1. März 2011
In Büchern und dem Internet existieren zahlreiche Vorlagen für Lebensläufe. Allerdings mangelt es diesen Vorlagen natürlich an Individualität, weshalb diese noch lange nicht die optimale Fassung für den jeweiligen Arbeitgeber darstellen. Doch worauf muss man achten, wenn man den Lebenslauf situationsbedingt anpassen will, damit das Ganze nicht nur wie eine langweilige Massenbewerbung wirkt?
Einen Lebenslauf anzupassen bedeutet natürlich zunächst einmal, diesen nach jenen Kriterien zu erstellen und einzureichen, welche der Arbeitgeber fordert. Wird beispielsweise um einen ausführlichen Lebenslauf gebeten, dann sollte die tabellarische Standardform natürlich auch in das gewünschte Format übertragen werden.
Neben diesem Beachten von formalen Kriterien sind aber auch die sogenannten variablen Elemente des Lebenslaufs entscheidend, um wirklich beim jeweiligen Arbeitgeber positiv auffallen zu können. Hierunter versteht man all jene Aspekte des eigenen Lebenslaufs, welche nicht zwingend genannt werden müssen, in bestimmten Fällen aber eine Rolle spielen können.
In diesem Zusammenhang können zunächst einmal alle Arten von Arbeitsverhältnissen genannt werden. Dies können beispielsweise Nebenjobs, Praktika, Volontariate und Ferienjobs sein. Ein solcher Job sollte aber natürlich nur dann Erwähnung finden, wenn dieser auch Erfahrungswerte vermitteln konnte, welche in der angestrebten Branche von Bedeutung sind. Bewirbt man sich beispielsweise für ein Modeunternehmen, dann braucht nicht auf einen Ferienjob auf dem Bau eingegangen werden, welcher schon ein Jahrzehnt zurückliegt. Hat man hingegen auch nur einen Monat in einem Betrieb der Textilindustrie zugebracht, dann sollte dies erwähnt werden, selbst wenn dieser Einsatz viele Jahre zurückliegt.
Aber auch private Interessen und Hobbys können dabei helfen, den Lebenslauf zu individualisieren und interessant zu gestalten. Bei diesem variablen Element des Lebenslaufs sollte man sich ebenso die Frage stellen, was der Arbeitgeber der jeweiligen Branche denn gerne erfahren und hören würde. Hobbys, welche Bereiche des Arbeitslebens anschneiden sind dabei ebenso von Vorteil wie Sportarten. Erstere zeigen, dass man sich tatsächlich für die Materie interessiert und auch bereit ist, sich in der eigenen Freizeit intensiver mit dieser zu befassen. Das Hobby Sport lässt wiederum auf eine vitale und gesunde Arbeitskraft schließen, welche dem Leben mit Freude an der Bewegung begegnet.
Insgesamt kann ein Lebenslauf leicht situationsbedingt angepasst werden, solange man bereit ist, relevante private Informationen preiszugeben und Interesse am jeweiligen Unternehmen zu demonstrieren.
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