8. Februar 2011
Bei Jobhoppern handelt es sich um Menschen, die sich nie lange in einem Arbeitsverhältnis befinden, sondern regelmäßig den Arbeitgeber und damit auch das Arbeitsumfeld wechseln. Solche Jobhopper sind dabei bei vielen Firmen gern gesehen. Doch was sind die Gründe, weshalb viele Arbeitgeber gerne auf freiberufliche Jobhopper setzen und diese dementsprechend auch einstellen?
Zunächst einmal werden Jobhopper seitens der Arbeitgeber oft als intelligent und anpassungsfähig eingestuft. Schließlich müssen sich solche Arbeitskräfte ständig an neue Gegebenheiten anpassen und auch permanent neue Kompetenzen erlernen, um im jeweiligen Arbeitsumfeld bestehen zu können. Ständiges Lernen mit regelmäßigen neuen Erfahrungen sorgt dafür, dass den Jobhoppern schlicht auch hohe geistige Fähigkeiten zugeschrieben werden.
Des Weiteren gehen viele Arbeitgeber davon aus, dass Jobhopper nur deshalb so häufig die Arbeitsstelle wechseln, um Karriere zu machen. Menschen, denen eine Karriere wichtig ist, legen dabei in der Regel auch ein hohes Maß an Engagement und Ehrgeiz an den Tag. Jobhopper gelten deshalb als zielstrebig und motiviert, weshalb diese nicht nur selbst starke Leistungen vollbringen, sondern oftmals auch das Arbeitsumfeld positiv beeinflussen können.
Darüber hinaus schätzen Arbeitgeber Jobhopper häufig auch als sehr selbstbewusst ein. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, da solche Arbeitnehmer ständig lernen müssen, mit neuen Menschen umzugehen, sich jedes Mal aufs Neue beweisen müssen und selbst aus einem Arbeitsvertrag austreten, bevor es zu einer Kündigung kommt. Darüber hinaus tragen allein schon die zahlreichen Erfahrungswerte aus verschiedenen Unternehmen dazu bei, dass Jobhopper in vielen Fällen über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein verfügen.
Letztlich nehmen viele Personalchefs freiberufliche Jobhopper auch nur aufgrund der Gewissheit auf, dass diese ohnehin bald wieder die Arbeitsstelle wechseln werden. Sollte sich die Einstellung demnach als ein Fehler erweisen, dann kann die Unternehmungsleitung darauf vertrauen, dass der Jobhopper ohnehin bald nicht mehr der eigenen Belegschaft angehört.
Insgesamt gibt es demnach eine Reihe von Faktoren, weshalb freiberufliche Jobhopper ein hohes Ansehen in vielen Firmen genießen. Man darf allerdings nie vergessen, dass viele Personalchefs Jobhoppern aber auch mit gemischten Gefühlen gegenüberstehen und nicht immer gewillt sind, derartig orientierte Arbeitnehmer einzustellen. Das Jobhopping kann demnach nicht zwangsweise mit einem Qualifikationszuwachs gleichgesetzt werden und birgt in jedem Fall ein hohes Maß an Unsicherheit.
Als Rekruiter fuer eine internationale Firmengruppe moechte ich kurz anmerken, dass ich Jobhopper nicht weiter beruecksichtige.
Der fin...
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