Mobbing ist ein zunehmendes Problem am Arbeitsplatz. Eine gute Möglichkeit, Mobbing-Konflikte zu lösen, ist die Mediation.
Der Begriff Mediation stammt aus dem Lateinischen und bedeutet Vermittlung. Dabei handelt es sich um ein vermittelndes Gespräch, das auf freiwilliger Basis stattfindet, um einen Konflikt zu lösen. Im Laufe des Verfahrens versucht ein Mediator, ein Vermittler, zusammen mit den Konfliktparteien, eine Lösung zu finden, um den Streit beizulegen.
Unter Mobbing versteht man das systematische Diskriminieren, Anfeinden oder Schikanieren von Arbeitnehmern durch andere Arbeitnehmer oder Vorgesetzte. Die Betroffenen leiden häufig unter einer deutlichen Einschränkung ihrer Lebensqualität. Darüber hinaus kann es auch zu gesundheitlichen Problemen kommen.
Mithilfe einer Mobbingmediation sollen die Konflikte unter den Streitparteien gelöst werden. Um zu vermitteln, kann entweder ein kompetenter Mitarbeiter aus dem betreffenden Unternehmen oder ein externer Fachmann wie ein Psychologe eingesetzt werden. Wie lange eine Mediation dauert, ist von Fall zu Fall verschieden. Manchmal reicht ein einziges Treffen aus, um den Streit zu schlichten. In anderen Fällen kann sich das Verfahren auch über einen längeren Zeitraum hinziehen.
Das Besondere an der Mediation ist, dass es weder einen Kläger noch einen Beklagten gibt. Grundvoraussetzung für den Erfolg des Vermittlungsgespräches ist allerdings der Wille aller Beteiligten, eine Einigung zu erzielen. Nur wenn die Konfliktparteien auch wirklich bereit sind, den Streit zu beenden, kann die Mediation funktionieren.
Viele große Unternehmen sind von den Vorzügen der Mobbingmediation so überzeugt, dass sie dieses Verfahren verstärkt zur Lösung von innerbetrieblichen Konflikten nutzen. Dagegen kommt sie in kleineren Unternehmen deutlich seltener zur Anwendung.
Die Mediation hat gegenüber Entscheidungen von Vorgesetzten oder gar gerichtlichen Auseinandersetzungen einige Vorteile. Dazu gehört, dass am Ende des Verfahrens kein Urteil steht, durch das eine der beiden Parteien brüskiert wird. Stattdessen unterzeichnet man eine gemeinsame Erklärung. In dieser Erklärung bekräftigt auch der Mobber seine Bereitschaft, zur Verbesserung der Situation beizutragen.
Darüber hinaus erfährt man auch etwas über die Motive des Mobbers, wodurch möglicherweise sogar Verständnis für dessen Handeln entsteht.
Zu den Besonderheiten der Mobbingmediation gehört auch die Vorphase. Dabei werden Einzelgespräche mit den Konfliktparteien geführt, um das eigentliche Mediationsverfahren vorzubereiten. In den Gesprächen klärt man, wie sich eine Situation schaffen lässt, die für alle Beteiligten erträglich ist. Außerdem wird vereinbart, dass weitere Mobbing-Handlungen unverzüglich unterbleiben.
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Mobber mit ihren eigenen Waffen schlagen! Nie wieder Opfer: 20 bewährte Strategien, wie man subtile Angriffe erf...
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