14. Dezember 2010
Die Arbeitssuche gestaltet sich in der Regel alles andere als motivierend. So erhalten viele Suchende eine Absage nach der anderen oder stoßen auf Unternehmen, die schon überhaupt nicht mehr auf die eigenen Bemühungen reagieren, sondern diese einfach ignorieren. Doch was kann unternommen werden, damit man auch nach längerer Zeit der Arbeitssuche seine Motivation und Zuversicht nicht verliert?
Zunächst einmal sollte sich bewusst gemacht werden, dass man für die ganzen Absagen und Misserfolge doch nicht einmal zwangsweise etwas kann. Sobald die Wirtschaftlage und damit auch der Arbeitsmarkt angespannt sind, wird nun einmal schlicht kaum nach neuen Mitarbeitern gesucht. Dass man selbst keine Stelle findet ist dann vielmehr ein Resultat der externen Bedingungen als ein Mangel an Kompetenz oder Qualifikation der eigenen Person.
Des Weiteren sollte man sich der eigenen Stärken bewusst und auch stolz auf diese sein. Auch wenn die Arbeitgeber vielleicht nicht auf diese eingehen oder reagieren, wenn sie den Lebenslauf durchgehen. Auffallen dürften vielen Arbeitgebern solch positive Eigenschaften allemal. Es liegt einfach in der Natur der Personalabteilungsleiter, sich nicht beeindruckt zu zeigen.
Motivation kann aber auch in der eigenen Freizeit und im Kreise der Freunde und Familie geschöpft werden. Dies können beispielsweise Hobbys sein, bei denen man sich selbst und seinem Umfeld zeigt, wo die Stärken und Qualitäten liegen. So sorgt beispielsweise die Mitgliedschaft in einem Verein für ein soziales Umfeld, das einen unterstützt. Darüber hinaus kann sich im Rahmen des Vereinsbetriebs ausgelastet und fit gehalten werden.
Vielen Menschen hilft es aber auch, sich mit Gleichgesinnten bzw. anderen Betroffenen auszutauschen, die ebenso auf der Suche nach Arbeit sind. Das Anmelden in entsprechenden Foren ermöglicht es dabei, sich mit seinen Problemen und Ängsten nicht alleine zu fühlen, da auf Mitglieder gestoßen wird, die mit genau den gleichen Konflikten zu kämpfen haben. Gleichzeitig kann sich in solchen Gruppen bestätigt werden und man erfährt, dass die Arbeitslosigkeit prinzipiell jeden treffen kann.
Letztlich heißt das Behalten von Motivation auch das Erhalten von Hoffnung. Auch bei der längsten Suche sollte man deshalb nie daran zweifeln, dass es den passenden und vielleicht sogar perfekten Job gibt und man ihn bloß noch nicht gefunden hat.
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