18. Januar 2011
Im Falle einer Berufsunfähigkeit ist kaum eine Unterstützung seitens des Staates zu erwarten. Es dürfte sich demnach lohnen, auch private Vorsorge im Rahmen einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu betreiben. Doch was sollte man rund um Berufsunfähigkeitsversicherungen wissen, um nicht nur den idealen Anbieter auszuwählen, sondern auch später optimal von den angebotenen Leistungen zu profitieren?
Vor Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung sollte man natürlich zunächst einmal die Anbieter vergleichen. Ein solcher Vergleich ist dabei leicht mit entsprechenden seriösen Internetportalen möglich, welche lediglich mit einer Suchmaschine aufgesucht werden müssen. Daneben widmen sich auch viele Finanzzeitschriften regelmäßig diesem Thema, so dass man auch in den Printmedien häufig auf diese Thematik stoßen kann. Derartige Tests beurteilen die Versicherer dann beispielsweise hinsichtlich der Beitragszahlungen und Leistungen, welche im Rahmen der Berufsunfähigkeitsversicherung geboten werden. Daraufhin kann man unter den besten Anbietern eine Entscheidung fällen, mit wem ein Vertrag eingegangen werden soll.
Des Weiteren sollte aber auch die genaue Vertragsart beachtet werden, welche bei einem Anbieter abgeschlossen wird. Dabei gilt als Faustregel, dass alleinstehende Männer eher auf eine separate Berufsunfähigkeitsversicherung setzen sollten. Es wird nämlich insgesamt so in der Regel weniger gezahlt als mit einer Kombiversicherung, bei welcher beispielsweise eine Risikolebensversicherung mit im Vertrag integriert ist. Frauen bietet sich hingegen zumeist eher ein Kombinationstarif an, welcher sich vor allem im Falle einer Familie lohnt.
Auf was bei der Anbieterwahl auch geachtet werden sollte, auf was aber nur wenige Tests Wert legen, ist die sogenannte Nachversicherungsgarantie. Bei dieser handelt es sich um das Recht des Versicherten, auch später noch die möglichen Rentenbeiträge durch Mehreinzahlungen erhöhen zu können, ohne dass es zu einer erneuten Überprüfung des Gesundheitszustands kommt. Wird dies nicht beachtet, dann kann in vielen Fällen keine Erhöhung des Beitragssatzes wirksam gemacht werden, da der Gesundheitszustand seitens des Anbieters nicht als hierfür ausreichend befunden wird.
Zuletzt sollte man beim Ausfüllen des Antragsbogens darauf achten, dass alle Angaben sicher der Wahrheit entsprechen. Vielleicht mag die Angabe zweifelhafter Werte nicht sofort auffallen. Sollte es aber im Ernstfall zu einer Überprüfung früherer Angaben kommen und festgestellt werden, dass falsche Angaben gemacht wurden, kann die komplette Versicherungsleistung entfallen.
Hier gibt es einige kritische Aussagen zur BU-Versicherung:
http://www.unser-finanzsystem.de/versicherungen/berufsunfahigkeitsv...
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