Ehrenamtliche Tätigkeit

Ein Ehrenamt beschreibt Freiwilligenarbeit ohne Entgelt

Die ehrenamtliche Tätigkeit fällt in den Bereich des öffentlichen Amtes. Die Arbeit des Ehrenamtes ist freiwillig und nicht auf Entgelt ausgerichtet; in manchen Fällen besteht jedoch eine Aufwandsentschädigung. Beispiele für Bereiche der ehrenamtlichen Tätigkeit sind Kirchen, Hilfsorganisationen, Vereine oder Verbände.

Junge Frau hält Katzenbaby in den Händen, hinter ihr Labradorwelpe
Girl with cat and dog © kristian sekulic - www.fotolia.de

Besonders an Weihnachten und anderen höheren Feiertagen sieht man sie durch die Gegend flitzen: freiwillige Helferlein, die sich für diejenigen einsetzen, denen es nicht so gut geht. Eine ehrenamtliche Tätigkeiten wird deshalb als ehrenamtlich bezeichnet, weil sie nicht entlohnt wird. Man geht einer solchen Beschäftigung also allein aus der Ehre, ein guter Mensch zu sein, heraus nach. Bestenfalls natürlich nicht nur am Heiligen Abend.

Einsatzorte

Die meisten sozialen Einrichtungen könnten ohne freiwillige Helfer nicht existieren. Das gilt besonders für diejenigen Bereiche, in denen der Staat sich mit seiner Unterstützung stark zurückhält.

Tierpflege

Vor allem wenn es um Tiere geht, spielt ehrenamtliche Tätigkeit daher eine große Rolle. Es braucht viele gute Seelen, um den Vierbeinern ein angenehmes und einigermaßen behütetes Leben zu ermöglichen. So kümmern sich die Helfer beispielsweise in Tierheimen um die Neuankömmlinge, die von ihren Besitzern einfach ausgesetzt wurden. Die Tiere müssen nicht nur gefüttert, gepflegt und untergebracht werden, sie brauchen auch Zuwendung und Gesellschaft.

Darüber hinaus fällt immer etwas an, was erledigt oder repariert werden muss. So müssen beispielsweise regelmäßig Futterkonserven von Spendern eingesammelt und die Unterkünfte der Tiere in Ordnung gehalten werden.

Alten- und Kinderheime

Aber auch dort, wo der Staat Zuschüsse gewährt und soziale Einrichtungen finanziert, sind ehrenamtliche Helfer unerlässlich. Sie decken all die Bereiche ab, die zwar nicht unbedingt notwendig, für die Betroffenen jedoch unverzichtbar sind.

So werden beispielsweise zahlreiche Altenheime aus der Gemeinschaftskasse finanziert, diese Gelder reichen jedoch nur aus, um die Insassen gesundheitlich zu versorgen. Die Seele bleibt dabei häufig auf der Strecke. An diesem Punkt kommen die ehrenamtlichen Helfer ins Spiel. Sie besuchen die Bewohner regelmäßig, um ihnen vorzulesen oder sich einfach mit ihnen zu unterhalten. Sie erledigen außerdem Botengänge und sorgen dafür, dass sich niemand alleine fühlt.

Ähnlichen Bedarf nach ehrenamtlicher Hilfe gibt es auch in Kinderheimen, Obdachlosenhäusern und all den anderen Einrichtungen, die sich um Menschen in Not kümmern.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zur ehrenamtlichen Tätigkeit

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