Die Gründung des eigenen Unternehmens ist ein Start ins Ungewisse. So ist selbst die beste Geschäftsidee kein Garant dafür, dass das Unternehmen expandiert und finanziell erfolgreich ist. Doch was sollte man tun, sobald man feststellt, dass es finanziell alles andere als gut läuft?
Zunächst einmal sollte man sich im Klaren darüber sein, dass schnell gehandelt werden muss. Wirtschaftliche Ereignisse treten häufig mit einer gewissen Verzögerung ein. Das Feststellen von weniger Einnahmen und mehr Ausgaben bezieht sich dementsprechend auf Vorgänge, die bereits Wochen oder Monate zurück liegen. Darüber hinaus machen sich Veränderungen in den meisten Fällen auch erst mit einer gewissen Verzögerung bemerkbar. Steigert man beispielsweise die Werbemaßnahmen, kann nicht davon ausgegangen werden, dass am gleichen Tag die Kundenströme steigen. Vielmehr agiert man zeitlich versetzt und indirekt, weshalb schnelles Handeln bei finanziellen Problemen eine große Bedeutung hat.
Prinzipiell gibt es drei Möglichkeiten, wie mit finanziellen Problemen umgegangen werden kann.
Einerseits kann man überhaupt nichts unternehmen und darauf vertrauen, dass sich der Erfolg von selbst einstellt und sich die Situation in naher Zukunft verbessern wird. Diese Option kann dann Sinn machen, wenn man sich z.B. gerade in der Nebensaison befindet und darauf vertraut, dass die Hauptsaison die erwünschten Einnahmen sichert.
Alternativ kann man sich bei finanziellen Engpässen aber auch der Geschäftsplanung widmen und diese überdenken. So können oftmals Fehler im System erkannt und adäquat auf die negative wirtschaftliche Lage reagiert werden. Gleichzeitig kann man in diesem Zusammenhang noch versuchen, den eigenen finanziellen Spielraum durch die Aufnahme eines weiteren Kredits zu vergrößern. Dabei sollte man sich dann aber auch Gedanken machen, warum das Unternehmen derzeit scheitert und die gefundenen Gründe durch das Einleiten entsprechender Maßnahmen beseitigen.
Die letzte Option ist die sofortige Geschäftsauflösung, welche auch dann vorgenommen werden kann, wenn eigentlich noch finanzielle Spielräume bestehen. Diese erweist sich dann als sinnvoll, sobald man davon ausgeht, dass keine Besserung der Lage zu erwarten ist, selbst wenn man gegen diese Krise gezielt vorgehen sollte. Der Vorteil dieses frühen Ausstiegs liegt dabei auf der Hand. So kann noch Kapital gerettet und eine Insolvenz verhindert werden, so dass man das Unternehmenskapital dem Privatvermögen zufließen lassen kann.
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14.03.13 | |
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12.03.13 | |
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07.06.11 | |
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03.12.10 | |
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