Die Arbeitsweise des Arbeitnehmers hat einen entscheidenden Einfluss auf das nachfolgende Arbeitsergebnis. Sie entscheidet über die Leistungsmenge und die Leistungsqualität. Nur wer effektiv arbeitet, kann beste Ergebnisse erzielen.
Die Arbeitsweise ist eine nicht messbare Größe, die sich in Worten schwer beurteilen lässt. Hinzu kommt, dass jeder Mensch eine eigene Arbeitsweise entwickelt, die nicht unbedingt schlechter als andere Methoden sein muss, nur weil sie vom Üblichen abweicht.
Einige Arbeitnehmer behalten selbst im größten Chaos den Überblick. Andere räumen ständig ihren Schreibtisch auf und finden das Gesuchte dennoch nicht.
Sofern die Arbeitsergebnisse den Arbeitgeber überzeugen, wird er seinen Mitarbeitern ein gewisses Maß an Individualität hinsichtlich ihrer Arbeitsweise zusprechen. Andere Arbeitnehmer dürfen sich allerdings nicht beeinträchtigt fühlen.
Die Arbeitsweise des Einzelnen hängt aber nicht nur vom Typ des Arbeitnehmers ab. Die Auffassungsgabe, die Entscheidungsfindung und das Suchen nach neuen Lösungen tragen ebenfalls zu einer effektiven Arbeitsweise und dementsprechend zu Höchstleistungen bei. Die Motivation des Arbeitnehmers dürfte ebenfalls von großer Bedeutung für die Arbeitsweise sein.
Die Arbeitsweise eines Mitarbeiters muss nicht jeden Tag dieselbe sein. Unter anderem hängt sie von seiner Belastungsfähigkeit ab. Wer selbst bei stärkstem Arbeitsanfall den Überblick behält, hat größere Chancen auf überzeugende Arbeitsergebnisse.
Mitarbeiter mit einer sehr guten Arbeitsweise werden im Arbeitszeugnis folgende Formulierung lesen können: Herr X ist in der Lage, auch äußerst schwierige Aufgabenstellungen direkt zu erfassen und findet sofort die richtigen Lösungen. Er ist auch bei stärkstem Arbeitsanfall seinen Aufgaben jederzeit gewachsen.
Wer eine gute Arbeitsweise an den Tag legt, wird mit folgenden Aussagen bewertet: Herr X übersieht auch schwierige Zusammenhänge und findet innerhalb kurzer Zeit zu einer Lösung. Er ist jederzeit auch stärkerem Arbeitsanfall gewachsen.
Mitarbeiter mit einer befriedigenden Arbeitsweise finden sich in neuen Situationen zurecht und können auch schwierige Zusammenhänge erfassen. Sie sind einem starkem Arbeitsanfall gewachsen.
Zur Beurteilung der Arbeitsweise muss der Arbeitgeber also unterschiedliche Ausgangssituationen betrachten. Es kommt nicht nur auf die Auffassungsgabe und die Organisation des Einzelnen an, sondern auch auf die jeweiligen äußeren Umstände, nach denen die Bewertung erfolgt.
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03.02.12 | |
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17.11.11 | |
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28.04.10 | |
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