigen.

Im Auftrag von dem Entrepreneurship Center der Ludwig-Maximilians-Universität in München und dem Direktvertriebsunternehmen Amway hat das Marktforschungsinstitut GfK diese zugrunde liegende Umfrage bei etwa 900 Personen durchgeführt.

Als Student kann es sich lohnen, eine Beschäftigung als Werkstudent einzugehen...

Hinweise zum Nebenjob im Studium

Neben der Möglichkeit, sich als Arbeitnehmer zusätzlich einen Job zu suchen, ist dies natürlich auch als Student möglich. Empfohlen wird in diesem Fall eine Beschäftigung als Werkstudent; dies hat den Vorteil, dass man keine Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zahlen muss.

Voraussetzungen, um als Werkstudent arbeiten zu müssen:

  • Es muss eine Einschreibung an einer Hochschule, Akademie oder Fachschule vorliegen
  • Während der Vorlestungszeit ist eine Arbeitszeit von maximal 20 Stunden wöchentlich erlaubt oder
  • Die Arbeit ist auf maximal zwei Monate im Jahr befristet oder
  • Die Arbeit wird ausschließlich in der Zeit der Semesterferien ausgeübt

Dabei ist zu beachten, dass der Werkstudent krankenversicherungspflichtig wird, sobald das Arbeitsentgelt über der Grenze der kostenlosen Familienversicherung liegt.

Alternativ bietet sich die geringfügige Beschäftigung (Minijob) mit Einkommensgrenze an, wie bereits oben beschrieben. Und schließlich gibt es die Möglichkeit der kurzfristigen Beschäftigung, welche bei maximal 70 Arbeitstagen oder drei Monaten liegt.

Attraktive Jobs für Studenten – wie lässt sich das Studienbudget aufbessern?

Studenten sitzen an Tischen, lernen, schreiben, Dozent oder Student steht vorne rechts mit Blöcken im Arm, Uni
casual student or teacher in a classroom © Andres Rodriguez - www.fotolia.de

Studieren ist teuer – in Zeiten von eng getakteten Bachelor-Programmen bleibt aber kaum Zeit zum Geldverdienen. Gerade am Anfang sollten Studenten sich nicht übernehmen. Später zählt bei der Jobwahl die Nähe zum eigenen Studiengebiet. Und auch die Einkommensgrenzen wollen beachtet sein.

Welche Jobs gibt es?

Ob Weihnachtsmann oder Kellnerin, Umzugshelfer oder Sprachlehrer – die Auswahl an Nebenjobs für Studenten ist riesig. In den studentischen Arbeitsvermittlungen kommen zudem Anfragen für kuriose Dienstleistungen herein: vom bezahlten Trauzeugen über den "Mystery-Shopper" bis zum Aktmodell für Zeichenkurse.

Während Studienanfänger meist jeden Job nehmen, den sie ergattern können, sollten höhere Semester wählerischer sein. Denn mit etwas Geschick kann der Studentenjob schon den Einstieg in das Berufsleben erleichtern. Lehramtsstudenten können sich etwa bei der Hausaufgabenhilfe an Schulen einen Namen machen, Medizinstudenten sammeln bei Nachtdiensten im Krankenhaus praktische Erfahrungen.

Wie hoch darf der Verdienst sein?

Allerdings: dem studentischen Nebenverdienst sind Grenzen gesetzt. Wer noch Kindergeld bezieht, darf nur 20 Stunden pro Woche arbeiten. Studenten, deren Krankenversicherung noch über die Eltern läuft, dürfen höchstens 385 Euro pro Monat verdienen. Und Bafög-Bezieher müssen ab 407 Euro brutto monatlich ihr Einkommen anrechnen lassen.

Es gibt unzählige Möglichkeiten, wenn es um die Auswahl eines Nebenjobs geht...

Die beliebtesten Nebenjobs

Nebenjobs verbessern das Einkommen oder sorgen bei Schülern und Studenten überhaupt erst dafür, dass man über ein eigenes Einkommen verfügt. Der Suchende hat in diesem Zusammenhang aber riesige Auswahlmöglichkeiten, nach was für einem Nebenjob sich umgesehen werden kann. Doch was sind überhaupt die beliebtesten Nebenjobs in Deutschland?

Kellner

Am beliebtesten sind hierzulande Kellnerjobs. Die Gründe hierfür sind vielfältig.

So sind viele Gaststätten einerseits auf Aushilfskräfte angewiesen, da es in diesem Gewerbe stets Stoßzeiten gibt, welche es zu bewältigen gilt. Gleichzeitig erfordert das Kellnern neben Geschick und Konzentration keine vorbereitende Ausbildung, weshalb es schnell erlernt und ausgeführt werden kann.

Putzfrau

Dem Kellnern folgt der Nebenjob als Putzfrau. Putzfrauen haben dabei in der Regel feste Termine bei verschiedenen Haushalten und sorgen dort innerhalb weniger Stunden für Ordnung. Dem zugerechnet werden auch Spezialkräfte für den Haushalt, welche beispielsweise nur das Bügeln übernehmen.

Schwarzarbeit im Haushalt

Ärger durch Schwarzarbeit im Haushalt? - Anmeldung bei der Minijob-Zentrale kann dies verhindern

Junge Frau mit Putzeimer, weißer Hintergrund
Hausfrau beim putzen © bilderbox - www.fotolia.de

Im Haushalt wird gerne mal eine Arbeitskraft eingestellt, die schwarz arbeitet und sich um Lebensmittel, Säuberungsmaßnahmen oder Pflege von Menschen kümmert. Man schätzt die Anzahl der Haushalte, die Schwarzarbeiter für solche kleine Dienste einstellen auf 3,6 Millionen. Selten werden diese Fälle aufgedeckt, wenn sie jedoch auffallen, können sie mit bis zu 5.000 Euro und einer Nachzahlung von Steuern und Sozialabgaben bestraft werden. Dabei lohnt es sich bei der Gefahr entdeckt zu werden nicht einmal. Ganz im Gegenteil.

Den Ärger durch ein einziges Formular vermeiden

Es gibt einen einfachen und nicht großartig bürokratischen Weg solche Bedienstete legal einzustellen. Dazu reicht ein Formular, das man bei der Minijobzentrale direkt online ausfüllen oder herunterladen kann, vollkommen aus.

Dabei ist lediglich darauf zu achten, dass die Tätigkeit zum Gelderwerb erdacht ist, man nicht die eigenen Kinder oder den Lebenspartner einstellen kann, es nicht um eine Gefälligkeitshandlung geht und es eine Tätigkeit in der Nähe des Haushaltes ist.

Insgesamt kommen vielleicht 14% des Geldes an die Minijob-Zentrale, aber bei der Steuererklärung kann man 20% des gezahlten Betrages von der Steuer abziehen. Sonst ist noch zu beachten, dass die Arbeitgeber auf diesem Wege gegen Unfälle der Arbeitnehmer abgesichert sind. Behandlungskosten werden ebenfalls übernommen.

Also lohnt es sich, sich bei der Minijobzentrale zu melden, insofern man im Haushalt ein Arbeitsverhältnis anstrebt.

Nachhilfelehrer

Den dritten Platz nimmt die klassische Nachhilfe ein, welche unter Schülern und Studenten gleichermaßen beliebt ist. Neben einem Auffrischen der eigenen Kenntnisse kann bei diesem Nebenjob auch auf vergleichsweise hohe Verdienstmöglichkeiten gehofft werden, da das Honorar insbesondere in Nachhilfegruppen hoch ausfällt.

Zeitungsausträger

Weniger lukrativ ist hingegen schon der Job des Zeitungsausträgers. Der vierte Platz der beliebtesten Nebenjobs ist dabei aber vor allem dann lohnenswert, wenn man die Zeitungen und Prospekte in Ballungszentren austrägt. So können die Exemplare schnell und ohne großen Laufaufwand verteilt werden, was dem eigenen Stundenlohn zu Gute kommt.

Kassierer

Platz fünf wird durch den Nebenjob des Kassierers repräsentiert. Diese müssen bei der Bewältigung der Aufgabe vor allem Konzentration und Kopfrechenfertigkeiten mit sich bringen, da es sonst leicht zu Fehlständen in der Kasse kommt.

Was man bei einer Nebenbeschäftigung beachten sollte

Wichtig ist, dass durch den Nebenjob die Hauptbeschäftigung nicht vernachlässigt wird

Nahaufnahme Zeitungstitel "Stellenmarkt" vor einem Computer oder Laptop zur Arbeitssuche
stellenmarkt © matttilda - www.fotolia.de

Viele Menschen suchen, aus verschiedenen Gründen, nach einer Nebenbeschäftigung. So sind die angebotenen sogenannten "Minijobs" eine lukrative Nebeneinnahme, denn der Arbeitnehmer braucht hierbei keine Sozialversicherungsbeiträge und Steuern bezahlen, weil die der Arbeitgeber pauschal entrichtet.

Was man bezüglich des Hauptjobs beachten sollte

Aber bevor man einen Nebenjob annimmt, muss man sich auch bei seinem eigentlichen Arbeitgeber die Freigabe einholen. Im Prinzip ist dies eigentlich kein Problem, aber es darf durch die Nebenbeschäftigung nur die Hauptarbeit nicht vernachlässigt werden, so dass beispielsweise ein Kellner-Job in den Abend- und Nachtstunden bestimmt nicht gerne aktzeptiert wird.

Auch kann man nicht bei einem Konkurrenzunternehmen einen Job annehmen und man muss auch auf die maximale tägliche Arbeitszeit achten, sowie kann man den eigentlichen Jahresurlaub nicht für die Ausübung eines Nebenjobs verwenden, denn der Urlaub soll ja der Erholung dienen.

Mehrere Minijobs?

Einen Minijob kann man im Prinzip auch mehrfach ausüben, aber nicht bei einem Unternehmen, doch sind ab der zweiten Beschäftigung dann die entsprechenden Beiträge zur Sozialversicherung fällig und auch Steuern zu entrichten. Rentner, die vorzeitig in Ruhestand gegangen sind, dürfen bis zu ihrem 65. Lebensjahr nur maximal bis 400 Euro monatlich hinzu verdienen.

Hinweise zu Midijobs

Die Hälfte der Minijobber ist zwischen 30 und 55 Jahre alt, wobei die meisten in der Gruppe der 40 bis 45-Jährigen zu finden sind. Zu den bekannten Minijobs, die also bis 400 Euro gehen, gibt es noch die "Midijobs" für einen Verdienst bis zu 800 Euro.

Hier gelten aber besondere Regeln. Wer einen Minijob hat, der besitzt im Prinzip die gleichen Rechte wie reguläre Arbeitnehmer, so hat man einen Anspruch auf Urlaub und eine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

Wenn ein Tarifvertrag Urlaubs- und/oder Weihnachtsgeld vorsieht, so besteht auch hier ein entsprechender Anspruch, doch darf in Summe der durchschnittliche Monatslohn die 400 Euro nicht übersteigen.

Wer eine Nebenbeschäftigung sucht, der sollte darauf achten, dass man vor der eigentlichen Arbeitsaufnahme keine irgendwelche Gebühren, beispielsweise Informationsmaterial oder auch Kurse, entrichten muss, denn hier ist meistens etwas faul an der Geschichte. Auch wenn nur eine gebührenpflichtige Telefonnummer als einzige Kontaktaufnahme angegeben wird und die Anschrift fehlt, sollte man besser die Finger vom Telefonhörer lassen.

Minijob ist nur selten das Sprungbrett zur Vollzeitbeschäftigung

Wie eine Studie, die im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellt wurde, zeigt, führt ein Minijob nur selten auch zu einer Vollzeitbeschäftigung.

Als im Jahr 2003 die sogenannten Minijobs, also die geringfügigen Beschäftigungen, eingeführt wurden, sollte im Prinzip dies ein Weg aus der Arbeitslosigkeit in das normale Berufsleben, mit normaler Lohnsteuer und Sozialabgaben, sein. Doch heute sieht die Realität anders aus, denn nur wenige der Frauen, die einen oder auch mehrere solcher Minijobs haben, schaffen es auch zu einer Vollzeitstelle.

Wie die Studie zeigt, gehen diese Frauen, wenn es sich nicht nur um eine Nebentätigkeit handelt, durchschnittlich sechseinhalb Jahre einer geringfügigen Beschäftigung nach. Aber nur 14 Prozent der Frauen, die dies als Hauptbeschäftigung ansehen, sind heute in Vollzeit beschäftigt. Weitere 26 Prozent arbeiten in Teilzeit mit wenigstens 20 Stunden pro Woche. Mehr als die Hälfte der früheren im Minijob beschäftigten Frauen haben aufgehört.

Bei der Studie vom Delta-Institut für Sozial- und Ökologieforschung wurden 2.000 Frauen befragt, die entweder noch im Minijob tätig sind oder früher einmal tätig waren.

Was man bei einem Zweitjob beachten sollte

Schwarze Tafel auf der mit Kreide "Vollzeit" und "Teilzeit" steht, "Vollzeit" wurde durchgestrichen
Vollzeit © Marco2811 - www.fotolia.de

Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg mitteilt, waren Ende 2012 in Deutschland etwa 2,66 Millionen Menschen in einem Zweitjob beschäftigt, weil das Geld aus der normalen Beschäftigung nicht ausreicht. So stieg in den letzten zehn Jahren die Zahl dieser Arbeitnehmer um das Doppelte auf 9,1 Prozent.

Doch sollte man, bevor man einen Zweitjob annimmt, sich von seinem Hauptarbeitgeber auch die Genehmigung dafür einholen, denn sonst könnte es vielleicht Probleme geben. Zwar ist man dazu nicht verpflichtet, doch wenn der Hauptarbeitgeber danach fragt, muss man dies auch beantworten.

Auf jeden Fall ist es nicht möglich, dass man für die Konkurrenz seines Arbeitgebers arbeitet und wenn die Haupttätigkeit unter dem Nebenjob leidet, denn dann kann der Hauptarbeitgeber den Zweitjob verbieten. Zudem ist auch nach dem sogenannten Zeitarbeitsgesetz die maximale wöchentliche Arbeitszeit zu beachten, die 48 Stunden beträgt. Auch im Urlaub ist eine zusätzliche Tätigkeit im eigentlichen Beruf nicht gestattet, denn der Urlaub soll ja der Erholung dienen.

Dagegen könnte beispielsweise für einen Büroangestellten ein Job im Urlaub als Kellner erholsam sein. Wer eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat, der darf aber nicht mehr als nur einen Minijob ausüben, wobei die Gehaltsgrenze bei maximal 450 Euro monatlich liegt. Wer zusätzlich noch einen Minijob hat, der muss dann dies zusammen mit seiner Haupttätigkeit versteuern, was aber auch bürokratischen Aufwand bedeutet.

Im letzten Jahr stiegen die Angebote für eine Teilzeitbeschäftigung weiter an

Junge blonde Frau liegt auf Boden mit Textmarker auf Zeitung, Jobsuche, Arbeitslosigkeit, sucht Jobangebote in Inseraten
searching for job © Marjan Veljanoski - www.fotolia.de

Wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg zeigt, gibt es in Deutschland immer Menschen, die in Teilzeit arbeiten. So hatten beispielsweise im Juni 2011 5,7 Millionen Menschen eine Teilzeitjob, das sind etwa 25 Prozent mehr als im Jahr 2006. Aber dieser Trend setzte sich auch im vergangenen Jahr fort, so waren bei den Neueinstellungen 18 Prozent ein Teilzeitarbeitsverhältnis.

Doch bei den Teilzeitjobs handelt es sich in den meisten Fällen um Stellen für Frauen, wobei die meisten dieser Stellen im öffentlichen Dienst oder im Gesundheitswesen angeboten werden. Aber auch im Einzelhandel, Verkehr und Gastgewerbe handelte es sich im letzten Jahr bei den Neueinstellungen zu 19 Prozent um Teilzeitjobs.

Dagegen werden beispielsweise in den Branchen, wo meistens Männer tätig sind, weniger Teilzeitarbeitsplätze angeboten, hier lag im Jahr 2012 der Prozentsatz bei unter fünf Prozent. Viele Personen, besonders Frauen, nutzen eine Teilzeitarbeit auch als Wiedereinstieg in den Beruf. Aber auch Personen, die sich nicht als arbeitslos gemeldet hatten und erwerbslos waren, haben im letzten Jahr eine Teilzeitbeschäftigung angenommen.

Von den sogenannten Langzeitarbeitslosen konnten zwölf Prozent eine Teilzeitbeschäftigung erhalten. Bei vielen Teilzeitangeboten handelt es sich aber auch um ein befristetes Arbeitsverhältnis. Zudem kann sich aber eine dauernde Teilzeitbeschäftigung später nachteilig auf die Rente auswirken, so dass es hier schnell zur "Altersarmut" kommen kann.

Bewerbung für einen Minijob - Darauf sollten Senioren achten

Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Passfotos, Stellenanzeigen in Zeitung
Schreiben für Bewerbung und Lebenslauf © bilderbox - www.fotolia.de

Wer in den Ruhestand gegangen ist, muss längst nicht an sieben Tagen in der Woche daheim bleiben. Immer mehr Senioren suchen sich einen 450-Euro-Job um weiterhin aktiv zu sein. Egal ob damit nur die Haushaltskasse aufgefüllt werden soll oder aber man im Alter noch eine produktive Arbeit verrichten möchte, spielt eigentlich keine Rolle.

Wenn man sich um einen Mini-Job als Senior bewerben möchte, gilt es auch hier selbstverständlich auf ein paar wesentliche Dinge zu achten. Pluspunkte hervorheben ist das A und O. bei einer Bewerbung um einen Mini-Job im Rentenalter sind Schulzeugnisse oder Arbeitszeugnisse uninteressant und müssen nicht den Unterlagen beigefügt werden.

Das Bewerbungsanschreiben sollte zeigen, weshalb man sich für die Stelle interessiert, welche Fähigkeiten man besitzt und das man durchaus noch sehr motiviert ist. Ein Lebenslauf ist zu empfehlen, in dem neben den persönlichen Daten, wie Name, Anschrift und Geburtstag unbedingt die Ausbildung angegeben werden sollte als auch die Arbeitsstellen. Hier ist darauf zu achten, dass die letzte Stelle zuerst genannt wird und man dann chronologisch in der Zeit zurück geht. Der Lebenslauf sollte nicht mehr als zwei Seiten umfassen.

Hat man in der jüngeren Vergangenheit Ehrenämter bestritten, so kann dies durchaus erwähnt werden. Denn das zeigt auf, dass man noch engagiert ist. Liegt das eigene Berufsleben schon etwas länger zurück, ist es zu empfehlen, eine zweite Person hinzuziehen. Dann kann gemeinsam an der Bewerbung gearbeitet werden und außerdem sehen vier Augen mehr als nur zwei.

Weitere Möglichkeiten der Nebenbeschäftigung

Dies sind die fünf beliebtesten Nebenjobs in Deutschland. Neben diesen Klassikern hat der Suchenden aber noch die Möglichkeit, viele weitere Angebote zu nutzen.

Den Möglichkeiten sind dabei fast keine Grenzen gesetzt. So können beispielsweise Produkte des eigenen Körpers als Samen- oder Blutspender verkauft werden, wohingegen genauso eine Heimarbeit mit dem Zusammenstecken von Kugelschreibern als Nebenjob denkbar ist. Zuletzt muss man sich bei der Auswahl auch noch schlicht die Frage stellen, ob man lieber unterhaltsamen und interessanten Nebenjobs nachgehen will oder ob nicht doch der Verdienst ausschlaggebend ist.

Shopping-Events im Wohnzimmer - Beraterin als Nebenberuf

Die Unternehmen sind inzwischen draufgekommen, dass ihre Artikel in den heimischen vier Wänden deutlich besser verkauft werden, als wenn man dazu ein Geschäft aufsuchen muss. So sind Wohnzimmer-Partys der große Renner, auf denen man Plastikgefäße, Unterwäsche, Bücher und Co. kaufen kann.

Inzwischen kann man unzählige Produkte im Wohnzimmer kaufen. Dazu muss jemand sein Wohnzimmer zur Verfügung stellen und Freundinnen zur Shopping-Party einladen.

Je nachdem, welche Produkte vorgestellt werden, wird dann gemeinsam gekocht, es werden Häppchen gereicht, man erhält Tipps zur Anwendung der Produkte, kann Kleidungsstücke anprobieren usw.

Ausbildung und Bezahlung

Geleitet wird eine Wohnzimmer-Party von einer speziellen Beraterin, die sich umfassend mit den jeweiligen Produkten auskennt. Dazu erhält diese im Vorfeld diverse Schulungen, plant mit den Kundinnen die Termine für die Partys und verkauft dort die Waren.

Zusätzlich wirbt diese Beraterin auch noch neue Berater und bildet diese teilweise auch aus. Bezahlt werden die meisten Beraterinnen auf Provisionsbasis, das heißt je mehr Produkte auf den Homepartys verkauft werden, desto höher sind die monatlichen Provisionen.

Vor- und Nachteile dieses Nebenjobs

Der Vorteil dieses Nebenjobs ist, dass man ihn sehr gut mit einem evtl. Hauptberuf kombinieren und ihn auch trotz Familie ausführen kann. Die Partys finden in der Regel abends und/oder am Wochenende statt, so dass auch eine Vollzeitmutter dieser Tätigkeit nachgehen kann.

Viele Beraterinnen empfinden aufgrund der wohnlichen Atmosphäre in den Wohnzimmern ihren Arbeitsplatz deutlich angenehmer als ein Arbeitsplatz in einem Büro. Meist wird auch ein freundschaftlicher Umgangston gepflegt, der für das Kaufverhalten der Kundinnen natürlich von Vorteil ist.

Der Nachteil dieses Nebenjobs besteht darin, dass die meisten Unternehmen kein festes Gehalt bezahlen. Verkauft man nichts oder nur wenig, so fallen die Provisionen entsprechend niedriger aus. Ist man also auf die Einnahmen angewiesen, kann dieser Nebenjob vielleicht ungeeignet sein.

Wer die Ausbildung zur Beraterin eines bestimmten Produktes abgeschlossen hat, kann sich seine Termine frei einteilen und bei gutem Geschäft sogar hauptberuflich tätig werden. Zusätzlich stehen Aufstiegsmöglichkeiten zur Verfügung, wenn man regelmäßig viele Produkte verkaufen kann.

Nebenjob Callcenter - Voraussetzungen

Das Arbeiten in einem Callcenter kann oftmals auch als Nebenjob ausgeführt werden. Allerdings werden die Arbeitnehmer in einem Call Center mit ganz bestimmten Herausforderungen konfrontiert, welchen nicht jeder gewachsen ist. Doch wer ist eigentlich für den Job in einem Callcenter geeignet, so dass die Arbeit effektiv und zufriedenstellend bewältigt werden kann?

Offenheit

Extrovertierte Menschen haben es in der Regel leichter, erfolgreich in einem Callcenter zu arbeiten. So geht es bei den Gesprächen häufig auch darum, auf den Anrufer zuzugehen und komplexe Thematiken zu erklären.

Empathie

Darüber hinaus sollte ein gewissen Maß an Empathie mitgebracht werden. Sobald sich nämlich in den Anrufer hineinversetzt werden kann, lassen sich auch Probleme leichter diskutieren und damit lösen.

Sprache und Stimmqualität

Mindestens ebenso wichtig sind zudem die Stimmqualität und die sozialen Kompetenzen, Gespräche angenehm und doch bestimmt zu gestalten und zu lenken. Für den Job im Callcenter sind demnach Menschen geeignet, welche eine klare und deutliche Aussprache bei angenehmer Stimmlage haben. Zudem sollten Grundlagen der Gesprächsführung sicher beherrscht werden, so dass beispielsweise stets das richtige Sprachregister ausgewählt wird.

Fachwissen

Letztlich sollte sich noch mit der Materie ausgekannt werden, welche Gegenstand der Arbeit des Unternehmens ist. Schließlich werden häufig Fragen über diese Angebote in den Gesprächen gestellt werden. Der Arbeitnehmer in einem Callcenter sollte sich demnach mit grundlegenden Informationen und aktuellen Entwicklungen innerhalb der Branche und des Unternehmens vertraut machen, bevor die Stelle angetreten wird.

Insgesamt ist bei Weitem nicht jeder für den Nebenjob in einem Callcenter geeignet. Werden allerdings die genannten Kriterien weitestgehend erfüllt, kann sich darauf eingestellt werden, dass die Jobbewältigung keine größeren Probleme bereitet.

Auch für den Job im Callcenter benötigt man gewisse Voraussetzungen
Auch für den Job im Callcenter benötigt man gewisse Voraussetzungen
Schnelles Geld durch bezahlte Umfragen? Tipps und Hinweise

Das Internet bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, ein kleines Nebeneinkommen zu erschließen, indem einem Nebenjob online nachgegangen wird. Dies wäre beispielsweise bei bezahlten Umfragen der Fall, für welche oftmals geworben wird. Doch versprechen bezahlte Umfragen das schnelle Geld und welche Tipps und Hinweise sollte man beachten, um den eigenen Gewinn zu maximieren?

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass bezahlte Umfragen weder für ein schnelles noch für ein lukratives Einkommen sorgen. Stattdessen handelt es sich hierbei um einen Markt, auf welchem sich nicht nur viele Betrüger und zwielichtige Anbieter tummeln, sondern wo auch die Verdienstmöglichkeiten äußerst gering ausfallen.

Nichtsdestotrotz ist es aber natürlich möglich, sich mit der Hilfe von bezahlten Umfragen ein kleines Nebeneinkommen zu sichern. In diesem Fall ist es aber dann wichtig, einige Tipps und Hinweise zu beachten, damit der maximale Gewinn erzielt werden kann.

Auf Seriosität achten

So ist es zunächst einmal wichtig, sich für einen seriösen Anbieter zu entscheiden, bei welchem dann die Umfragen ausgeführt werden. Solch seriöse Anbieter lassen sich durch Testportale im Internet finden. Hier ist allerdings auch darauf zu achten, dass es sich bei der Seite tatsächlich um ein solches Testportal handelt und nicht etwa um eine Werbeplattform, welche sich lediglich als Testportal ausgibt.

E-Mail-Account anlegen

Des Weiteren ist es wichtig, einen eigenen E-Mail-Account für die Anmeldung beim Umfragebetreiber zu erstellen. Hierdurch können E-Mails, welche mit der Nebentätigkeit in Verbindung stehen, leichter erkannt und gefiltert werden, was wiederum ein effektiveres Arbeiten erlaubt. Zudem entgeht man so der Gefahr, dass bald viele Spam-Mails im eigenen E-Mail-Postfach landen.

Darüber hinaus muss sich nicht für einen Anbieter entschieden werden. Stattdessen kann sich bei vielen Anbietern gleichzeitig angemeldet werden, welche als seriös eingestuft werden. So ist sichergestellt, dass es stets verfügbare Umfragen gibt und keine Leerlaufzeiten auftreten.

Daneben kann es sinnvoll sein, spezielle Browser-Plugins zu installieren, welche die Arbeitsprozesse optimieren. Diese erlauben beispielsweise eine automatische Anmeldung beim jeweiligen Anbieter, was wiederum Zeit und damit auch Geld spart.

Auf vollständiges Profil achten

Ferner ist es essentiell, bei jedem erstellten Account auch das Profil vollständig auszufüllen. Schließlich sind die Marktforscher oftmals auf der Suche nach bestimmten Zielgruppen.

Sobald die Umfrageteilnehmer dann dieser Zielgruppe entsprechen, sind die Marktforscher auch bereit, mehr für deren Antworten zu zahlen. Mit dem Ausfüllen des Profils stellt man als Teilnehmer demnach sicher, auch an lukrativen Umfragen teilnehmen zu können.

Ehrlichkeit zahlt sich aus

Letztlich ist es noch wichtig, die Umfragen stets ehrlich und aufmerksam zu beantworten. Viele Marktforscher bauen nämlich Fangfragen in ihren Fragenkatalog ein.

Hierdurch sollen Teilnehmer enttarnt werden, welche die Fragen nach dem Zufallsprinzip und ohne ein genaues Lesen beantworten. In einem solchen Fall geht nicht nur das Geld für die aktuelle Umfrage verloren, sondern es kann auch sein, dass man für zukünftige Umfragen eines Marktforschers ausgeschlossen wird.

Es gibt also viele Möglichkeiten, einen Nebenjob auszuführen - doch wo findet man die besten Angebote?

Möglichkeiten, einen Nebenjob zu finden

Die Ausübung eines Nebenjobs ist nicht nur für Schüler und Studenten interessant. Stattdessen kann eine solche Tätigkeit auch bei bereits Berufstätigen dafür sorgen, dass mehr Einnahmen erzielt werden und ein höherer Lebensstandard gesichert wird. Doch welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, einen geeigneten Nebenjob zu finden?

Die Suche im Internet

Die heutzutage wohl beste Orientierungshilfe, auf welche sich Personen, die nach einem Nebenjob suchen, stützen können, ist wohl das Internet. So hat man auf dieser Plattform eine Vielzahl von Möglichkeiten, nach Ausschreibungen zu suchen und sich auch selbst aktiv auf die Suche zu begeben.

Dabei kann man sich einerseits auf spezielle Jobportale konzentrieren. Bei diesen lassen sich nicht nur bundesweit branchenspezifische Jobs filtern.

Vielmehr lassen viele solche Portale auch das zielgerichtete Suchen nach Nebenjobs innerhalb der eigenen Region zu. So erhält man im Idealfall eine Vielzahl von Angeboten, wonach man mit den jeweiligen Anbietern direkt Kontakt aufnehmen kann.

Daneben bieten Jobportale häufig aber auch die Option, selbst aktiv werden zu können und eine entsprechende Anzeige zu schalten. In einem solchen Fall gibt man seine Randdaten und Interessen an und kann dann darauf hoffen, dass ein Arbeitgeber mit einem in Kontakt tritt.

Die Suche in der Zeitung

Neben diesem modernen Medium kann sich aber auch auf die klassische regionale Zeitung bei der Nebenjobsuche verlassen werden. So verfügen sowohl Tageszeitungen als auch regionale und teils kostenlose Wochenendzeitungen zumeist über einen Stellenmarktteil, welcher auch Nebenjobs nicht vernachlässigt. Eine solche Suche hat den Vorteil, dass man in der Regel nur auf aktuelle und seriöse Angebote stößt.

Umhören im Bekanntenkreis

Nebenjobs werden in vielen Fällen aber auch durch soziale Beziehungen und spontane Bewerbungen erlangt. Der Suchende kann sich demnach einfach mal im Bekanntenkreis umhören, ob denn vielleicht jemand eine entsprechende unbesetzte Stelle wüsste.

Bei der Firma nachfragen

Daneben kann man aber auch einfach selbst die Initiative ergreifen und sich bei einem Unternehmen melden, ohne dass dieses speziell nach einer Aushilfskraft sucht. So zeigt man Initiative und Engagement, was den ersten Eindruck positiv beeinflusst.

Insgesamt ist die Suche nach dem geeigneten Nebenjob in den meisten Fällen kein schweres Unterfangen. Werden nämlich all diese Quellen gemeinsam genutzt, dann dürfte man schon nach kurzer Zeit auf eine Reihe von Angeboten stoßen, für welche sich dann nur noch beworben werden muss.

Bei der Suche sollte man aber aufpassen, dass man nicht auf ein unseriöses Angebot hereinfällt...

Seriöse Nebenjobangebote erkennen

Nebenjobs bieten einen attraktiven Nebenverdienst zur eigentlichen Haupttätigkeit. Allerdings tummeln sich auf diesem Stellenmarkt auch eine Vielzahl von unseriösen Anbietern.

Insgesamt sollte man auf der Suche nach einem Nebenjob stets aufmerksam sein und allen Angeboten zunächst einmal kritisch gegenüberstehen, um im Endeffekt auch tatsächlich von diesem Arbeitsverhältnis profitieren zu können. Doch wie findet man überhaupt einen sicheren und seriösen Anbieter, damit die Arbeitskonditionen passen, die Entlohnung gesichert ist und man sich nicht selbst in einer rechtlichen Grauzone bewegt?

Vorsicht bei Angeboten, die eigene Investition voraussetzen

Zunächst einmal ist von jeder Art Angebot Abstand zu nehmen, bei welchem man zunächst selbst etwas investieren muss. Viele Internetportale versprechen beispielsweise hohe Gewinnsummen oder einen lukrativen Nebenverdienst, sobald eine bestimmte Summe überwiesen oder ein spezielles Produkt erworben wird. In den allermeisten Fällen handelt es sich hierbei schlicht im Betrug, weshalb sich auf derartige Jobangebote überhaupt nicht erst eingelassen werden sollte.

Möglichkeit einer persönlichen Kontaktaufnahme

Des Weiteren erkennt man einen seriösen Nebenjob an der Art der Kontaktaufnahme und weiteren Kommunikation. Hat man die Möglichkeit, direkt mit dem Arbeitgeber in Form eines Vorstellungsgespräches zu sprechen, so weist dies generell auf ein vertrauenswürdiges Angebot hin. Zwielichtige Anbieter bevorzugen hingegen eine unpersönliche Form der Kommunikation, was vor allem beim E-Mail Verkehr, aber auch bei Telefonaten der Fall wäre.

Die Suche nach anderen Mitarbeitern

Darüber hinaus können einem aber auch andere Mitarbeiter leicht Infos darüber liefern, ob es sich denn um einen seriösen Anbieter handelt. Bei betrügerischen Unternehmen wird zumeist darauf geachtet, dass man nichts über weitere Mitarbeiter erfährt und dementsprechend auch nicht oder nur schwer mit diesen in Kontakt treten kann.

Einschätzung seriöser Quellen

Bei der Suche nach einem geeigneten und vertrauenswürdigen Anbieter sollte sich zudem nur auf Quellen und Seiten verlassen werden, welche selbst als seriös eingeschätzt werden. Abstand sollte man hingegen von Angeboten nehmen, welche entweder auf fragwürdigen Plattformen erscheinen oder eher an übertriebene Werbemaßnahmen als an eine Stellenausschreibung erinnern. So sind vor allem jene Anbieter zu meiden, welche mit den größten Verdienstmöglichkeiten oder undurchsichtigen Konzepten werben.

Vorsicht bei Heimarbeitsangeboten

Letztlich sind vor allem noch Angebote kritisch zu hinterfragen, bei welchen die Arbeit von zu Hause aus oder am PC bewältigt werden kann. Nicht nur, dass sich hier viele Betrugsfälle finden würden. Stattdessen bieten auch seriöse Anbieter zumeist nur sehr schlechte Arbeitskonditionen hinsichtlich des Stundenlohns an. Weitere Informationen zum Thema Heimarbeit finden Sie hier.

Jobsuche - Meiden sie leichte Nebentätigkeiten

Gefaltete Zeitungen mit den Bereichen Beruf und Karriere für die Arbeitssuche
Karriereplanung © Eisenhans - www.fotolia.de

Wenn man in der Wochenzeitung nach Stellenangeboten sucht, wird man schnell auf Angebote aufmerksam, die mit Stellenbeschreibungen wie "leichte Nebentätigkeit" werben und am besten noch "top bezahlt" werden. Vor solchen Ausschreibungen sollte man sich lieber in Acht nehmen, denn oft verbirgt sich dahinter eine Falle.

Die Verbraucherzentrale in Sachsen-Anhalt warnt alle Arbeitssuchenden vor Abzocken die sich hinter solchen Stellenanzeigen verbergen. Meist müssen die Arbeitswilligen zunächst Zahlungen für angebliche Seminare und Fortbildungen leisten ohne das sich dahinter überhaupt eine Aussicht auf einen Arbeitsplatz verbirgt. Es wird empfohlen unseriösen Angeboten, die mit ähnlich vielversprechenden Aussagen locken, möglichst aus dem Weg zu gehen und niemals im Voraus Zahlungen zu leisten. Wer bereits auf eine solche Abzocke hereingefallen ist, soll sich nicht davor scheuen Anzeige zu erstatten.

Traumjob in Aussicht? So erkennen Sie unseriöse Angebote

Wenn Zeitungen oder Jobangebote im Internet mit hohen Verdienstmöglichkeiten und geringem Arbeitsaufwand locken, sollte Vorsicht geboten sein. Nicht jede Anzeige ist seriös, so Experten. Gerade bei Stellenangeboten für Nebenjobs sollten Verbraucher skeptisch sein.

Ganz sicher unseriös sind Angebote, bei denen der Jobsuchende Vorkasse leisten muss. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Arbeit zwar von zu Hause aus vom Computer gemacht werden kann, dafür aber teure Softwareprogramme benötigt werden. Bei anderen Stellenausschreibungen muss der Bewerber sich erst Bücher und anderes Lehrmaterial kaufen um tätig werden zu können.

In der Regel hören die Bewerber später nichts mehr von den potentiellen Arbeitgebern und das investierte Geld ist verloren.

Grundinformationen und Hinweise zu Nebenjobs

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Young woman putting notes into a piggy bank © Yuri Arcurs - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: Businesswoman with office IP telephone © Africa Studio - www.fotolia.de

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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