Forum zum Thema Arbeitsvertrag

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Unzureichend beantwortete Fragen (16)

Markus
Gast
Markus

Krankmeldung bei kompliziertem Arbeitsvertrag

Einen guten Morgen Zusammen,
Ich habe einen Arbeitsvertrag von 42 std/Woche. Es werden aber immer nur von Mo-Fr 40 Std geleistet. Dies ist so, da wir alle 4 Wochen Samstags Dienst haben und die fehlenden 8 Std dadurch nachholen. So weit so gut. Nun ist es aber so, dass wenn man sich in der Woche, wo man diesen Samstag Dienst hat, sich krank meldet, (einschließlich Samstag) man den dann die Woche darauf direkt nachholen muss. Dazu kommt, dass man dann in 3 Wochen seinen regulären Samstags Dienst wieder hat um in dem Rhythmus zu bleiben. Ist das normal oder entstehen mir da nicht eigentlich + std? Ich muss ja auch nicht, den Mo-Fr nachholen, da ich ja eine AU hatte. Ich danke euch, für eure Antworten und wünschen einen schönen Sonntag

Mitglied 135790 ist offline - zuletzt online am 08.06.19 um 21:28 Uhr
135790
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Hmm....

Wenn Mo-Fr 40 Stunden geliestet sind und Du diese Krank gewesen bist, werden ganz normal 40 Stunden gewertet, ohne + oder -.

Wenn du den Samstag nachholen musst, müsstest du 2 Stunden (wegen der Krankheit) gutgeschrieben bekommen. ((8 Std. : 4 Samstage) = 2 Stunden

Besser sähe es aus, wenn ihr ein Zeiterfassungssystem habt, welche
Mo-Fr 8 Stunden Soll Zeit hat und Sa 2 Stunden, sodass du eben 3x 2 Stunden - machst und dann bei einem Samstag alles ausgleichst.

Etwas verwirrend das ganze, am besten du Fragst einfach jemanden, der schon länger im Betrieb ist :-)

Markus
Gast
Markus

Das Problem ist , ich bin mit am längsten da :-) Das andere ist ja, wenn ich z.b Mitte des Monats offiziell Samstags Dienst habe und die komplette Woche ( einschließlich ) den Samstag ausfalle, ich für 6 Tage eine AU habe. Darauf die Woche, wenn man wieder Diensttauglich ist, muss man den sofort nachholen. Dann hat man aber nicht wieder 4 Wochen Ruhe sondern nur 3. Also muss man trotz AU, diesen Samstag immer nachholen. Das ist das, was ich nicht verstehe, ob das so normal ist.

Moderator Tom92 ist offline - zuletzt online Heute um 01:06 Uhr
Tom92
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@ Markus

Hmmm ..., also wenn du für 6 Tage, also auch an dem Samstag, an dem du Dienst hattest, eine AU hattest, müsstest du eigentlich nicht am nächsten Samstag "nacharbeiten" müssen. Mit den 6 Tagen AU müssten doch deine 42 Stunden in der Woche, für diesen Monat abgedeckt sein.
Aber so wirklich kenne ich mich da nicht aus, evtl. solltest du da mal jemanden fragen, der sich mit "Arbeitsrecht" auskennt und was genau in deinem Arbeitsvertrag steht, wissen wir auch nicht. Wenn es nicht anders geht, dann vielleicht bei der Gewerkschaft oder einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht nachfragen.

Diese Antwort wurde von einem Moderator bearbeitet.

Mitglied Rice ist offline - zuletzt online am 15.06.19 um 10:22 Uhr
Rice
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@Markus

Meines Wissens nach ist das unzulässig. Du kannst dich an die "Angestelltenhilfe" wenden (einfach googeln) und dich da beraten lassen.

Ungekannte92
Gast
Ungekannte92

Wirksame Klausel?

Hallo ich habe folgendes in meinem Arbeitsvertrag stehen. Das bedeutet doch das er mich einsetzen kann wo er will und ich dafür auch umziehen muss oder? Ist das so wirksam wie es im vertrag steht?

Er verpflichtet sich, auch andere Arbeiten auszuführen – auch an einem anderen Ort -, die seinen Vorkenntnissen und Fähigkeiten entsprechen. Dies gilt, soweit dies bei Abwägung der Interessen des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers zumutbar und nicht mit einer Lohnminderung verbunden ist.

Mitglied Joe3 ist offline - zuletzt online am 13.06.19 um 14:54 Uhr
Joe3
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Völlig i.O.

Ja, die Vertragsklausel ist völlig i.O. Solche Formulierungen sind durchaus üblich. Ein Umzug ist zumutbar.

Eki
Gast
Eki

Firma dicht - was nun?

Hallo,

ich habe letzten Monat einen neuen Vollzeitjob als LKW Fahrer aufgenommen. Mein Vertrag hat am 17.9 begonnen. Am 21.9 mussten die anderen Fahrer und ich die Arbeit niederlegen, weil unser Vorarbeiter dies zu uns gesagt hat. Unser Chef hängt wohl in irgendeiner kriminellen Sache drin und sitzt jetzt in U-Haft. Leider ist niemand, aber auch wirklich niemand mehr in der Firma der uns sagen kann was ich bzw wir tun können. Seit dem 21.9 sitze ich zuhause rum und weiss nicht weiter. Das Jobcenter kann mir auch gerade nicht weiterhelfen und sagte mir ich soll mir rat vom Anwalt holen. Ich habe schon eine neue Stelle gefunden wo ich sofort anfangen könnte, aber dann könnte ich Probleme bekommen weil ich dann zwei Arbeitsverträge habe (Aussage vom Jobcenter). Eine Kündigung schreiben macht ja jetzt so keinen Sinn, da ja wie gesagt niemand in der Firma sitzt. Wie komme ich jetzt aus dieser Sache raus? Bin für jede Hilfe dankbar. LG

Mitglied IAnders ist offline - zuletzt online am 25.05.19 um 21:49 Uhr
IAnders
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Damit eine Kündigung rechtswirksam ist muss derjenige welcher kündigt Vorschriften einhalten zB die eigene Anschrift und die vom Arbeitgeber richtig schreiben oder auch die Kündigung handschriftlich unterschreiben.
Wenn im Büro niemand ist um die Kündigung entgegen zu nehmen ist das nicht dein Problem.
Zur Sicherheit solltest du vielleicht ein Einwurfeinschreiben wählen, da es ja niemanden gibt der den Eingang des Einschreiben quittieren kann.

David
Gast
David

Unbefristeten Vertrag noch nicht erhalten, soll ich mich bewerben?

Hallo,

seit fast 2 Jahre arbeite ich im Gesundheitsamt. Am 30.09 läuft mein Vertrag aus. Der Vertrag läuft über eine Zeitarbeitsfirma. Jetzt will der Landkreis/das Gesundheitsamt mich übernehmen und mir einen unbefristeten Vertrag geben. Mitte Juni hat das Personalamt mir gesagt, ich kann den Vertrag Mitte September, also in 2 Wochen unterschreiben. Es soll alles klar sein, der Vertrag soll wohl schon durch alle Gremien durch sein. Mein Chef hat jetzt auch nichts negatives gesagt, er geht davon aus, dass ich hier bleibe. Nur mach ich mir Gedanken. Bald ist September und ich habe noch nichts neues gehört.

Ende Juni habe ich mich sicherheitshalber arbeitssuchend gemeldet.

Jetzt die Frage, soll ich mich noch in den restlichen 4 Wochen woanders bewerben oder abwarten? Danke für die Antworten.

LG

Mitglied Susi97 ist offline - zuletzt online am 22.09.18 um 04:21 Uhr
Susi97
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Ich würde mich bewerben, es schadet ja nicht. :-)

Ezzey
Gast
Ezzey

Arbeitsvertrag Vollzeit / Arbeitgeber lässt nur noch Teilzeit arbeiten trotz Vollzeitvertrag

Hallo,

Ich habe einen Vollzeitvertrag auf 45/Woche. Dann nach einigen Monaten habe ich mit der Ex Chefin (die ist jetzt weg) mündlich abgesprochen dass ich erstmal eine zeitlang nur 32/Woche arbeiten möchte weil ich meinen Führerschein gemacht habe. So nun möchte ich eigentlich wieder auf Vollzeit zurück aber da jetzt in der Arbeit kaum was los ist wollen die das nicht. Jetzt ist die Frage kann der Chef das überhaupt machen? 2Frage wäre : ich war 1 woche krank da hat er einfach stunden reduziert obwohl ich damals diese 32/woche ausgemacht hatte.

Ist das überhaupt möglich das alles so zu machen?
Ich möchte auch das Unternehmen verlassen aber will keine Sperre dann bekommen,also müsste mich ja der Arbeitgeber kündigen wenn er mich nicht in Vollzeit arbeiten lassen will oder?


Mfg

Mitglied 135790 ist offline - zuletzt online am 08.06.19 um 21:28 Uhr
135790
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Mündliche Verträge, egal wo ist schon mal ein sehr grober fehler.
Niemand kann sich dort auf die jeweilige Aussage stützen, da die Beweise fehlen.
Die Vollzeitstelle muss dir der AG nur anbieten, wenn er wieder Bedarf hat.
Anders gilt es wenn du Schwanger gewesen wärst, da hättest du das Recht auf eine Vollzeitstelle, wenn du vorher eine hattest.

Wenn du deinen Arbeitgeber verlassen möchtest, solltest du dir erst etwas anderes suchen, hast du diese Stelle Fest (Vertrag unterschrieben) kannst du beim jetzigen AG kündigen.
Wenn du selber kündigst, hast du keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld für die erster paar Monate.

Mitglied Joe3 ist offline - zuletzt online am 13.06.19 um 14:54 Uhr
Joe3
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Auch mündliche geschlossene Verträge sind gültig, das ergibt sich schon aus der Tatsache, daß Du ja schon einige Zeit mit reduzierter Stundenzahl gearbeitet hast und der AG das akzeptiert hat.
Ein Recht, wieder in Vollzeit zurückzukehren gibt es nicht, es wäre gut gewesen, wenn Du das vorher schon gewußt hättest.
Kündige erst, wenn Du eine neue Stelle gefunden hast.

Mitglied RedBaron ist offline - zuletzt online am 03.07.18 um 07:29 Uhr
RedBaron
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Darf mein Arbeitgeber das wissen?

Guten Tag,
ich habe heute morgen meinen Ausbildungsvertrag von meinem zukünfitgen Arbeitgeber zugesendet bekommen. Beiliegend ist ein Dokument was ich unterschreiben soll.

Erklärung

1. Hiermit erkläre ich (mein Name) dass ich weder Sympatisant noch Anhänger des Gedankengutes von L. Ron Hubbard bin, noch nach der Technologie von L. Ron Hubbard arbeite, noch in dieser Technologie geschult wurde.

2. Ich verpflichtee mich, während meines Anstellungsverhältnisses bei der (mein zukünftiger Arbeitgeber) keine Seminare und/oder Kurse nach der Technologie von L. Ron Hubbard zu besuchen und diese Technologie weder anzuwenden, zu lehren oder in sonstiger Weise zu verbreiten. Auch werde ich nicht an Befragungen teilnehmen, in deren Verlauf hypnoseähnliche Techniken eingesetzt werden.

3. Ich erkläre, dass ich weder Mitglied der International Association of Scientologists (IAS), der World Institute of Scientology Enterprises (WISE) oder einer anderen Scientology-Organistation bin.

4. Ich erkläre hiermit ausdrücklich mein Einverständnis, dass meine persönlichen Daten bezüglich einer Mitgliedschaft bei der Scientology-Organisation und ihrer Tarnorganisation geprüft werden dürfen.

5. Ich erkenne an, dass die Abgabe einer wissentlich falschen Erklärung in den Punkten 1 bis 3 die (mein zukünftiger Arbeitgeber) zu einer fristlosen Kündigung meines Vertragsverhältnisses berechitgt.

PLZ Ort, (Datum)

Unterschrift


Meine Frage ist, muss ich das unterschreiben?

Informationen zu mir:
Alter: 19 Jahre
Ausbildung: Mechatroniker
Ich bin Atheist und kein Mitglied der Scientology bewegung, aber ich bin aus Prinzip dagegen solche informationen an zu geben.

LG Redbaron

Mitglied Joe3 ist offline - zuletzt online am 13.06.19 um 14:54 Uhr
Joe3
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Du mußt nicht

Wenn Du keinen Wert auf die Ausbildungsstelle legst, mußt Du nicht unterschreiben.
Ich kann die Firma gut verstehen, daß sie mit diesen Scientologen nichts zu tun haben will.

Mitglied Eischi ist offline - zuletzt online am 06.07.18 um 12:24 Uhr
Eischi
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Ist ja mal heftig, was er verlangt. scheint aber klare regeln zu haben und es ist fair, dir diese bedingung vorab zu erfahren.

Mitglied Joe3 ist offline - zuletzt online am 13.06.19 um 14:54 Uhr
Joe3
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In unserem Unternehmen wird da auch bei der Einstellung danach gefragt. Wenn man die Ideologie dieser Sekte kennt, kann man die Einstellung der Firma gut nachvollziehen. Wir hatten sogar mal einen Fall, wo ein Mitglied dieser Sekte innerhalb des Unternehmens während der Arbeitszeit "Missionierung" betrieben hat. Es kam dann zu einer außerordentlichen Kündigung.

Mitglied 135790 ist offline - zuletzt online am 08.06.19 um 21:28 Uhr
135790
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Ganz alltäglich sind solche schriften bestimmt nicht, aber der AG wird das vorher schon geprüft haben, ob sie so etwas zur Unterschrift seinen AN aushändigen dürfen.
Hatten wohl mal eine schlechte Erfahrung mit einem Mitarbeiter.

Mitglied Sebl79 ist offline - zuletzt online am 14.02.18 um 16:40 Uhr
Sebl79
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25 Tage Urlaub bei einer 40 Stunden-Woche

Hallo, ich möchte bei meinem Chef nach mehr Urlaub fragen. Ich arbeite von Montag bis Freitag von 09:00-18:00 Uhr, davon eine Stunde Pause. Ich hatte immer mind. 30 Tage Urlaub. Hat jemand einen Tipp für ein gutes Argument?

Mitglied elmoo ist offline - zuletzt online am 22.11.17 um 10:15 Uhr
elmoo
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Argumente sammeln

Hey Sebl79,

die Frage lautet: Was für Argumente hast du auf deiner Seite?
Wie lange bist du denn schon im Unternehmen und in welcher Abteilung bist du tätig?

Mitglied Angelo ist offline - zuletzt online am 07.01.18 um 01:51 Uhr
Angelo
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Kommt wohl auf Deine Position in Deiner Firma an, d.h. wie lange arbeitest Du dort schon? Kann ein anderer Mitarbeiter Deinen Job problemlos übernehmen? usw.

Arbeitsrechtlich sind 25 Tage völlig ok.. Der Mindesturlaub beträgt 20 Tage/Jahr - ausgehend von einer 5 Tage Woche.

Mitglied Peick92 ist offline - zuletzt online am 16.11.17 um 23:58 Uhr
Peick92
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Weihnachtsgeld im Vertrag

Hallo
Ich habe eine Frage bezüglich dem Thema Weihnachtsgeld. In meinem Vertrag sind mehrere Punkte aufgelistet aus denen ich nicht schlau werde.

§ 5 Sonstige Leistungen

(1) Der Arbeitnehmer erhält eine Sonderzahlung/Weihnachtsgratifikation in Höhe eines Bruttomonatsgehalts oder in Höhe von .......... €, die/das mit der Gehaltsabrechnung für .......... abzurechnen und auszuzahlen ist.

(2) Bei einer Beschäftigungsdauer von weniger als 12 Monaten in einem Geschäftsjahr wird die Sonderzahlung/Weihnachtsgratifikation pro rata gezahlt.

(3) Die Sonderzahlung/Weihnachtsgratifikation ist eine freiwillige Leistung und begründet auch bei mehrmaliger Gewährung keinen Rechtsanspruch für die Zukunft.

Jetzt ist die Frage steht mir Weihnachtsgeld zu? Ich bin seit dem 1.12.2016 bei der Gesellschaft beschäftigt und wollte natürlich im letzten Jahr nicht nach fragen.

Wenn ich das richtig verstehe habe ich einen Anspruch auf ein Bruttomonatsgehalt oder etwa nicht ?

Schonmal Danke für eure Hilfe.

Mitglied elmoo ist offline - zuletzt online am 22.11.17 um 10:15 Uhr
elmoo
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Hey Peick92,

also gesetzlich hast du keinen Anspruch darauf. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber nicht verpflichtet ist dir Weihnachtsgeld zu zahlen. Es sei denn, du hast einen Tarifvertrag. Dann ist er daran gebunden. Ist das bei dir der Fall?
Es gibt da noch die betriebliche Übung. Die besagt, dass bei wiederkehrenden Zahlungen des Arbeitgebers wie z.b. Weihnachtsgeld 3 Jahre in Folge, ein Verpflichtung der Zahlung entsteht. Das gemeine daran ist nur, dass man theoretisch nach 2 Jahren die Zahlung einstellt und so der Verpflichtung entgeht, im kommenden Jahr zahlen zu müssen...
Am besten, man fixiert es deutlich im Vertrag.

Beste Grüße

ArnoldGold
Gast
ArnoldGold

Muster für einen Arbeitsvertrag - welche Formulierungen sind die Richtigen?

Moin,
ich will demnächst ein eigenes Unternehmen eröffnen und dies ist natürlich ziemlich stressig. Jetzt habe ich noch erfahren, dass man bei Arbeitsverträgen bestimmte Formulierungen verwenden muss. Außerdem muss man diese, dann auch noch, von einem Fachmann überprüfen lassen, damit es keinen ärger gibt?! Stimmt das! Und wenn ja, kennt jemand eine Möglichkeit, wo man Musterarbeitsverträge finden kann?
Wäre euch für Antworten sehr dankbar!

Mitglied sonaz40 ist offline - zuletzt online am 19.02.16 um 16:18 Uhr
sonaz40
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Verträge

Es gibt Muster für Arbeitsverträge, darin sind alle Klauseln korrekt aufgeschlüsselt. Individuelle Anforderungen an den Arbeitnehmer können zusätzlich in diesen Musterverträgen festgehalten werden.

Mitglied wstrick ist offline - zuletzt online am 08.09.15 um 09:34 Uhr
wstrick
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Verträge sollte man trotzdem von einem Anwalt prüfen lassen. Die vorgedruckten Verträge enthalten Klauseln und Bestimmungen, die nicht unbedingt für den Betrieb, den man betreibt, relevant sind.

Gb
Gast
Gb

Teilzeitvertrag 51 Std/Monat

Hallo ich fange am 4. eine neue Teilzeitstelle im Büro an. Arbeitszeit 51 Std/Monat . Zur Arbeitszeit war abgemacht ca 2-4 Tage die Woche zu je 3-4 Std.
Jetzt steht aber im Vertrag :Arbeitszeit Montag - Freitag ! Bedeutet das er verlangt dass ich mo-fr arbeite?
Und Urlaub : 20 Tage
Heißt das der Urlaub wird abgezogen nur für die Tage an denen ich arbeiten würde oder wird dann komplett eine Woche angezogen ?
Würde mich sehr über Antworten freuen :)

Pepita
Gast
Pepita

Ich würde an Deiner Stelle lieber den Arbeitgeber fragen. Egal, wer hier was schreibt, eine sichere Antwort kann Dir nur Dein Chef geben. Auch wenn hier sicher keiner mit Absicht etwas falsches schreibt. Ganz sicher macht es sogar einen guten Eindruck, wenn Du Deinen Chef fragst, weil Du damit zeigst, dass Du Dir Gedanken machst, nicht einfach alles hinnimmst und selbstbewußt genug bist, Dich an ihn zu wenden und das Problem anzusprechen.

Pepita

Jasymel2510
Gast
Jasymel2510

Kann man Urlaubstage mit Pausen abgelten???

Hallo, ich habe heute meinen Arbeitsvertrag erhalten und war schon kurz davor zu unterschreiben, als mir der Abschnitt Jahresurlaub nicht ganz richtig erschien. Mein zukünftiger Chef schreibt im Vertrag:

Der Arbeitnehmer habe Ansruch auf 25 Werktage Urlaub. Aber nur 15 Urlaubstage stehen ihm zur Verfügung und werden vergütet. Mit der Begründung, das die restlichen 10 Tage täglich über die 10 Minuten Pause mit der Monatsabrechnung ausbezahlt, abgegolten werden.

Nun würd ich gern mal wissen ob das rechtlich auch richtig ist und er das einfach so machen kann??? Denn ich habe noch nie gehört, das man Urlaubstage von den Pausen abziehen kann.

Ich danke für jede hilfreiche Antwort und hoffe Ihr könnt mir helfen!!!

Moderator Kermit ist online
Kermit
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@Jasymel

Nein, ich bin mir sicher, dass das nicht rechtens ist. Damit würde er das Bundesurlaubsgesetz aushebeln. Darin ist festgelegt:

§ 3 Dauer des Urlaubs
(1) Der Urlaub beträgt jährlich mindestens 24 Werktage.
(2) Als Werktage gelten alle Kalendertage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind.

Dass Urlaubstage mit Pausenzeiten verrechnet werden, habe ich noch nie gehört und halte ich für nicht gesetzeskonform.

Jasymel2510
Gast
Jasymel2510
Kann man Urlaubstage mit Pausen abgelten???

Vielen Dank, für die schnelle Antwort.

Ich wollte nur hinzufügen, dass es sich hier um einen Teilzeitjob handelt aber sicherlich trotzdem nicht recht fertigt.

Leider habe ich zu diesem Thema bei Google nichts erfahren können.

Mir bleibt wohl nichts anderes übrig den zukünftigen Chef vor Vertragsabschluss darauf anzusprechen und versuchen auf einen grünen Nenner zu kommen.

Mitglied MikeCH70 ist offline - zuletzt online am 14.10.13 um 20:25 Uhr
MikeCH70
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Würde ich nicht unterschreiben

Ich kenne das deutsche Gesetz nicht, hier in der Schweiz hängt die Pause vom Arbeitseinsatz ab. Nach soundsoviel Stunden hat man ein Anrecht auf soundsolange Pause.

Falls Du kein Anrecht auf eine Pause hast, dann sag Deinem Chef Du arbeitest lieber durch und nimmst die vollen Ferien.

Hasan Koc
Gast
Hasan Koc

Arbeitsvertrag abgelaufen

Meine sechsmonatige Arbeitsvertrag ist abgelaufen, aber seit drei Tagen arbeite ich weiterhin. Habe ich Recht auf einen unbefristigen Arbeitsvertrag? Wenn ja nach welchen Paragraf?

Mitglied 135790 ist offline - zuletzt online am 08.06.19 um 21:28 Uhr
135790
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...

Du solltest auf jeden Fall einen neuen Vertrag unterschreiben, denn sonst hast du nichts in der Hand.
Nicht dass dich deine Firma dann hier umsonst arbeiten lässt.

Klaus
Gast
Klaus

Zusatzklausel Nachtrag Arbeitsvertrag

Kann mann eine solche Zusatzvereinbarung ohne weiteres unterschreiben oder eher nicht?
______________
Der Mitarbeiter überträgt der Firma ....... das ausschließliche, zeitlich, räumlich und inhaltlich unbeschränkte Nutzungs- und Verwertungsrecht für alle etwaigen nach Urheberrecht schutzfähigen Arbeitsergebnisse, die der Mitarbeiter während der Dauer seines Anstel-lungsverhältnisses, während seiner Arbeitszeit oder, sofern sie Bezug zu seiner arbeits-vertraglichen Aufgaben haben, auch außerhalb seiner Arbeitszeit erstellt.

Mitglied klausi ist offline - zuletzt online am 12.10.14 um 12:31 Uhr
klausi
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Hallo Klaus,

...solange du als Angestellter etwas für deinen Arbeitgeber entwickelst, stehen ihm dafür die Urheberrechte zu, da du während der Entwicklungszeit von ihm entlohnt worden bist - für besondere Leistungen kannst du ggf. eine Prämie erhalten. Des weiteren kann der AG von dir erwarten, dass du, während du für ihn tätig bist keine "Betriebsgeheimnisse" an Mitbewerber weiterverkaufst. Die Erwartungen deines AGs aus der Zusatzvereinbarung ist also durchaus nachvollziehbar.
Anders wäre es, wenn du freiberuflich tätig wärst. Dann könntest du dir die Urherberrechte persönlich sichern und beliebig verkaufen. Da würdest du aber auch alle Pflichten und Risiken eines Unternehmers tragen.
Lieben Gruß
Klausi

Mitglied klausi ist offline - zuletzt online am 12.10.14 um 12:31 Uhr
klausi
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Nachtrag :

Diese Verpflichtungen, die du gegenüber deinem Arbeitgeber hast, gelten auch nach deinem Ausscheiden aus der Firma weiter. Solltest du also kündigen oder gekündigt werden und Entwicklungsprojekte deiner Firma dann weitervermarkten wollen, musst du mit Unterlassungsklagen und Schadenersatzforderungen rechnen.
Klausi

Arbeitsvertrag
Gast
Arbeitsvertrag

Ausschluss einer ordentl. Kündigung vor Vertragsbeginn

Hallo!
Ein Arbeitgeber, bei dem ich nie angefangen habe zu arbeiten, hat unter "Beginn des Arbeitsverhältnisses" den Wortlaut: " Vor Beginn des Arbeitsverhältnisses ist eine ordentliche Kündigung ausgeschlossen."
Weiter heißt es in diesem Vertrag:"Beendigung des Arbeitsverhältnisses": "Für den Fall einer Kündigung vor Vertragsbeginn verpflichtet sich XY eine Vertragsstrafe in Höhe eines halben Gesamtmonatseinkommens zu zahlen".
Der Anwalt dieses Unternehmens hat Klage vor Gericht erhoben, da ich der Aufforderung des Anwalts zu zahlen, nicht nachkam.
Meine Rechtsberatung sagte zu diesem Fall, diese Forderung verstöße gegen das Sittengesetz. und ist sittenwidrig.
Außerdem unterscheidet der Passus gar nicht, WER von den Parteien kündigt.

Wie sehen die Chancen in diesem Fall für mich aus? was meint ihr?

Lysa
Gast
Lysa
@arbeitsvertrag

Hi
Du hast sehr gute chancsen das zu gewinnen.
Das ist wirklich sitten wiedrig und in so nem fall gehört der arbeitgeber einfach nur verklagt.
Er darf bei einer kündigung kein geld von dir einbehalten selbst wenn du ihn beklaut hast müsste er dir dein geld bis zum tag deiner kündigung auszahlen.
Ich geb dir den tipp geh deinen alten arbeitgeber ruhig an damit du dein recht bekommst hat nur vorteile für dich :-).
Das wird schon viel glück.
Lg

Wesentlicher
Gast
Wesentlicher

Arbeitsvertrag kündigen

Gute Tag!

Ich arbeite seit gerademal 2 monaten in einem verpackungsbetrieb.
Am anfang fand ich die arbeit auch noch ganz ok aber mittlerweile hängt es mir einfach nur noch zum hals heraus und auch mein chef geht mir total auf die nerven.
Der chef ist auch mein hauptproblem. Er ist sehr streng, rechthaberisch und sogar furchteinflössend.
Deshalb traue ich mich nicht auf ihn zuzugehen um ihm klarzumachen, dass ich dort nicht mehr arbeiten will.
Gibt es einen ofiziellen und ungefährlichen weg einen arbeitsvertrag zu kündigen?
Gibt es evtl. sogar fristen oder pflichten die ich dabei beachten muss? bitte um hilfe!

Mitglied orlando ist offline - zuletzt online am 22.04.11 um 10:33 Uhr
orlando
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Arbeitsvertrag kündigen

Generell kann jedes Arbeitsverhältnis gefahrlos gekündigt werden. Maßgebend für evtl. Fristen ist der Tarifvertrag und zwar auch dann, wenn der AG sich diesem TV nicht unterwirft (ist möglich, wenn es keine sogenannte Allgemeine Verbindlichkeitserklärung für den TV gibt). Sollte es im Betrieb deines AG einen Betriebsrat geben (i. d. R. ab 50 Mitarbeiter), so würde ich mich zunächst an diesen wenden, damit der Chef evtl. dazu bewegt werden kann, seine Verhaltensweise zu ändern, so daß Du ggf. sogar deinen Arbeitsplatz nicht mehr kündigen möchtest. Denn eine Kündigung durch den Arbeitnehmer hat stets eine Sperrfrist beim Bezug von Arbeitslosengeld von 3 Monaten zur Folge.

Donkey81
Gast
Donkey81

Wielange sind heutzutage Probezeiten?

Hallo,

ich habe eine Frage: wielange sind heutzutage Probezeiten. Was ist normal? Ich wechsele nach fast 20 Jahren erstmalig meinen Arbeitgeber. Ich weiß, ich weiß- ich bin eine treue Seele. Nichtsdestotrotz: jetzt habe ich eine neue Stelle und die haben eine Probezeit von 6 Monaten. Ich kann mich von damals an 3 Monate erinnern... sind 6 Monate wirklich normal?

Viele Grüße

Mitglied orlando ist offline - zuletzt online am 22.04.11 um 10:33 Uhr
orlando
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Probezeit

Normalerweise beträgt die Probezeit 3 Monate, jedoch ist eine längere Probezeit möglich. Sie sollte dann jedoch im gegenseitigen Einvernehmen vereinbart werden. Möglich wäre in diesem Fall, daß der Arbeitgeber sich eine längere Kündigungsfrist ohne Angabe eines Kündigungsgrundes verschaffen will. Der AG wird das kaum zugeben, man selbst kann es kaum beweisen.

Unbeantwortete Fragen (21)

Anna
Gast
Anna

Festvetrag von BDR nicht genehmigt

Hallo. Ich arbeite in einem Geschäft.. in Juni nach 2 Jahren da habe ich Festvetrag bekommen... aber Betriebsrat hat es nicht genehmigt... und ist schon Oktober...Cheffs sagten mir, dass sie mich wieder einstellen wollen.. Heisst das, dass ich Festvetrag bekomme? Oder von null also befristet... ich arbeite da ganze Zeit.

Tom
Gast
Tom

Kündigung vor Arbeitsantritt

Hallo,

Ich habe ein Arbeitsvertrag abgeschlossen mit 2019 als anfangsdatum. Jetzt habe ich ein anderes Angebot und ich möchte dieses stattdessen nehmen. Gemäß meine Recherchen, ich kann meinen Vertrag schon vor Beginn der Arbeiten kündigen, wenn in meinem Vertrag nichts steht, dass eine Kündigung vor dem Starttermin nicht möglich ist.

Ich bin mir nur über eine Klausel nicht sicher:

"Das Anstellungsverhältnis beginnt am 01.01.2019. Die ersten 6 Monate gelten als Probezeit. Während der Probezeit beträgt die Kündigungsfrist einen Monat".

Bedeutet dies, dass ich den Vertrag nicht bis zum Beginn der Probezeit kündigen kann?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.

Grüße,
Tom

Zaneta
Gast
Zaneta

Was passiert, wenn zwischen gekündigtem und neuem Arbeitsvertrag ein arbeitsloser Tag liegt?

Hallo,
Ich brauche ein Rat und zwar:
Ich habe mein Arbeitsvertrag gekündigt zum 31.5.2018 und möchte ein neuen zum 4.6.2018 abschließen. dazwischen liegt aber ein Freitag der 1.6. Da ich aber dieser Tag noch im Ausland bin möchte ich erst ab 4.6.bei neuem Arbeitgeber anfangen.was passiert mit diesem Tag wo ich so zu sagen arbeitslos bin? Soll ich das irgendwo melden (Krankenkasse etc.)?

Mitglied undergrounder ist offline - zuletzt online am 14.11.17 um 13:55 Uhr
undergrounder
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Minijob 450€ bei Elternzeit / Vertrag unklar

Hallo,

meine Frau möchte bei Ihrer Arbeit in der Elternzeit auf 450€ Basis arbeiten, dieses ist auch möglich. Bereich Altenpflege als ausgelernte Fachkraft.

Im Vertrag steht:
" § 2Arbeitszeit

1. Die regelmäßige Wochenarbeitszeit beträgt 6,3 Stunden und wird den betrieblichen Bedürfnissen entsprechend auf die einzelnen Wochentage (Montags - Sonntags) verteilt. Beginn und Ende der jeweiligen täglichen Arbeitszeit richten sich ebenfalls nach den betrieblichen Bedürfnissen und werden dementsprechend vom Arbeitgeber festgelegt.

2. Dem Arbeitgeber bleib vorbehalten, die wöchentliche Arbeits nach Arbeitsanfall und - bedarf um bis zu 1,57 Stunden wöchentlich (=25%) zu erhöhen und wieder auf bis zu 9,40 Stunden/wöchentlich zurückzufahren, ohne das es insoweit einer Änderungskündigung des Arbeitsgebers bedarf. Selbst wenn der Arbeitnehmer in diesem Rahmen für längere Zeit an mehr als 7,87 Stunden / wöchentlich eingesetzt wurde, erwächst ihm mit anderen Worten kein Anspruch auf eine dementsprechende, sei es auch nur durchschnittlich berechnete, höhere wöchentliche Arbeitszeit.

3. Der Arbeitnehmer verpflichtet sich,m bei dringenden betrieblichen Erfordernissen (insbesondere bei unvorhergesehenen Ereignissen) auch über die in Ziffer 2. diffnierte Arbeitszeit hinaus tätig zu werden. Über- und Mehrarbeit werden durch Freizeit ausgeglichen, der Freizeitausgleich ist mit dem Arbeitsgeber abzustimmen, wobei auf betriebliche Bedürfnisse Rücksicht zu nehmen ist. Der Arbeitnehmer und die Leitung der Pflegeeinrichtung werden darauf achten, dass der Arbeitnehmer durch etwaige Über- bzw. Mehrarbeit die jeweilige Entgeltgrenze für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse nicht überschreitet wird."


Der Stundenlohn beträgt meine ich 13,20€.

Verstehe ich doch nun richtig:
Sie darf wöchenentlich nur 6,3 Stunden arbeiten bzw. 7,87 Stunden.
Es ist zu achten, dass die Entgeltgrenze von 450€ nicht überschritten wird.
Die 9,4 Stunden verstehe ich nicht, handelt es sich hierbei um einen Tippfehler und es sind 6,3 Stunden gemeint?

Mehrarbeit wird durch Freizeit ausgeglichen.

Sie hat nun einen Arbeitsplan bekommen wo Sie z.B. öfter 2 Tage am Stück oder auch mal 3 Tage arbeiten soll in der Woche bzw. 7-8 mal im Monat von 6.30Uhr bis 13.30Uhr z.B.

Pause wären 30 Minuten.

Der Vertrag sagt doch was anderes aus?
Sonst hätte Sie ja quasi Massenhaft bezahlten Urlaub durch Mehrarbeit?
Vermute mal, da Sie eine examierte Fachkraft ist, dass dieses ausgenutz wird?

Lieg ich falsch?

Gruß

fabinico
Gast
fabinico

Arbeitszeit Teilzeit - richtet sich nach den betrieblichen Erfordernissen?

Hallo ,ich habe aktuell einen Arbeitsvertrag vorliegen abgesprochen war eine halbe Stelle 84 Stunden (habe auch ganz klar gesagt das ich mehr nicht möchte ) , er hat mir die möglichen Schichtzeiten genannt die überwiegend aus 6 stunden tage bestehen ,bin jetzt davon ausgegangen das man dann mal einen Tag frei hat .
Jetzt steht im Vertrag : Die arbeitszeit richtet sich nach den betrieblichen erfordernissen zu allen Tagens-und Nachtzeiten (von Nacht war nie die Rede) die tägliche Arbeitszeit kann unterschiedlich sein (das war mir klar anhand der Schichten) Die Regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit soll nicht über 50 Stunden hinausgehen . ( Da knackt es bei mir ,muss ich so viel arbeiten?)über die monatliche sollarbeitszeit hinausgehende Stunden gelten als Mehrstunden. und dann fett gedruckt : die monatliche sollarbeitszeit beträgt 84 Stunden . Bedeutet das das er mich auch durchaus jeden Monat z.b. 130 stunden arbeiten lassen kann ? weil das wäre mir echt zuviel da ich nur eine halbe Stelle wollte l.g.

Mitglied Behemoth1702 ist offline - zuletzt online am 06.08.15 um 17:25 Uhr
Behemoth1702
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Gibt es hier jemanden, der sich mit Jura auskennt? HILFE Vorvertragformulierung

Hallo meine Lieben!

Ich bin kurz davor, eine Ausbildung anzufangen, die sich durch die Agentur für Arbeit finanzieren lässt. Jedoch stellen sie sich etwas quer und es wird ein sogenannter Vorvertrag benötigt. Ich habe jemanden gefunden, der bereit ist, mir diesen auszustellen, jedoch soll ich eine Art Vorlage liefern. Die Vorlagen im Internet sind zu umfangreich und überladen. So viel wird gar nicht benötigt.

Ich bin gerade dabei, einen Vorvertrag-Prototypen zu einem Arbeitsverhältnis zu formulieren. In diesem Vertrag soll folgende Kernaussage stehen:

Arbeitgeber X erklärt hiermit die Absicht, Arbeitnehmer Y nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung Z am Ort SoundSo, versicherungspflichtig zum nächstmöglichen Termin als *stellenbezeichung* einzustellen.

Ist jemand von euch schonmal mit sowas in Berührung gekommen? Könnt ihr mir vielleicht bitte helfen, diesen Text zu verfeinern und die Form zu verbessern? Ratschläge jeder Art sind willkommen!

Download Textprototyp
https://www.dropbox.com/s/iys4y0w73jo5are/vorvertrag_public.pdf?dl=1

Dramat
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Dramat

Absprachen vor Vertragsunterzeichnung

Hallo!
Ich fange bald einen neuen Job in einem großen Wirtschafts-Konzern an, allerdings in deren Kulturabteilung. Da ich bisher frei für den gleichen Chef gearbeitet habe, hat er mir die Stelle bei einem Telefonat direkt angeboten, was aber zur Folge hatte, dass wir nie in Ruhe erschöpfend über die Details gesprochen haben. Er hat mir einen Rahmen (also zwei Gehälter, die um 100 Euro voneinander abweichen) genannt, wobei ich nun nicht weiß, was genau in meinem Vertrag stehen wird. Meint ihr ich habe nun überhaupt noch die Chance zu verhandeln bzw. was tue ich, wenn das niedrigere Gehalt im Vertragsentwurf steht? Ich würde auch gerne noch verhandeln, dass ich eine Monatskarte und eine Umzugspauschale bezahlt bekomme. Macht man das in jedem Fall mit dem Personaler? Ich weiß nämlich auch nicht, von welchem Budget das dann bezahlt würde. Mein Vertrag wird nach den Tarifbestimmungen der Branche des Unternehmens gemacht und enthält auch keine Beschreibung meiner genauen Tätigkeiten. Mir wäre es aber wichtig, um später nicht der Willkür meines Chefs ausgesetzt zu sein, eine relativ genaue Beschreibung meiner Tätigkeiten, Arbeitszeiten (ich hätte gerne im Vertrag stehen, dass ich Gleitzeit arbeite), Umgang mit anfallenden Überstunden etc. Ich hatte meinen Chef schon darum gebeten, dass wir einen Anhang mit diesen Dingen, dem Vertrag (der scheinbar nicht speziell auf die Arbeitsbedingungen in der Kulturabteilung zugeschnitten werden kann) beifügen. Daraufhin antwortete er, dass wir dass "Im Anschluss en detail" besprechen werden. Ich würde es aber einfach gerne vor Vertragsunterzeichnung sauber und schriftlich geklärt haben. Gleichzeitig will ich natürlich auch kein Problem mit meinem Chef anzetteln, wo gerade noch keins ist. Wäre es eine Lösung zumindest davor noch in einer Email ungefähr zusammenzufassen, was man sich selbst an Bedingungen vorstellt? Allerdings bezweifle ich, dass mein Chef das auf diesem Weg einfach so bestätigt...

Da dies mein erster Job ist, bin ich leider was solche Fragen angeht etwas überfordert und würde mich sehr über Tipps und eure Einschätzungen freuen!

Viele Grüße!

Mitglied currys ist offline - zuletzt online am 19.07.11 um 17:44 Uhr
currys
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Kündigung: Keine Absprache bei Darlehensrückzahlung

Hallo!
Ich möchte wegen Ungereimtheiten meinen derzeitigen Arbeitgeber wieder verlassen. Ein Problem, dass ich habe/haben könnte, ist eine zweiwöchige Fortbildung. Laut Arbeitsvertrag werden die dazugehörigen Kosten als Darlehen betrachtet, die sich mit jedem Monat Zugehörigkeit zur Firma verringern. Das heisst, dass ich sie bei Kündigung innerhalb von drei Jahren entsprechend anteilig zurückzahlen müsste. Allerdings gibt es noch die Aussage, dass "die Kosten vor Beginn der Maßnahme mit dem Mitarbeiter abzuklären sind und er sein Einverständnis geben muss, ansonsten wird davon ausgegangen, dass die kosten nicht als Darlehen betrachtet werden".
Mit wir wurden die Kosten nicht durchgesprochen, Einverständnis gab es von mir nicht.
Wenn es nun hart auf hart geht und mein Arbeitgeber behauptet, ich hätte zugestimmt - wer muss (wie) was beweisen?

Werbeagentur123
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Werbeagentur123

Vertragsrecht vs. Arbeitsrecht

Hallo zusammen,
steht das Arbeitsrecht über dem Vertragsrecht? Wenn der Arbeitgeber eine Krankmeldung ab dem ersten Krankheitstag erwartet...gilt dann der § 5 "Anzeige- und Nachweispflichten" des Arbeitsgesetztes oder gilt das Vertragsrecht, weil ich den Vertrag unterschrieben habe?

Ariella
Gast
Ariella

Vertragsverhandlung

Hallo,
ich habe nun einen unbefristeten Vertrag. Arbeite 2 Jahre in dem Geschäft.
Nun wird es mal Zeit für eine Gehaltserhöhung.
Würde gern wissen ob ich meinen Chef um einen Tarifvetrag bitten kann und ob er dann auch daran gebunden sein wird?
Denn somit hätte ich alles geregelt was Geld, urlaub usw angeht.

Mein Chef ist eigentlich nicht an Tarifveträge gebunden!!

flamingo
Gast
flamingo

Kamm und Wechselschichten

Hallo! In meinem Arbeitsvertrag steht was von Kamm und Wechselschichten, weiß einer was das genau ist, diese Kammschicht?

Serketa
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Serketa

Arbeitsvertragsverlängerung (befristet)

Hallo,

kennt sich jemand mit folgender Situation aus?
Mein Arbeitsvertrag endet am 31.8.09. Mein Urlaub wurde für den 31.8. - 2.9.09 genehmigt. Ich habe noch keinen weiteren Verlängerungsvertrag bekommen und stehe auch für die weitere Woche nicht mehr im Arbeitsplan (normalerweise arbeite ich 11,5 h/ Woche, somit komme ich auf minus Std.

Nun meine Frage, wenn ich im September die 2 Tage Urlaub habe, muss dann nicht automatisch der Vertrag in einen Unbefristeten Vertrag übergehen, wenn die Befristung vorher nicht erfolgt ist?

Vielen Dank im voraus für die Hilfe.

Petra
Gast
Petra

Zusatzvereinbarung

Halo, ich habe einen befristeten Arbeitsvertrag für ein Jahr. Ich arbeite jetzt einhalbes Jahr bei der Firma und hatte bisher immer einen kostenlosen Parkplatz zur Verfügung. Jetzt so ich plötzlich für den Parkplatz bezahlen, hab jetzt eine Zusatzvereinbarung bekommen, die ich unterschreiben soll.
geht das so einfach?

Über eine Antwort würde ih mich freuen.

lg Petra

silvester
Gast
silvester

Arbeitsvertrag

Hallo!
meine chefin,die ,das betrieb von vater übernommen hat,braucht eine kopie vom meinem arbeitsvertrag für IHK.meine frage:ist IHKan kopie interessiert oder ist das ein vitz ?
danke für die antwort und gruß

susi
Gast
susi

Befristeter AV ist nun unbefristet?

Hallo, ich habe letztes jahr im april einen auf 6 monate befristeten arbeitsvertrag über 25 stunden bekommen. damit ich vom arbeitsamt fahrtkosten bekommen konnte, änderte mein chef diesen vertrag wenige monate später bis ende märz diesen jahres. da ich mich anfang des jahres hätte arbeitslos melden müssen fragte ich im dezember an, ob dies nötig sei, oder ob es mit meiner arbeit weiter ginge. darauf hin bekam ich nun wieder einen befristeten vertrag über 6 monate aber nicht mehr mit 25 stunden, sondern mit 40 wochenstunden - ende september läuft der vertrag aus.
nun habe ich im internet gelesen, dass die befristung wohl gar keine befristung ist, da der inhalt / die stundenanzahl geändert wurde.
1. stimmt das?
2. wie verhalte ich mich nun? mein chef hat das sicher nicht bedacht und denkt ich höre ende september auf - wie weise ich ihn darauf hin, dass ich ja einen unbefristeten vertrag habe? jetzt sofort? erst später? wie gehe ich damit um?
hat das schon mal jemand so gehabt?
vielen dank schon mal für eure antworten

susi

Lars4321
Gast
Lars4321

Schulausbildung mit einem 1jährigen Praktikum

Gute Tag.
Ich mache zur Zeit mein Fachabi in Sozial und Gesundheitswesen (11 und 12 Klasse)
In der 11 Klasse muss ich zur Schule ein Praktikum machen. Das heißt: mo-mi Praktikum im Kindergarten, do bis 12 Uhr Praktikum und anschließend 4 Unterrichtsstunden, fr nur Unterricht. (39 Stunden Woche)
Ich habe einen Vertrag von dem Praktikum unterschrieben. -> in dem sind die arbeitsstunden und die urlaubstage enthalten.
Jetzt frage ich mich, ob ich Rosenmontag zum Praktikum gehen muss, oder ob ich, da ich eigentlich eine Schulausbildung mache, zu hause bleiben kann.
Mein Arbeitgeber sagt, ich soll kommen. Die Schule hällt sich schön da raus.
Was soll ich tun???
MFG
Lars

Robert
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Robert

Rechtslage bei einem befristeten Arbeitsvertrag

Heutzutage werden sehr viele Arbeitsverträge befristet abgeschlossen. Damit die Unternehmen flexibel auf eine Änderung ihrer Auftragslage reagieren können und dann nicht hohe Abfindungen zahlen müssen. Wie sieht es aus wenn der befristete Arbeitsvertrag ausläuft und man eigentlich beim Unternehmen bleiben will. Kann der Vertrag dann verlängert oder umgewandelt werden? Ich habe mal gehört das ein Unternehmen bei mehrmaliger Verlängerung Probleme bekommt und der Arbeitsvertrag nicht mehr als befristet anzusehen ist. In wieweit stimmt das?

Dirk
Gast
Dirk

Arbeitsstunden pro Tag und Woche

Hi, wie ist das bei euch mit den Arbeitsstunden pro Tag und Woche geregelt? Habt ihr Pflichtstunden die ihr jeden Tag anwesend sein müsst oder könnt ihr kommen und gehen wann ihr wollt? Ich kenne welche die jeden Tag zur selben Zeit kommen müssen und alle Überstunden müssen sie nach 10 Stunden direkt reduzieren. Ich habe eine wöchentliche Arbeitszeit von 38 Stunden und ihr?

Helmut U.
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Helmut U.

Richtige Formulierung und Muster für den Arbeitsvertrag

Der Arbeitsvertrag sollte schon richtig formuliert sein um spätere Streitigkeiten direkt im Vorfeld zu verhindern. Zu allgemeine Formulierungen können von jeder Partei unterschiedlich ausgelegt werden und führen dann zu Missverständnissen und Problemen. Einige Muster bieten eine gute Grundlage für den Arbeitsvertrag eine richtige Formulierung zu finden. Im Internet gibt es einige Musterschreiben für Arbeitsverträge von verschiedenen Branchen. MfG Helmut U.

Kai
Gast
Kai

Alternativen beim Arbeitsvertrag zur normalen Festanstellung

Ich bin zur Zeit ohne Job und würde mal gerne wissen wie es auf den Arbeitsmarkt aussieht. Was für Alternativen zur normalen Festanstellung bieten einem die Arbeitgeber, bzw. fordern viele Firmen zur Zeit? Ich hab schon gehört das viele Neumitarbeiter nur einen Arbeitsvertrag der zeitlich befristet ist bekommen...

Jenny
Gast
Jenny

Hop oder Top

Ich habe einen befristeten Vertrag unterschrieben und fange ende diesen Monats dort an.. in der Zwischenzeit habe ich eine bessere und zugleich unbefristete Stelle angeboten bekommen.. kann ich den befristeten einfach so wieder absagen? oder wie läuft das jetzt?

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